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Thomas 702
20 Kritiken
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2,0
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Der Film fängt gut an, aber lässt nach einiger Zeit immer mehr nach. Die Handlungsstränge wirken unlogisch und laufen in eine vorherbestimmte Richtung. Was soll denn die Massage des Films sein, etwa, dass man in der Zukunft Auftragsmord rechtfertigt um die düstere Zukunft mit Bürgerkrieg nicht erleben zu müssen, gab es da nicht eine bessere und humanere Lösung als einfach zu morden ? Auch das Thema Zeitreise wird hier völlig falsch dargestellt. Wenn die Attentäterin, 1988 bei ihren durchgeführten Attentaten umkommt, so kann sie nicht 2006 erst geboren werden und die Zeitreisen ca. im Jahre 2024 beginnen. Wird man nämlich während der Zeitreise getötet, so ist man in dieser Zeit gestrandet und verbleibt in der Zeit und wäre eine unbekannte Tote. Man kann dann nicht 2006 geboren werden. Die im Jahre 2006 geborene, wäre eine andere Person und hätte damit nichts zu tun. Die Geschichte lässt sich in der Vergangenheit nicht verändern, weil zum Zeitpunkt des Abreisens die Geschichte bereits feststeht und geschrieben ist. Mal ein einfaches Beispiel: Würde man im Jahre 2025 heiraten und bekäme plötzlich Besuch von seinem zeitreisenden älteren Ich, dass einen warnen will,die Person nicht zu heiraten. So tut es das Zeitreise - Ich aber mit der Gewissheit , dass die Hochzeit bereits stattgefunden hat, es ist also nicht mehr nötig zu reisen, denn die Hochzeit ist bereits geschriebene Geschichte und kann auch nicht mehr umgekehrt werden. Genauso verhält es sich in dem Film. Ist die Attentäterin im Jahre 2024 zu der Zeitreise gestartet,weil sie die Geschichte verändern will und das die Notwendigkeit für die Zeitreise war, so ist die Geschichte aber bereits geschrieben und kann nicht mehr umgekehrt werden.
Interessanter Mix aus SciFi und Krimi. Ich kann mich der Kritik der Filmstartsredaktion nur anschliessen. Es gibt eine klar Nähe zu 12 Monkeys, dabei bleibt er Film aber komplett eigenständig. Und ja, dass ist keine AAA-Produktion a la Tenet. Aber trotzdem spannend und vielseitig. Die hier erstaunlich oft zu lesende Kritik einer antiweißen Agenda kann ich nicht nachvollziehen, da muss man schon eine Nähe zu Trumps MAGA Bewegung haben, um so zu denken.
Schwarze Frau tötet jede Menge weiße Menschen im Namen der friedlichen gemischtrassigen Zukunft. Es genügt einen Gedanken zu haben der von anderen Menschen aufgenommen wird und zu Gewalt führt, dass man moralisch gerechtfertigt ermordet wird. Wer denkt sich so eine kranke Ideologie und Propaganda aus und macht verpackt in eine komplett sinnlose Zeitreisegeschichte einen Film daraus? Als Filmemacher sollte man meiner Meinung nach schon darauf achten wen man aus welchem Grund in seiner Geschichte zum Helden macht. Abgesehen von der mehr als fragwürdigen Moral des Films ist der gesamte Zeitreiseaspekt des Films vollig inhaltslos. Wäre die schwarze Frau einfach nur eine durchgeknallte Irre, die sich für eine Zeitreisende hält wäre ein ganz brauchbarer Krimi draus geworden.
Hat der Film anfangs noch reichlich Tempo, so verliert er mehr und mehr an Fahrt und endet schließlich in einem Haufen fast lächerlicher Science-Fiction-Gefühlsduselei. Was man dem Film zweifelsfrei zugestehen muss, er ist handwerklich- vor allem visuell- nicht schlecht gemacht. Und..., so eine Geschichte muss man sich erstmal ausdenken.
Die 9 Jahre werden null erklärt, was hat der Mond damit zu tun und warum? Lieber gar nicht andeuten als offen lassen. Warum wurden die ganzen anderen außer der Schriftführer getötet? Was hat eine Busfahrerin oder ein Imbiss Koch mit den Anschlägen zu tun? Wie kommt es von dem Anschlag zum Bürgerkrieg? Finde auch fragwürdig, dass die Morde null hinterfragt werden. Mit Zeitreisen und einer so fortschrittlichen Zukunft welche eben diese ermöglicht, hat man keinen anderen Weg gefunden außer viele Menschen und einen unbeteiligten Cop zu ermorden? Spricht nicht für eine friedliche Zukunft wenn Auftragsmord die Lösung sein soll
So viele Fragen und keine Antworten 1. zum Soundtrack. Warum erinnert es sooo an Blade Runner 2049? Sorry, vielleicht bin ich da bisschen sensibel, aber manchmal hatte ich ein Gefühl, als hätten die paar Songs beim Herrn Zimmermann geklaut. 2. Logik. Da fehlen mir erstmal die richtigen Worte. Warum alle 9 Jahre ? Weshalb hat es mit Mondzyklus zu tun? Einfach so? Weil es so sci-fi mäßig ist? For Sagan‘s Sake not. 3. Propaganda und Antirasismus. Sry, aber das will man doch nicht, wenn man sich mal einfach einen Film angucken möchte. 4. Dir epochale Endung bringt einen mit Gefühlsduseleien um.
Pathetisches Propagandamachwerk, unlogisch und physikalisch absurd, mit der klaren Botschaft: Vielfacher Mord ist kein Problem (auch der an unbeteiligten Polizisten), wenn es für die gute Sache ist.