Nicht zu empfehlen, leider. Wer das Original kennt, wird maßlos enttäuscht sein. Manchmal ist "neu" halt einfach nicht besser, im Gegenteil. Schaut mit euren Kindern das Original bitte. Manche Dinge geben in der Neuverfilmung gar keinen Sinn! Brunos Eltern z.B. nehmen einfach hin, dass ihr Sohn. Verschwunden ist, am Ende bleiben die Kinder Mäuse. Schade um die Zeit...
Remakes sind immer so eine Sache. Wenn es nur vom Original kopiert wird, fragt man sich schon: Warum dann das Remake gucken? Hier bin ich eher durch Zufall hineingeraten, der Trailer gefiel mir. Das Original war gut, kopiert wurde nicht so viel, wenn ich das recht überschaue. Und eine wichtige Sache wurde geändert. Außerdem spielen hier zwei alte Bekannte aus "Der Teufel trägt Prada" mit: Anne Hathaway, nun sehr weit weg vom Status einer Praktikanten, spielt jetzt die Oberhexe. Und Stanley Tucci darf den Hotelmanager geben und ist u.a. für eine mäusefreie Zone zuständig. Die Tricks fand ich gelungen, die Szenen mit den Mäusen sind drollig und auch rührend. Anne Hathaway ist furchtbar als Oberhexe, hätte dafür fast die Goldene Himbeere bekommen. Anjelica Huston war deutlich besser. Lichtblick bei diesem Film ist Octavia Spencer als Großmutter, die sehr gut über Hexen Bescheid weiß. Es ist die alte Geschichte, Gut gegen Böse. Und auch wenn man zu wissen meint, wie es ausgehen wird: Der Weg ist das Ziel. Ich hätte das Remake jetzt nicht gebraucht, aber nun habe ich es gesehen und kann gut damit leben.
Hier hat sich wohl wieder jemand einen Wunsch erfüllt, nämlich Anne Hathaway. Ich weiß zar nicht warum, aber die muß eine unfassbare Lust gehabt zu haben hier den übersteigerten Kinderschreck zu spielen und geht in der Rolle geradezu absurd azuf: unterstützt von relativ dürften sSpezialeffekten gibt sie hier eine ultimative Overacting.Performance. Den Rest kann ich nicht mit dem Buch vergleichen, nur mit dem Film aus den 90ern. Verglichen mit dem ist der neue Film weniger gruselig und deutlich weniger dreckig, folgt aber im wesentlichen der gleichen Handlung. Heißt, es gibt keine nennenswerten Überraschungen und auch weniger Kanten und Ecken als beim Original. Wenn dies aber denoch dazu führt daß sich heutige Jugendliche an dem Stoff versuchen habe ich soweit nichts dagegen, auch wenn ich nicht finde daß der Film wirklich kindertauglich ist. Obendrein finde ich das Ende etwas zu krass.
Fazit: Routiniertes, etwas geglättetes Remake ohne Highlights, daß verglichen mit dem alten Film regelrecht „zu sauber“ erscheint
Wer das Original mit Anjelica Houston aus den 90ern kennt, der wird hier schwer enttäuscht werden. Der Film hat nicht ansatzweise den Charme den das Original hatte. Manche Remakes kann man sich getrost schenken.
Es war ein Kinder film der aber zu gruselig war. und Teenager finden ihn zu kindisch da es auch kein richtiger gruselfilm war. Also spricht er keine Gruppe an.
Sehr enttäuschend. Der Stern gilt der hübschen Anne Hathaway, nicht dem Film an sich. Der Film strotzt nur noch von Klischees und political correctness, der aber auch nicht Genüge getan wurde: Die weibliche Maus sollte bitte auch dunkel sein. Und warum ist Bruno denn nicht asiatisch? So armselig klischeehaft: Die Weißen sind reich, dumm, arrogant, kreischen beim Anblick einer Maus und wollen ihr eigenes Kind nicht akzeptieren, sei es in seiner echten Gestalt oder als Maus, die Schwarzen sind gutmütig, arbeiten fleißig (als einzigen im ganzen Film) und akzeptieren die anderen so wie sie sind. Warum um Himmels Willen hat die Oberhexe einen auffälligen osteuropäischen Akzent? Ach, sie hat ja auch eine riesige Nase und will Kinder umbringen? Auf wen deutet es wohl?! Einfach nur sinnloses Bestreben up top Date zu bleiben: Weiße werden einfach durch Schwarze ersetzt, die Handlung aus Europa in einen südlichen Bundesstaat verlegt, die Kinder nicht zurück verwandelt, um zu zeigen, dass man sich so akzeptieren muss wie er ist und auch von den anderen akzeptiert werden. Die einzige Hexe, eine weiße blonde Hexe, die im Original zu einer guten Zauberin wurde, wird einfach ausblendet. Anne Hathaway muss sich aber auch dafür entschuldigen, dass ihre Protagonistin drei Finger hat. Mensch! Manchmal ist aber eine Zigarre nur eine Zigarre! Warum dann bitte keine pauschale Entschuldigung bei den Osteuropäern, Juden, der weißen Bevölkerung, Mäusen und Frauen (die sind doch das Böse in Gestalt!)? Viele Übergänge sind nicht zu Ende durchdacht: Oh, du hast eine Hexe gesehen, wir müssen in ein Hotel umziehen! Die Oma hustet andauernd, aber was mit ihr ist, bleibt unklar. Eine Hexenallergie? Da fehlt dieses beunruhigende Gefühl des 1. Films: Wird die Oma gesund, was hat sie? Die Wirkung der Hexen auf sie wird viel spannender umgesetzt: Sie fällt in einen tiefen Schlaf, als ihr Enkel in Gefahr ist. Dabei wirken die ganzen Effekte grotesk, unnatürlich, übertrieben und nervtõtend. Das Original ist subtiler, eleganter und dadurch etwas gruseliger als die Neuverfilmung. Man hat sich echt bemüht, die schöne Figur von Anne Hathaway nicht zu verbergen, aber mit diesem übergroßen Mund sieht sie wie ein wütender lächelnder Cheshire Kater aus. Langweilige Wiederholungen: Einmal werden die Finger verletzt, dann die Zehen eingeklemmt. Arme wachsen ins Unendliche. Die Szenen mit den Mäusen sind eine Mischung aus Ratatouille und Disneys Cinderella. Also das einzig Gute daran ist, dass wir den Film kostenlos auf einem Streamer gesehen haben, für das wir sehr wenig bezahlen mussten. Sonst wäre ich nicht nur enttäuscht, sondern auch verärgert wegen dem ausgegebenen Geld.