1981 interviewt die indische Austauschstudentin Chetna Vora ostdeutsche Frauen aus verschiedenen Altersgruppen und sozialen Verhältnissen zu ihren persönlichen Lebenssituationen, meist am Küchentisch. Die Frauen berichten von ihrem Alltag und ihren Sorgen, die sich ums Wohnen, Familie, Liebe und Arbeit drehen. Lange, ungeschnittene Sequenzen und die ungezwungene Atmosphäre, in der die Frauen ihre Gedanken und Gefühle ausbreiten dürfen, vermitteln einen ungewöhnlich authentisch anmutenden Eindruck vom Leben in der DDR. Das Original-Filmmaterial wurde damals konfisziert, doch wurde es noch vor der Vernichtung entwendet und mit einer VHS-Kamera abgefilmt. Nun liegt eine von der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF restaurierte Fassung vor.