Terminator 3 - Rebellion der Maschinen
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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1,5
Veröffentlicht am 29. Dezember 2025
Zwischen Fanservice und Slapstick!

James Cameron hatte mit seinen ersten beiden „Terminator“-Filmen in 1984 und 1991 Filmgeschichte geschrieben. Und eigentlich war die Geschichte auch solide zu Ende erzählt, doch natürlich musste Hollywood das Franchise weiter ausschlachten. Doch das geschah nicht sofort. Bis 2003, also 12 Jahre nach dem ikonischen zweiten Teil, kam ein dritter Film in die Kinos: „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“. Zunächst sollte Cameron selbst wieder Regie führen, doch der war gedanklich bestimmt schon bei seinen „Avatar“-Filmen. Und so übernahm Regisseur Jonathan Mostow, ein unbekannter Actionregisseur, der hier ohne Zweifel sein bekanntestes Projekt bekam. Und hier beginnt auch ganz klar der Zerfall des Franchise! Wie so oft ist es der dritte Teil einer (bis dato) Trilogie, der qualitativ in den Keller absinkt. Und „Terminator 3“ ist ein Paradebeispiel für eine einfallslose und manipulative Fortsetzung, die versucht das zu kopieren, was die Vorgänger gemacht haben nur mit mehr Action und mehr „One Linern“. Heraus kam ein Film, der trotz eines sehr guten Einspieleregebnisses, ein Fall für die Schrottpresse ist!

Die Story spielt zehn Jahre nach „Terminator 2“: John Connor lebt zurück gezogen und obdachlos. Er verbringt seine Zeit über sein Schicksal nachzudenken und Drogen zu stehlen. Doch eines Tages kehrt der T-800 zurück, Johns damaliger Freund. Doch dieser T-800 ist anders: Er erinnert sich nicht an das, was vorher passiert ist. Seine neue Mission ist es John Connor vor dem Tag des jüngsten Gerichts (der Tag, an dem die Maschinen die Weltherrschaft an sich reißen) zu beschützen. Doch leider wird wieder ein Killerroboter in die Gegenwart geschickt, um John zu töten…

Es ist ziemlich schnell klar, dass wir es hier mit einer deutlich schlechteren Version von „Terminator 2“ zu tun haben! Die Idee ist praktisch die gleiche: John Connor muss wieder mithilfe des guten T-800s einem weiterentwickelten bösen Terminator entkommen. Auch ansonsten strotzt der Film vor Referenzen auf die ersten beiden Teile. Heutzutage ist es nicht mehr verwunderlich eine Fortsetzung eines alten Franchise zu sehen, die mehr Fanservice als Film ist. Doch dieses Phänomen gab es auch schon in 2003 (und sogar früher) und wird fast schon vorbildlich in „Terminator 3“ präsentiert. Von unsinnigen Cameos alter Figuren bis hin zu ausgelutschten Dialogfetzen, ist alles dabei.

Die neuen Ideen sind dabei stellenweise ok, aber größtenteils auch lachhaft mutlos. Die absurde und unglaubhafte Romanze zwischen John und Kate ist ein Witz und äußerst unangenehm: Sie wird von John und dem T-800 entführt, erfährt, dass ihr Verlobter gestorben ist und hat am Ende doch noch Lust auf ein paar Flirtereien mit dem Protagonisten. Der Film versprüht auch sonst leicht misogyne Vibes, wie so viele große Actionfilme der 90er und 2000er.

Richtig schlimm ist der Humor. Und davon gibt es wirklich viel in diesem Film: „Terminator 3“ wirkt fast schon wie eine Parodie des Franchise. Vielleicht weil Regisseur Mostow das Projekt wie einen Actionfilm der 80er betrachtet hat. So fühlt sich der Film auch an, wie ein schlecht gealterter Blockbuster in neuem Gewand. So sind viele der ernsten Szenen unfreiwillig komisch, während die forcierten Gags äußerst unangenehm rüber kommen.

Dem Cast kann man keine großen Vorwürfe machen, immerhin versuchen alle ihr Bestes. Nick Stahl und Claire Danes sind dennoch leider extrem blass und haben keine Chemie miteinander. Arnold Schwarzenegger macht sein Ding und die Hardcore-Fans werden seine Auftritte lieben, aber seine gesamte Präsenz in der Story ist purer Fanservice, wie auch im gesamten Rest der „Terminator“-Sequels!

Allein die Action ist teilweise unterhaltsam, aber auch nur wirklich in einer Szene: Die Verfolgungsjagd mit dem Kran. Die ist eindrucksvoll und schön over the top. In einem Film mit einer besseren Story, wäre die Szene sicherlich absolut packend! Andere Momente sind oftmals zu verwackelt und zu hektisch geschnitten… Die SFX-Effekte sind zudem aus heutiger Sicht nicht sonderlich gut gealtert. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Film überraschend vollgestopft ist mit CGI-Momenten. Und für eine Firma wie ILM (Industrial Light & Magic) ist das wirklich überraschend, denn selbst 2003 gab es schon sehr beeindruckende CGI-Szenen (siehe „Minority Report“ oder „Der Herr der Ringe“).

Auch der Score von Marco Beltrami ist wirklich lasch und fällt nie wirklich auf!

Fazit: „Terminator 3“ ist eine peinliche Fortsetzung, die fast schon wieder unterhaltsam ist in ihrer Inkompetenz. Eine lächerliche und ausgelutschte Neuauflage des zweiten Films mit dummen Witzen, nervigen Figuren und seelenloser Musik. Dieser Film hatte damals keine Relevanz für das Franchise und wird auch heute noch vom Großteil der Fans ignoriert. Und das zurecht, wie ich finde. Zwar ist Teil 3 immer noch nicht so schlecht wie „Genisys“, aber man verpasst eigentlich nichts, wenn man „Terminator 3“ skippt!
No Use For A Name
No Use For A Name

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5,0
Veröffentlicht am 6. November 2025
Viele sagen ja immer, der zweite Teil sei der beste der Reihe. Dem würde ich auch weiterhin zustimmen, immerhin war das 1991 eine ähnliche Revolution fürs Action-Kino wie knappe 10 Jahre später dann Matrix und ist heute immer noch Grundlage zahlloser Internet-Memes und Vorlage für so manche Action-Ikone.

Der 3. Teil funktioniert jetzt eigentlich komplett anders, weshalb man diese beiden Filme nicht so direkt miteinander vergleichen. "Rebellion der Maschinen" verscht auch gar nicht, eine weitere Kopie oder gar besser zu sein, sondern bewegt sich ziemlich stilsicher im B-Movie-Bereich - dass aber auf A-Movie-Niveau! Auffällig ist das herrlich selbstironischer Spiel von Arnold Schwarzenegger, der gleichsam eine Best-Of-Parodie (im positiven Sinne) der ersten beiden Teile hinlegt. Allein die erste Lederklamotten-Beschaffungs-Szene ist derart lässig ("Spirhc zu der Hand"), das passt auf keine Kuhhaut (die Brille!!!!) ! Die Rolle des wort- und mimikarmen Terminators ist ihm wie auf den Leib geschneidert, die One-Liner sitzen zuverlässig und es macht einfach nur Spaß, ihm zuzuschauen.

Ihm gegenübergestellt ist die neue Terminatrix, praktisch der heißeste Scheiß auf dem Terminator-Markt und mit Kristanna Loken hervorragend besetzt. Ihre Rolle erfordert wahrlich keine übermäßigen Schauspielkünste, aber sie ist schlichtweg heiß wie Frittenfett und damit irgendwie auch ein herrlicher Counterpart zu Robert Patrick in Teil 2. Etwas blass bleiben demgegenüber Claire Danes (routiniert) und Nick Stahl (schwach), aber was soll man sagen: Im Vergleich zu der abartigen Zerstörungsorgie, die die beiden Terminatoren durch ganz Los Angeles Schneiden, verblasst eigentlich alles.

Und damit sind wir beim Hauptpunkt angelangt: Die Action ist brachial und schnörkellos. Die anfängliche Exposition ist knackig kurz, es geht sofort zur Sache. Und die Kran-Verfolgungsjagd ist so mit das geilste, was das Actionkino der letzten 25 Jahre uns anzubieten hatte. Dabei fällt besonders auf, dass fast gar kein CGI verwendet wird, hier stürzen noch echte Häuser ein und es fliegen noch echte Autos durch die Gegegnd, das sieht man heutzutage ja eigentlich gar nicht mehr. Dadurch bekommt der ganze Wahnsinn aber einen ganz eigenen Look und eine herrlich efrischende Unmittelbarkeit.

Die Story, naja, es gibt sowas wie eine Rahmenhandlung, aber seien wir mal ehrlich: Wer braucht denn eine Story angesichts dieser ausufernden und so verdammt gut aussehenden Zerstörungsorgie? Zum Glück sind dann aber auch die immer wieder eingestreuten "Wir können die Zukunft nicht ändern"-Dialoge jeweils sehr kurz gehalten und werden immer dann, wenn sie drohen, zu arg auszuufern, von herrlich schrulligen Arnold-Statements ("Die Grundlagen der Psychologie gehören zu meinen Subroutinen.").

FAZIT: Eine einzige großartig inszenierte, ausufernde Zerstörungsorgie mit einem herrlich selbstironischen und unfassbar lässigem Arnold Schwarzenegger sowie einer ebenso heißen wie erbarmungslosen Kristanna Loken. Ganz anders als "Tag der Abrechnung", aber auf seine eigene Art genau so gut!!
Casey 08
Casey 08

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3,0
Veröffentlicht am 11. März 2025
Nach einem genialen zweiten Teil hat man sich auch viel erhofft. Aber im Vergleich zu Teil 1 und 2 ist Teil 3 nichts besonderes. Obwohl ich sagen muss dass ich die Verfolgungsjagd in L.A. genial finde und eine meiner Lieblings Actionszenen ist. Die Story hat sich nicht viel verändert außer dass John Connor jetzt erwachsen ist. Arnold Schwarzenegger ist wie immer toll und gibt auch wieder coole Sprüche. Die Action ist toll und auch die Kämpfe sind gut auch wenn der letzte Kampf nicht so gut war. Das Ende ist sehr fies. Für mich ist es Platz 4 der Reihe.

Insgesamt ist es ein solider Film der unterhält und eine der besten Actionszenen aller Zeiten bietet.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

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4,5
Veröffentlicht am 23. April 2023
Besser als der Vorgänger, sehr spannend, actionreich, neue Terminator. Fand ich sehr gut. Dennoch hat mich der Film nicht zu 100% überzeugen können.
Josi1957
Josi1957

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3,5
Veröffentlicht am 11. September 2022
Nicht mehr so bahnbrechend und visionär wie Teil 2, Action und Spezialeffekte fetzen aber immer noch gewaltig - und Arnies Rolle ist herrlich ironisch. Nur einer von vielen Krachern der steirischen Eiche.
Lord Borzi
Lord Borzi

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3,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2020
Viele lange Jahre Wartezeit, Fragen ohne Ende und riesige Vorfreude. So fühlte ich mich vor dem Erscheinen von „Terminator 3“, der Film, bei dem es eigentlich aus logischen Gründen keine Fortsetzung geben konnte (siehe das Ende von „Terminator 2“). Deshalb waren meine Erwartungen an den neuen Terminator-Teil sehr hoch und ich hoffte auf plausible und clevere Antworten.

Tja, einige wenige kamen zwar, waren aber mehr als billig. „Die Zukunft ist unausweichlich!“ Na toll! Das war es also! Warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen! Deshalb gibt es also doch noch eine Fortsetzung. Welch einfallsreicher Geniestreich!

Und so ging es leider den ganzen Film über weiter. Zwar wurden klasse Action-Szenen geboten (mein Favorit ist die Verfolgungsjagd mit dem Kran), doch leider wurde die grandiose Story der Vorgänger völlig unter den Tisch gekehrt. Die Idee mit dem neuen Terminator T-X, dessen Zweck die Vernichtung anderer Terminatoren war, war recht innovativ. Sonst verlor sich der Film in lauten Explosionen und vielen unnötigen Effekthaschereien. Dem Titel und den beiden brillanten Vorgängern wurde „Terminator 3“ überhaupt nicht gerecht. Eher ganz im Gegenteil: Die Aussagen und Informationen aus „Terminator 3“ standen teilweise im krassen Widerspruch zu den beiden anderen Filmen. Die hoffnungsvolle Kernaussage des zweiten Teils, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied sei und somit die Zukunft noch nicht feststehe, wurde hier mit Füßen getreten. Und die bekannte und von mir hochgeschätzte Filmmusik war auch kaum zu hören. Das unerwartet düstere Ende rettete den Film ein wenig. Insgesamt leider sehr enttäuschend.
Cursha
Cursha

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2,5
Veröffentlicht am 3. August 2020
Obwohl der Film besser ist als die darauffolgenden Filme, so ist er noch lange kein Guter. Die Aktion ist lauwarm und eher langweilig. John Connor finde ich wenig überzeugend und Schwarzenegger darf zwar wieder ein paar coole Sprüche klopfen, dennoch kommt er nicht an seinen T-800 aus den ersten Teilen heran. Am schlimmsten in diesem fast schon Splatter B-Movie ist aber der weibliche, böse Terminator, der aus heutiger Sicht irgendwie gar nicht mehr geht. Reduziert auf ihr Aussehen, beziehen sich auch ihre ersten Worte auf Kleidung und Optik nur um dann auch mal gleich noch eine Körpchengröße zuzulegen. Das ist für mich schon stark drüber und funktioniert heute gar nicht!
Darwin D
Darwin D

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4,0
Veröffentlicht am 12. Juni 2020
Nachdem John Conner zusammen mit seiner Mutter den Tag des Jüngsten Gerichts verhindert hat, indem sie die KI Skynet vernichtet haben, begegnet er 12 Jahre später die Maschine T-800, dessen Mission die Beschützung von John Conner und seiner zukünftigen Frau Katherine Brewster ist. Er erklärt ihnen, dass sie den Tag des Jüngsten Gerichts nicht verhindert haben, sondern nur hinausgezögert, da der Weltuntergang unausweichlich ist und Skynet nicht abgeschaltet werden kann. Allerdings ist ihn die bösartige Maschine TX, eine erweiterte Version des T-800 dicht auf den Versen, um John Conner und Katherine Brewster zu töten, da die beiden in der Zukunft eine Widerstandsbewegung gegen die Maschinen leiten…
Terminator – Rebellion der Maschinen, dessen Originaler Titel „Terminator – Rise of the Machines“ bei dem Jonathan Mostow Regie führte kam am 2. Juli 2003 in die Kinos der Vereinigten Staaten. In die deutschen Kinos kam der Film 29 Tage später, am 31. Juli 2003. Der Film geht 105 Minuten und ist ab FSK 16 Jahren und JMK 12 Jahren freigegeben. Bei 187,3 Millionen Dollar lagen die Produktionskosten und ganze 433,4 Millionen Dollar spielte der Film ein.
Inhalt:
Terminator – Rebellion der Maschinen ist der dritte Teil der 6 Teiligen Terminator Saga. Das Drehbuch schrieb niemand geringeres als James Cameron, der schon bei den ersten beiden Teilen „The Terminator“ und „Terminator – Judgement Day“ Regie führte. Als Action und Science-Fiction Film ist der Film natürlich sehr Actionreich. Es gibt viele Actionszenen, die auch echt gut aussehen, aber eine eher magere Story. Eigentlich wurde nach Terminator 2 die Story bereits zu Ende erzählt. Man hat alle Fragen beantwortet, die im ersten Teil noch offen waren, weshalb ich mich nachdem sehen des zweiten Teils fragte, warum die Saga weitergeführt wird. Man hat nachdem Ende des zweiten Teils gut in die Story wieder reingefunden, was allerdings zur Mitte des Filmes abnahm. Mit dem Ende des Filmes bin ich einverstanden. Es gab einen schockierenden Plot-Twist,
der einen weiteren Film verspricht. Auch wenn der vierte Teil „Terminator – Salvation“ nicht wirklich gut war. Die Story des Films ist mager, eben weil die Antagonistin nicht wirklich ernstzunehmend rüber kam und auch keine Steigerung zum zweiten Teil war. Eher eine Minderung. Es wirkte eher so, dass man versucht die Terminator Saga weiterzuführen, eben weil die ersten beiden Teile so erfolgreich waren und der dritte, dann auch viel Geld einspielen würde. Eine kleine Romanze wurde auch aufgebaut zwischen John Conner und Katherine Brewster, die verständlich war und auch glaubwürdig rüberkam, da diese in der Zukunft sowieso zusammenkommen müssen. Es gibt zwar keine Annäherungsversuche oder irgendetwas in der Art, aber genau das macht diese Romanze so ertragbar, weil es eben keine „Klischee-Liebe“ zwischen den beiden ist. Der Film ist in einigen Szenen echt brutal, weshalb eine Altersfreigabe ab 16 Jahren verständlich ist. Aber das passt zu den Terminator Filmen und war auch nie anders.
Charaktere:
Der T-800, der uns durch die komplette Terminator Saga führt ist auch in diesem Film wieder dabei. Er ist die Maschine, die die beiden Protagonisten vor dem Antagonisten beschützt. Seine komplett emotionslose Art, ist auf einer Seite echt witzig, aber auch sehr ernstzunehmend, da er viele Momente im Film bekommt, in denen er ein Draufgänger ist. Sein Stil mit Lederjacke und Sonnenbrille ist altbekannt und passt perfekt zu ihm.
John Conner ist ein Charakter, der sehr Emotional handelt und öfter in die Anführer Rolle schlüpft. Allerdings ist er sehr glatt Geschrieben worden im Drehbuch mit Dialogen, die nicht zu dem John Conner passen, den man im zweiten Teil kennen gelernt hat.
Katherine Brewster, die andere Protagonistin wirkt sehr aufgeregt und auch Emotional, da sie viele geliebte Menschen verloren hat. Sie ist ein solider Charakter, der weder in irgendeiner Art besonders noch unnötig oder nervend war.
TX die Antagonistin. Sie ist leider ein sehr misslungener Charakter. Sie ist als Bösewicht kaum ernst zunehmen und war nicht stärker oder besser als der T1000, der Bösewicht im zweiten Teil. Dieser Charakter war leider enttäuschend.
Besetzung:
Nick Stahl als John Conner, den man auch aus Filmen wie „Der Mann ohne Gesicht“ und der Serie „Locke & Key“ kennt, gibt sich viel Mühe, um John Conner gut zu verkörpern. Aber da der Charakter sehr glatt geschrieben ist, bringt das nicht so viel.
Claire Danes als Katherine Brewster, bekannt aus „Romeo und Julia“ und „Der Sternwanderer“ spielt ihre Rolle leider etwas eintönig. Aber man kann aus ihren Emotionen und Gefühlen dennoch alle Informationen, die sie den Zuschauer mitteilen will entnehmen.
Arnold Schwarzenegger als T-800 ist mit Abstand der größte und beste Schauspieler in diesem Film. Er spielt seine Emotionslose Rolle einfach perfekt. Da gibt es nichts dran auszusetzten. Seine Art und Weise wie er ihn spielt, war schon in den ersten beiden Teilen genial. Das hat sich im dritten Teil nicht geändert.
Kamera & Effekte:
Die Effekte im Film waren ein Mischmasch aus echten Actionszenen die 1:1 so nachgestellt wurden und einem CGI Massaker. Die echten Actionszenen, die wirklich vor der Kamera so passiert sind, sahen nahezu perfekt aus. Man hat diese Szenen, auch wie sie gedreht wurden, einfach genossen. Die CGI Effekte waren dafür aber fast sogar schon Katastrophal. Man merkt direkt, wenn etwas mit dem Computer künstlich gemacht wurde oder wenn nicht, was wirklich schade ist.
Die Kamerafahrten sahen gut aus. Es waren in den Actionszenen nicht zu viele Schnitte drin, was in letzter Zeit viele Actionfilme falsch machen, wie zum Beispiel „Taken 3“ oder „Transformers – The Last Knight“. Auch die Locations sahen sehr gut aus. Egal ob man in einer Tristen Stadt ist, wo es einfach nur traurig aussieht oder in einer Wüste wo weit und breit nichts ist.
Alles in einem aber waren die Effekte und Kamerafahrten, bis auf die mit CGI gemachten Kleinigkeiten sehr gut, weshalb der Film hierdurch eine kleine Spur besser gemacht wurde. (Nebenbei: Arnold Schwarzenegger selbst, hat eine komplette Actionszene
selbst bezahlt, weil er die unbedingt im Film haben wollte, weil der Regisseur sich geweigert hat, da die Produktionskosten zu teuer waren.)
Soundtrack:
Jeder kennt den Terminator-Theme. Er ist weltweitbekannt. Allerdings wirkt dieser sehr Eintönig. Dies ist aber nicht schlimm, da dieser schon auf eine gewisse Art und Weise zur Legende geworden ist. Film Sagas wie „Der Herr der Ringe“ und „Star Wars“ haben viele berühmte Lieder, die hängen bleiben. Terminator nur eins. Aber dieses eine hört sich, obwohl es sehr eintönig ist, sehr gut an und passt zu 100% zur Story. Es ist eine Mischung aus ZukunftFiction und Düsteren Geräuschen. Der Rest des Soundtracks im Film wurde von Marco Beltrami komprimiert und hört sich ebenfalls Düster an. Aber in vielen Szenen des Filmes wurde keine Musik genutzt, was manchmal ganz gut war, aber auch manchmal echt gefehlt hat.
Fazit:
Terminator – Rebellion der Maschinen kommt in keiner Weise an seine beiden Vorgänger Filme ran, die ohne weiteres einer der besten Actionfilme aller Zeiten waren. Terminator 3, hat viele gute Momente, hat aber auch viele Kriterien, die einfach zu einem Terminator Film dazu gehören nicht erfüllt. Man hat vieles Falsch gemacht, was aber nicht heißt, dass der Film schlecht war. Er war okay. Denn es gab auch Szenen, die der Film gut gemacht hat. Die meisten Actionszenen sahen sehr gut aus und auch in ruhigeren Szenen gab es Inhaltsreiche Dialoge, die gepasst haben.
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.093 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 12. November 2019
Ich mag den Teil!

Klar, es ist immer wieder die "alte" Story, Connor beschützen, Good Terminator vs. Bad Terminator usw., aber solange es Spaß macht & gut umgesetzt ist, immer her damit !

Die Action ist zumeist richtig schön handgemacht & das merkt man! Das tut gut! Nicht wie heutzutage, einfach alles schön am PC erstellen... -_-

Arnie spielt cool wie immer bzw. ein bisschen Selbstironie ist mit drin ;)

Der (weibliche) T-X wird schön böse dargestellt & die 2 liefern sich viele, brachiale Kämpfe, die gut gemacht sind!

Das Ende ist so schön böse, so endgültig, spitze!

Einzig der Darsteller von John Connor ist nicht so gut, er kommt einem wie ein Loser vor, was wohl auch so beabsichtigt sein soll... :/ Naja, im 2. Teil war er noch ein Kämpfer !
Damon Salvatore
Damon Salvatore

49 Follower 193 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 24. Januar 2019
Terminator 3 hat so seine Stärken und Schwächen, die punkto Düsternis jetzt direkt gegenüber dem Vorgänger nicht so deutlichauffallen war der doch schon sagen wir etwas freundlicher als der Sci Fi Action Klassiker Terminator von James Cameron.
Was aber ein klares Manko ist das nicht mehr James Cameron Regie geführt hat, das merkt man an jeder Ecke, wobei der Film dennoch nicht schlecht ist, und Joe Johnston sich wirklich Mühe gegeben hat, mangelt es doch ein wenig an der nötigen Spannung und Dramatik zum anderen gefällt mir das Ende nicht
>>>>>>>SPOILER>>>>>>SPOILERENDE<<<<<<<<<
Kommen wir jetzt zu den positiven Dingen, die ja zweifelsfrei auch ganz ordentlich vorhanden sind, so kann sich die Action wieder sehen lassen, also der Shoot Out auf dem Friedhof wie Arnie den Srag in der einen Hand trägt und mit der anderen dutzende Polizeiautos durchlöchert hat schon was und die Verfolgungsjagd mit dem Kran der der eine Schneise der Verwüstung durch eine ganze Straße zeiht oder auch allgemein die Kämpfe gegen die Terminatrix und natürlich Kristinna LOken als Terminatrix selbst, sie macht ihre Sache ausgezeichnet. Ein paar stmmungsvolle Szenen hat der Film auch, Tierhandlung zb alles schön stimmig, düster und da noch geehimnisvoll der erste Auftritt der Terminatrix und Sprüche gibt es auch ein paar "Sprich zu den Hand" zwar nicht so legendär wie in den beiden anderen Filmen aber ihr wisst ja wie eingangs erwähnt eine gute Fortsetzung aber kommt dennoch nicht an die Vorgänger ran, aber das "Sprich zu der Hand" hat sich doch auch bei mir irgendwie vermarktet und brauchbar gemacht wenn auch nur für eine kurze Zeit.
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