Frühstück bei Tiffany
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14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 10. März 2026
Ach herrje! Audrey Hepburn ist auch nach 65 Jahren immer noch einfach unwiderstehlich! Es ist nicht überraschend, dass ihr die Männer in Scharen verfallen, sie hat eine so wunderbare, bezaubernde Aura. Und diese Rolle hier als die lebenslustige Holly Golightly ist ihre ikonischste, die Rolle ihres Lebens könnte man sagen. “Frühstück bei Tiffany” ist zweifelsohne einer der ganz großen Klassiker der Filmgeschichte und hat selbst jetzt nach all diesen Jahren nichts von seinem Zauber verloren!

Audrey Hepburns Figur ist auf der einen Seite das wilde, lebenslustige Partygirl, das nur so in den Tag hineinlebt, ihrem Kater keinen Namen gegeben hat (der hat ja seinen eigenen Kopf!) und die Männer reihenweise um den Finger wickelt. Dabei geht es ihr vordergründig nur um Materielles, sie ist bereit, über Nacht irgendeinen Mann zu heiraten, wenn er denn nur genügend Geld hat. Falls es ihr mal irgendwann nicht so gut gehen sollte, muss sie nur zum Luxusjuweliergeschäft “Tiffany & Co.” Gehen, schon geht es ihr wieder besser. Gleichzeitig ist sie aber auch eine rastlose Seele, die nicht weiß, wer sie ist und wohin sie gehört. Paul sagt am Schluss zu ihr, das Problem sei, dass sie einfach zu viel Angst habe und damit trifft er es eigentlich genau auf den Punkt. Und damit hat der Film dann neben der komödiantischen auch eine wirklich tragische und im besten Sinne dramatische Seite.

Audrey Hepburn überstrahlt dabei alle ihre Mitschauspieler um ein Vielfaches, sie ist das emotionale und dramatische Zentrum des Films. George Peppard (hier noch jung) versucht ihr Gegenpart zu sein, der sich zart anbahnenden Liebesgeschichte ist er genauso hilflos ausgeliefert, wie wir Zuschauer und es braucht dann doch einige Zeit, bis er in der Lage ist, den oben zitierten Satz zu ihr zu sagen und auch (vielleicht als einer der ganz wenigen Menschen überhaupt) ihr Inneres zu erreichen. Über Mickey Rooney wollen wir lieber nicht sprechen, da haben sich schon ganze Generationen an Filmkritikern abgearbeitet. Seine Rolle erfordert sicherlich keinen Chinesen, das hätte auch ein griesgrämiger amerikanischer Nachbar sein können, aber die Buchvorlage hat es so vorgegeben und 1961 hat man solche Rollen eben nicht mit “echten” Chinesen besetzt. Geschenkt.

FAZIT: Einer der ganz großen Klassiker mit einer wunderbaren Audrey Hepburn in “ihrer” Rolle. Komisch und tragisch zugleich, in jedem Fall aber auch nach 65 Jahren noch immer sehr unterhaltsam. Ein wundervoller, ganz großartiger Film!
Alexander W.
Alexander W.

7 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 26. Oktober 2025
In diesem Film findet sich der wohl größte Synchronisationsfehler aller Zeiten wieder: Ab 1 h, 21 min. (Paramount-Version, falls es mehrere gibt) wird die Person "Tooley" zweimal mit "2i" (also "zwei i") angesprochen. Hört man sich die Szene im Original an, kann man auch nachvollziehen warum. Auf Englisch spricht der Mann sie ganz normal mit ihrem Namen "Tooley" an, das "L/l" ist allerdings verschluckt, also es hört sich so an wie "two e/i". Dass man da dann als Synchronstudio aber nicht checkt, dass einfach ihr Name genannt wird, sondern das ganze völlig sinnfrei mit "2i" übersetzt, ist Wahnsinn! xd
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 22. April 2022
Bittersüßer, zeitloser Romantikspaß mit witzig-klugen Dialogen nach dem gleichnamigen Roman von Truman Capote. Oscar fürs Titellied!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 6. Juni 2021
Audrey Hepburn verkörpert die Rolle einfach nur perfekt. Trotz der simplen Handlung ist der Film spannend, sehr unterhaltsam, witzig und intelligent, Einziges Manko ist das Ende, was nicht ganz zum Film und den Charaktären passt, und auch so in der Romanvorlage nicht vorkommt. Ansonsten ein toller Film, dem man das Alter überhaupt nicht ansieht!
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 12. Februar 2020
Stumpfe Charaktere, die nichts wirklich zu sagen haben. Audrey Hepburn passt null in diese vielschichtige Rolle der Holly, zu oberflächlich und dümmlich kommt sie rüber. Der Film wirkt auf erschreckende Art unfreiwillig fröhlich und setzt zuviele Akzente auf Glamour und die immer hübsch, viel zu perfekt geschminkt, in Szene gesetzte Aubrey. Dadurch geht buchstäblich die ganze Handlung flöten, ein dumm konstruierter Film. Es mangelt gänzlich an Tiefgang und Glaubwürdigkeit. So kann sich Capote das nicht vorgestellt haben... Eine neue und bitte auch ernst genommene Umsetzung dieses Buchklassikers wäre wünschenswert
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 26. Oktober 2019
Ein Film aus einer anderen Zeit der einen hohen Stellenwert hat in der Filmhistorie. Ich werde gar nicht versuchen das Ding rational zu erfassen und zu versuchen eine Wertung zu formulieren, will aber auch nicht unreflektiert eine Höchstwertung raus hauen und den Film unantastbar nennen. Die Zeit, die Zeitdarstellung, die Farben, die Farbgebung, der Look, die Musik … nichts davon entspricht heutigen Sehgewohnheiten wodurch es schon etwas kniffliger wird sich richtig rein zu verlieren. Obendrein habe ich Probleme mit der männlichen Hauptfigur, die von George Peppard gespielt wird: der Mann ist für mich einfach untrennbar mit seiner Rolle als Hannibal Smith aus dem „A-Team“ verbunden. Aber das ist wohl jammern auf ganz hohem Niveau. Der Dialogwitz funktioniert aber immer noch, ebenso wie das Charisma under Zauber der jungen Audrey Hepburn. Deren Weg als scheinbar selbstbewusstes Partymädchen (die Romanvorlage macht wohl eindeutig eine Prostituierte aus ihr) zu sich selbst hat Gefühl, Charme und Witz. Sicherlich erreicht mich der Film nicht in der Wucht die er zu Zeiten des Erscheinens hatte, aber in diesem Fall kann ich den Klassikerstatus vollständig verstehen.

Fazit: Humorvoll und mit viel Gefühl geliefertes Liebesdrama voller altmodischem Zauber!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Das Buch -oder die Erzählung ist natürlich großartig, bezaubernd melancholisch und irre vielschichtig. Und genau das ist glaube ich das Problem der Verfilmung. Allein die verschiedenen Erzählstränge/-zeiten lassen sich kaum unterbringen. Auch hätte man Holly eindeutiger charakterisiern können, damit klar wird dass sie eben weder abgezockt noch verwöhnt ist, sondern das ungefähr ärmste Mädchen der Welt. Auch finde ich Paul etwas zu heroisch dargestellt, schließlich verkauft er keine Bücher und lässt sich von Frauen aushalten -die Parallele zu Holly wird erst beim 5. Mal sehen deutlich. Und hier ist der Punkt weshalb ich den Film trotzdem toll finde: Im Grunde sind alle Motive von Capote schon im Film angelegt, aber sie fallen etwas der überdrehten Erzählweise und dem Hollywood-Kitsch zum Opfer. Allerdings finde ich den Film so nett und liebevoll erzählt und Audrey Hepburn so wunderschön und grandios, dass ich mir den Film oft genug anchauen konnte um die Motive zu entdecken. Denn vor allem und in erster Linie ist es ein wahnsinnig unterhaltsamer Film.
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