Shrek - Der tollkühne Held
Durchschnitts-Wertung
4,1
1296 Wertungen

23 User-Kritiken

5
8 Kritiken
4
9 Kritiken
3
5 Kritiken
2
0 Kritik
1
0 Kritik
0
1 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 10. Juni 2025
Mit Shrek lieferte DreamWorks Animation im Jahr 2001 einen frechen, modernen Gegenentwurf zu klassischen Märchenverfilmungen. Ein animiertes Abenteuer, das bis heute Kultstatus genießt. Der Film erzählt die Geschichte des griesgrämigen Ogers Shrek, der sich mit dem redseligen Esel Donkey aufmacht, eine Prinzessin zu retten, allerdings nicht aus edlen Motiven, sondern um endlich seine Ruhe im eigenen Sumpf zurückzubekommen.

Was Shrek besonders macht, ist sein unverkennbarer Humor: bissige Seitenhiebe auf Disney, clevere Popkultur-Referenzen und ironische Brechungen von Märchenklischees sorgen für viele Lacher, vor allem bei einem älteren Publikum. Die englischen Originalstimmen, insbesondere Mike Myers als Shrek, Eddie Murphy als Donkey und Cameron Diaz als Prinzessin Fiona, tragen viel zum Charme des Films bei.

Die Animation wirkt aus heutiger Sicht natürlich nicht mehr ganz zeitgemäß, doch für die frühen 2000er war sie beeindruckend. Die Musikuntermalung, allen voran Smash Mouths „All Star“, verleiht dem Film zusätzlich Kultcharakter.

Trotz all seiner Qualitäten bleibt Shrek nicht frei von Schwächen. Die Handlung ist letztlich recht vorhersehbar, manche Gags wirken inzwischen etwas angestaubt, und emotional bleibt der Film stellenweise eher an der Oberfläche. Auch die Figurenzeichnung ist recht grob, was gerade im Vergleich zu späteren Animationsfilmen auffällt.

Fazit: Shrek ist ein witziger, ideenreicher Film, der sich zu Recht einen Platz in der Animationsfilmgeschichte gesichert hat. Für Kinder unterhaltsam, für Erwachsene angenehm subversiv, auch wenn er nicht ganz die Tiefe oder emotionale Wirkung anderer Genregrößen erreicht.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 356 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 15. Mai 2025
Shrek-lich guter Animationsfilm!

Wir schreiben das Jahr 2001: Disney, der Animationsgigant, hadert mit seinen Filmen. Die 90er ließen Disney zwar wieder zu neuem Leben erblühen, doch die 2000er liefen dagegen wieder eher mau. Besonders im Bereich 3D-Animation hing das Studio hinterher mit dem eher blassen Film „Dinosaurier“. Und so kam es, dass der neue Stern am Animationshimmel nun den Namen DreamWorks tragen würde. Das Studio hatte bereits mit „Der Prinz von Ägypten“ und „Der Weg nach El Dorado“ versucht sich mit Disney im 2D-Bereich zu messen. Doch es waren die 3D-Filme, die DreamWorks richtig gut konnte. „Antz“ und „Chicken Run“ waren wirklich unterhaltsame Werke, die vor allem auch das ältere Publikum ansprachen mit deutlich erwachsenerem Humor. Und das gipfelte schließlich in der Filmadaption des Kinderbuches „Shrek“ unter der Regie von Andrew Adamson („Die Chroniken von Narnia“) und Vicky Jenson. „Shrek“ wurde zu einem kleinen Phänomen. Nicht nur, dass der Film einschlug wie eine Bombe und seither quasi das Maskottchen von DreamWorks geworden ist, er wurde später zu einem der beliebtesten Meme-Filme und erreichte dadurch nochmal eine andere Stufe an Popularität. Und er erhielt (zurecht) einen Oscar als bester Animationsfilm. „Shrek“ zeigte uns nicht nur eine äußerst aussagekräftige Story, sondern auch brachialen Humor für Erwachsene, eingerahmt in einen knuffigen Animationsfilm. Das sprach die Leute an, denn der grüne Oger war so viel charmanter als alle Helden, die Disney im vergangenen Jahrzehnt geschaffen hatte. Er war ein mürrischer Einzelgänger ohne Manieren. Und je älter ich werde, desto mehr Verständnis habe ich mit Shrek. Doch wie gut hat sich der Film denn bis heute gehalten, fast ein Vierteljahrhundert später?

Zur Story: Der grüne und gefährliche Oger Shrek lebt glücklich und allein in seinem Sumpf, bis sich eines Tages ein Haufen skurriler Märchenfiguren in seinem Zuhause breit machen. Der Grund: Der unbarmherzige Lord Farquaad hat diese aus seinem Königreich vertrieben. Das kann Shrek nicht aus sich sitzen lassen und mit der Hilfe eines quasselnden Esels, den er auf seiner Reise trifft, stellt sich der Oger nicht nur Farquaad, sondern auch einer wunderschönen Prinzessin, namens Fiona…

Was “Shrek” so erfolgreich gemacht hat, ist wahrscheinlich die zynische Auseinandersetzung mit Disney und seinen bunten, kitschigen Märchenadaptionen. Nicht nur im rabiaten Umgang mit klassischen Figuren wie Schneewittchen, Pinocchio oder Robin Hood sondern vor allem in der fantastischen Message am Ende. Während Disney & der Rest der Welt ein Schönheitsideal nach dem anderen zelebriert haben, zeigt “Shrek” wie schön es ist… hässlich zu sein.

Und diese Balance zwischen ernsthafter, kraftvoller Aussage und grotesk, feingeschliffenem Humor, macht “Shrek” auch heute noch extrem unterhaltsam. Es ist der seltene Fall, in dem eine moderne Neuinterpretation eines Märchens wirklich großartig funktioniert hat. Denn hier gibt es (zur Zeit) moderne Popsongs und die Figuren nutzen umgangssprachliche Wörter wie “cool” oder “sexy”. Doch es funktioniert hier. Der Film zeigt gleich, dass er sich selbst nicht so ernst nimmt und nutzt die Idee einer Märchenwelt voll aus. So wird der Spiegel von Schneewittchen zu einem Fernseher, bei dem man verschiedene Programme schauen kann. Und der böse Drache ist eine einsame Dame, die nur etwas Liebe sucht. Und das Monster, Shrek, ist der charmante Antiheld, der dennoch so viel echter und bodenständiger ist, als die meisten anderen Protagonist*innen in solchen Filmen.

So gut das Ganze auch umgesetzt wurde, der Film leidet am Ende etwas unter den ganzen Anspielungen und den teils aufgesetzten Popsongs. “Shrek” ist ein Produkt seiner Zeit, das merkt man sehr stark und eigentlich hat mich das nie so sehr gestört. Doch aus heutiger Sicht sind manche Gags etwas veraltet, wie etwa die vielen Filmzitate wie “Matrix”.

Der Cast ist stark, aber ich muss sehr positiv die deutsche Synchronisation hervor heben. Besonders Randolf Kronberg als Esel ist ein absolutes Highlight und für mich so viel besser als das Original. Auch Sascha Hehn als Shrek ist sehr sympathisch und gibt dem mürrischen Oger einer schöne Ruhe. Und Rufus Beck als Farquaad hat diesen herrlich süffisant, bösen Ton.

Auch die Animationen sind für 2001 sehr solide und haben sich gut gehalten. Der Film wollte vor allem seinen eigenen Look haben und sich nicht an Disney orientieren. Die Menschen sehen zwar manchmal wie die unheimlichen Figuren aus “Der Polar Express” aus, aber das stört mich nicht, im Gegenteil: Es passt hier richtig gut, da die meisten menschlichen Charaktere eh unsympathische Idioten sind.

Neben den vielen Popsongs (besonders “All Star” von Smash Mouth wurde zum Mega-Hit) überzeugt aber auch der wundervolle Score von John Powell und Harry Gregson-Williams, die schon “Antz” und “Chicken Run” großartig vertonten.

Fazit: Auch wenn “Shrek” nicht perfekt gealtert ist und einige “Schönheitsfehler” hat, so besitzen der grüne Oger und sein Esel doch einen wohltuenden Charme, der mich an meine Kindheit erinnert. Außerdem vermittelt er eine nach wie vor wichtige Message und ist dabei unfassbar witzig. Nach wie vor ein Animationshit!
Davki90
Davki90

49 Follower 340 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 21. April 2025
Einer, der schrägsten Figuren, der Filmgeschichte. in keinem anderen Streifen, werden Märchen so schön auf den Arm genommen, wie in Shrek. war damals glaube ich einen Überraschungshit, niemand hatte zuvor mit dem Oger und seinem gesprächigen Esel gerechnet. Er gewann auch einen Oscar für besten Animationsfilm und setzte sich da gegen "Die Monster AG" durch. Der Humor ist manchmal echt bissig und die Charaktere einfach nur zum brüllen komisch. es ist ein Animationsfilm, auch für Erwachsene. Er ist sehr kurzweilig und daher kann man ihn schnell weggucken. Manche Szenen, könnten heute vielleicht nicht mehr so gut funktionieren, aber das muss jeder selber heraus finden.
Maddin
Maddin

231 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Dezember 2024
„Shrek – Der tollkühne Held“ erzählt die Geschichte des grimmigen, aber liebenswerten Ogers Shrek, der in einem abgeschiedenen Sumpf lebt und seine Ruhe genießt. Doch sein Frieden wird gestört, als der machthungrige Lord Farquaad eine Vielzahl von Märchenfiguren in Shreks Sumpf verbannt. Um sein Zuhause zurückzubekommen, schlägt Shrek einen Deal vor: Er wird Prinzessin Fiona aus einem Turm voller Gefahren retten und zu Farquaad bringen, im Gegenzug räumt der Lord den Sumpf.

Auf seiner Reise wird Shrek von einem überdrehten Esel begleitet, und es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Doch als sie Fiona befreien, stellt sich heraus, dass die Prinzessin ein dunkles Geheimnis hütet, das Shreks Leben für immer verändern wird.

„Shrek“ ist eine brillante Parodie auf klassische Märchen, die voller subversivem Humor steckt. Der Film spielt mit Klischees und Erwartungen und bietet sowohl kindgerechte Unterhaltung als auch zahlreiche Anspielungen, die Erwachsene zum Lachen bringen.

Die Figuren sind charmant und witzig: Shrek ist ein erfrischend untypischer Held, dessen griesgrämige Art wunderbar mit Donkeys quirligem Optimismus kontrastiert. Fiona bricht mit dem Bild der perfekten Prinzessin, während Lord Farquaad als herrlich überzogener Bösewicht für zahlreiche Lacher sorgt.

Die Animation von „Shrek“ war für die damalige Zeit bahnbrechend und ist auch heute noch beeindruckend. Die detailreiche Gestaltung der Figuren und Landschaften, kombiniert mit lebhaften Farben und fantasievollen Designs, schafft eine magische Welt, die sowohl realistisch als auch märchenhaft wirkt.

Die Animation verstärkt den Humor des Films, insbesondere bei den Slapstick-Einlagen von Donkey und den überzogenen Mimik- und Körperbewegungen der Figuren.

Der Soundtrack von „Shrek“ ist ein Highlight des Films. Mit Hits wie „All Star“ von Smash Mouth und „Hallelujah“ von Rufus Wainwright sorgt die Musik für die perfekte emotionale Begleitung, von humorvollen Momenten bis zu den berührenden Szenen. Die Lieder sind clever in die Handlung integriert und tragen zur zeitlosen Qualität des Films bei.

Trotz seines humorvollen Tons vermittelt „Shrek“ eine starke Botschaft über Selbstakzeptanz, Freundschaft und die Überwindung von Vorurteilen. Der Film zeigt, dass wahre Schönheit von innen kommt und dass jeder seine eigene Geschichte verdient. Diese universellen Themen machen „Shrek“ nicht nur unterhaltsam, sondern auch tiefgründig.

„Shrek – Der tollkühne Held“ ist ein moderner Klassiker, der mit seinem einzigartigen Humor, originellen Figuren und zeitlosen Botschaften begeistert. Der Film revolutionierte das Animationsgenre und bleibt eine der charmantesten und unterhaltsamsten Märchenparodien aller Zeiten.
- DxathBlxss -
- DxathBlxss -

31 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 13. Januar 2024
Ein absolutes Meisterwerk! Wer diesen Film, bzw. die anderen Teile, noch nicht gesehen hat, sollte sie defintiv schauen. Der Film überzeugt mit tollen Charakteren und sehr viel Humor. Selbst die Animationen sind für das Alter des Films in der heutigen Zeit immernoch sehr gut. Die kleinen Anspielungen/ das ,,Verarschen,, anderer Filme fügt sich gut ein. Die Handlung ist einfach zu verstehen und die Charaktere sind wirklich einzigartig... mal wirklich Esel ist einfach einer der besten Begleiter der jemals existiert haben. Großartiger Spaß für alt und jung.
Die einzige Kritik die ich habe: bitte mehr Teile im selben Stil.

PS: achtet beim erneuten schauen auf die Gesichter die Esel macht xD
Zeta Reticuli
Zeta Reticuli

1 Follower 66 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 26. September 2023
Schreckhaft schlecht. Hässliche Animation.
Was finden die Leute nur an diesen langweiligen Dialogen gut?
Bin erschreckt was für einen Unfug man sich um die Jahrtausendwende einfallen ließ!!
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 21. September 2022
Ein liebenswerter Held ohne Manieren, respektlose Verschaukelung diverser Filme und TV-Formate: Das erste, oscargekrönte Abenteuer des grünen Sumpfriesen, von dem es schon drei Fortsetzungen gibt, ist immer noch ein ganz großes Vergnügen für Alt und Jung.
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 12. März 2022
War damals top und wird auch heute noch gerne geschaut.
Ein sehr zeitloser Film, da auch mein Nachwuchs, den Film gerne sich anschaut und das nicht nur einmal.
Kann ich somit nur empfehlen.
Jan J.
Jan J.

75 Follower 268 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 22. Februar 2021
Einer der besten Animationsfilme.
Herzberührender und zudem noch sehr lustiger Film, bei dem kein Auge trocken bleibt.
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2020
Einer der besten Animationsfilme überhaupt. Obwohl der Film über den grünen Oger ja schon ein bisschen älter ist, braucht „Shrek“ sich vor den aktuellen digitalen Kinofilmen nicht zu verstecken. Im Gegensatz zu diesen ist dieser Streifen nämlich richtig lustig und aufgrund der vielen Zitate und Anspielungen auch für ältere Zuschauer geeignet. Ich habe Tränen gelacht, als ich die unterschiedlichsten Märchengestalten gesehen habe. Der Esel war zwar sehr süß, doch auf die Dauer ziemlich nervig. Mein persönlicher Star war auf jeden Fall das kleine Lebkuchen-Männchen („Nicht meine kleinen Drops-Knöpfe!“). Bis zum Ende durchgängig witzig.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme