Ziemlich armselige Fortsetzung. Der erste Teil war wirklich cool, witzig, unterhaltsam und flott inszeniert. Dieser zweite Teil hier ist im Grunde das Gleiche, nur in schlecht. Die Story ist hanebüchen dämlich. nur minimal gegenüber dem Vorgänger abgewandelt und hat Plotholes, da passt ganz Kanada rein. Der Humor bleibt genauso auf der Strecke, es gibt deutlich weniger spaßige Szenen und die sind ganz überwiegend nicht lustig. Evelyns Bruder Jonathan fungiert nur noch ausschließlich als Stichwortgeber, ansonsten ist seine Rolle komplett überflüssig. Aber das allerschlimmste, was den Drehbuchautoren hätte einfallen können, ist wirklich dieses maximal nervtötende, arrogante, klugscheisserische Balg! Warum um Himmels Willen müssen Evelyn und Rick denn ein Kind haben???? Hätte man nicht einfach auch um die bestehenden Figuren herum eine spannende Geschichte erzählen können?? Dieses Kind ist wirklich der Atmosphärekiller hoch zehn! Und das liegt nicht nur an dem grausigen Drehbuch, das den kleinen Alex als absolut unsympathisches, besserwisserisches Kellerkind anlegt, sondern auch an der katastrophalen Schauspielleistung von Fredie Boath, der nach diesem Film zum Glück nie wieder das Schauspielen versuchte!
Tja, und wer jetzt noch nicht genervt ist und schon nach 10 Minuten gar keinen Bock mehr auf diesen Schwachsinn hat, der wird dann noch mit unglaublich vielen unglaublichen schlechten CGI-Bilder gequält. Man möchte kaum glauben, dass der Film aus 2001 ist, die CGI sieht aus wie 1990. Und dann sind so viele Szenen noch total überladen mit unheimlich schlechten Computerbildern, dass man fast Augenschmerzen bekommt.
FAZIT: Total verkorkstes Sequel und ein echter Franchise-Killer! Kein Wunder, dass es hiernach bis auf den wenig inspirierten “Grabmal des Drachenkaisers” nicht weiterging – oder gut für uns, wenn man so will. Grauenhaft schlechte CGI, ein unfassbar dämliches Drehbuch und eine supernervige Klugscheisser-Kinderfigur vermiesen den Spaß ganz gehörig. Dann lieber nochmal den ersten Teil schauen.