Der Astronaut - Project Hail Mary
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Michael Nährig
Michael Nährig

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 29. März 2026
Der beste Film seit langem!
Ein fantastischer Film für alle, die science fiction, intelligente Storys mit Substanz und/oder Rayn Gosling gerne sehen.
Aussagekräftig mit klugem Humor. Ein sehr schöner Film, der lange nachwirkt! Im positivsten Sinne.
Jörg Schröder
Jörg Schröder

29 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 29. März 2026
"Marsianer" trifft "Gravitiy" mit einem Hauch von .

Von der Handlung her erinnert alles sehr an den "Marsianer". Einsamer Kosmonaut in den weiten des Alls auf sich allein gestellt. Von der Stimmung her fühlte ich mich an "Gravitiy" erinnert. Alles sehr sphärisch um ein Gefühl für die Einsamkeit zu bekommen. Diese Kombi kommt gut - hat aber auch seine Längen. Als dann " Rocky" ins Spiel kommt, kommt Schwung in die Handlung und zwischendurch sind die Chancen auf ein paar Tränchen groß. Ryan Goßling verglich in einem Interview "Rocky" mit ".". Hmmm... Geschmackssache - dieser Vergleich ist für meinen Geschmack etwas hoch gegriffen. Spannend der Ansatz der Handlung - das mal nicht die Erde in Zukunft überhitzt , sondern sehr erkaltet.
Während des Films fragte ich mich: Ist Sandra Hüller die Idealbesetzung für die Rolle der Chefin des Projektes? Würde Sagen eher Nein - sie wirkt überraschend hölzern. Kann es an der Synchronisation gelegen haben oder ist sie doch eher Typ Programmkinofilm? Wer übrigens Amazon-Prime hat, kann sich freuen: es ist eine Amazon-Produktion und sicher recht bald zu streamen ...
Mila
Mila

2 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 29. März 2026
Ich fand den Film nicht besonders mitreißend.

Wichtiger Hinweis: Ein Film für Science Fiction Liebhaber ist er nur bedingt und ergibt auch an vielen Stellen keinen Sinn. Beispielsweise, dass das Raumschiff schneller als Lichtgeschwindigkeit reisen kann (schneller als die zur Erde gesendete Nachricht).
Außerdem waren viele „Plottwists“, von denen es so einige gab, wie durch Zufall einstreut, und kaum einer hat sich angebahnt oder war auf irgendeine Art interessant oder einigermaßen absehbar. Eine seltsame Mischung aus Zufall und doch dann auch Vorhersehbarkeit an Stellen.
Diese Vorhersehbarkeit war vor allem das Emotionale und zwischen den Figuren. Die waren auch teilweise ganz süß und mal auch lustig. Aber eher so auf Disney-Art, man hätte da auch einfach aus meiner Sicht stattdessen Lilo und Stitch oder sowas anschauen können. Eine besondere Tiefe habe ich nicht wahrgenommen – es war so ein bisschen wie die Beziehung zwischen einem „bezaubernden“ und auch relativ sympathischen Hundewelpen, der auch klug ist und einige Tricks beherrscht und seinem stolzen Besitzer, der immer für seinen kleinen Liebling da ist und sich Hundemama nennt.
Nur dass das Wesen halt eine komische roboterartige Hülle hat, weshalb es dann besonders überraschend ist, dass dann auch so ein bezaubernder, Männchen machender kleiner Freund drin steckt. So süß und rührend! Naja, das Schema kennt man eigentlich schon.
Wer jedoch bei Videos von kleinen Kätzchen, die ihren eigenen Namen tanzen können, oder von Kakadus, die bei Happy Birthday für ihren Besitzer beherzt mitsingen, die eine oder andere Träne verdrücken müssen, denen wird auch diese Geschichte im ganzen Herzen rühren und wärmen.
Ich meine, sie ist auch ganz sympathisch oder so, aber sie hat jetzt nicht die unglaubliche emotionale Tiefe und bringt auch wenig „Neues“ mit ein. Was andere Filme über Freundschaften nicht auch haben. Es gibt auch keine Reibungen oder großen Hindernisse in der Freundschaft abgesehen von der anfänglichen, extrem schnell überwundeten Sprachbarriere.
Ich war erleichtert, als der Film zu Ende war. Mir kamen auch die tausend random Plottwist irgendwann nur noch wie Slapstick vor.

Ich würde insgesamt sagen, dass er tauglich für die breite Masse ist, da er kaum neue oder besondere Merkmale eingebracht war, sondern stattdessen einfach alles wild kombiniert hat. Nach dem Motto, ist dann für jeden was dabei.

Aber ganz ehrlich: Das war einfach ein Disney-Kinderfilm, der als tiefgründiger Science Fiction Film vermarktet wurde. Und letzterer Betitelung wird er ganz einfach nicht gerecht.
White Tiger
White Tiger

1 Follower 47 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 28. März 2026
Ryan Gosling kann man nichts vorwerfen - charmant und liebenswert in seiner Rolle. Die Geschichte ziemlich abstrus und mit 150 Minuten einfach viel zu lang. Den eine oder andere mag Spaß daran haben. Für mich war es nichts.
Lew N
Lew N

1 Follower 9 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 28. März 2026
Wenn man einen spannungsgeladenen, unterhaltsamen Science-Fiction-Film erwartet, wird man aus meiner Sicht (so erging es mir) enttäuscht. Zurecht wird der Film oft als eine Art "Buddy-Komödie" betitelt. Leider nicht nur lustig, sondern auch voll mit Rührseligkeiten und Kitsch. Viele mögen sowas und sind dann im Kino goldrichtig. Aber "der Marsianer", mit dem der Film auch manchmal verglichen wurde, gehört dann aus meiner Sicht in ein ganz anderes Genre; völlig unterschiedliche Stile!
Vorgarne Donner_0g
Vorgarne Donner_0g

2 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 27. März 2026
Fantastischer Film. Toll das so etwas noch möglich ist. Keine Aliens die die Menschheit versklaven wollen und dann Kampf, Krieg, Kampf,…

Stattdessen eine parkende Story und die Schauspieler passen wirklich gut (entgegen meiner Erwartung nachdem ich zwei mal das Buch gelesen hab). Bitte mehr solcher Projekte!!!
Mathias
Mathias

7 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 27. März 2026
Ich denke, dieser Film ist zu 'familientauglich', um ein wirklich guter SciFi-Film sein zu können - der eingebaute Slapstick verhindert eine stringente und ernsthafte Handlung. Und dann diese Länge. Am Schluss ist man dann doch froh, dass er vorbei ist.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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4,5
Veröffentlicht am 25. März 2026
"Grace Rocky save stars."

Gleich vorweg: Keine Trailer zu diesem Film schauen! „Project Hail Mary“ (im Deutschen „Der Astronaut“) funktioniert auch so, aber wer die volle Dröhnung möchte, sollte auf Trailer verzichten, auch wenn das schwer ist…

12 Jahre… Seit 12 Jahren haben Phil Lord und Chris Miller keinen Film mehr gedreht. Dabei sind genau diese beiden zwei der kreativsten Köpfe in Hollywood. „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ und die beiden „Jump Streets“-Filme waren dabei noch ihre „schwächeren“ Filme. Das große Meisterwerk kam 2014: „The Lego Movie“. Nach wie vor einer meiner Lieblingsfilme und das letzte Projekt der beiden als Regisseur. Danach schrieben Miller und Lord vor allem tolle Drehbücher, unter anderem für beide „Spider-Verse“-Teile. Doch 2026 kehrten beide zurück auf den Regiestuhl und zwar mit der Adaption von Andy Weirs Buch „Project Hail Mary“ (Weir schrieb auch das Buch „Der Marsianer“, welches ebenfalls verfilmt wurde und zwar 2015 von Ridley Scott). Mit an Bord ist natürlich Ryan Gosling, der nicht nur die Hauptrolle übernahm, sondern das Ganze auch mitproduzierte. Und da ich Gosling sowieso liebe, ebenso wie das Regie-Team Lord und Miller, war für mich klar, dass ich diesen Film sehen muss, egal, was das Thema sein würde! Doch worum geht es? Keine Sorge, ich werde nur eine grobe Zusammenfassung der Story geben.

Dr. Ryland Grace ist Lehrer und Molekularbiologe. Und genau deswegen wird er von der europäischen Weltraumorganisation (ESA) angeheuert, um ein Problem zu lösen: Die Sonne stirbt langsam, aufgrund von außerirdischen Mikroorganismen…

„Project Hail Mary“ ist ohne Zweifel ein wilder Ritt, ein wahrhaftiges Abenteuer. Dafür gibt es Filme und Kinos. Der Film ist mit zweieinhalb Stunden vielleicht etwas lang, aber ich persönlich war nie gelangweilt, ganz im Gegenteil. Lord und Miller präsentieren uns hier eine Achterbahnfahrt der Gefühle und das im Weltraum und das mit Ryan Gosling. Doch wie beschriebt man diesen Space-Trip? Auf den ersten Blick erwartet man einen fesselnden Thriller mit etwas Herzschmerz-Kitsch. Doch „PHM“ ist im Kern seiner Geschichte ein Film über tiefe Freundschaft. Grace muss die Welt retten und dafür vielleicht sein Leben geben. Doch für wen macht er das? Grace ist ein Einzelgänger, verschließt sich vor Beziehungen. Doch im unendlichen Weltraum findet er plötzlich das, was er immer gesucht hat. In Lord und Millers Film (und letztendlich auch in Weirs Buch) geht es nicht unbedingt um Logik oder Wissenschaft. Ja, es gibt klare Verweise auf unsere teils dystopische Zukunft, die uns alle erwartet, aber am Ende des Tages ist es vor allem ein emotionaler Film. Zwei Figuren treffen aufeinander und kreieren ein wundervolles Leinwandpaar, das man heutzutage selten sieht.

Klar, die Grundidee von „PHM“ ist nicht neu, gefühlvolle Geschichten mit Aliens im Weltraum gibt es seit „Star Wars“. Doch selten hatte ein Film dieser Art so viel Charme, so viel Liebe und aufrichtige Emotionen. Gosling als Grace ist das Herz dieses Films und das nicht nur, weil er unfassbar charmant und liebevoll trottelig ist, sondern auch durch seine sensiblen und verletzlichen Momente. Grace ist, wie er von sich selbst sagt, kein mutiger Mensch. Er hat Angst, flieht vor unheimlichen Situationen und wirkt oftmals heillos überfordert. Doch genau deswegen sympathisiert man mit ihm. Dass Gosling die Ausstrahlung dafür hat, ist mittlerweile klar. Auch sein komödiantisches Talent ist spätestens seit „Barbie“ kein Geheimnis mehr. Als Gegenpol haben wir dazu die facettenreiche und kühlere Sandra Hüller als Eva Stratt, die zusammen mit Gosling ebenfalls eine faszinierende Dynamik hat. Es ist zudem toll zu sehen, wie steil Hüllers Karriere geht, seitdem sie mit „The Zone of Interest“ und „Anatomie eines Falls“ ihren internationalen Durchbruch hatte. Zudem muss auch James Ortiz genannt werden, der als Puppenspieler die wohl süßeste Figur des Films verkörpert und spricht (wie gesagt, ich will hier nicht spoilern).

Der Film ist immer mal wieder etwas kitschig, aber „PHM“ verdient sich diesen Kitsch auch. Die Atmosphäre, der Grundton des Films ist gleich zu Beginn klar. Es geht um ein mitreißendes Abenteuer voller Gefühle. Logik spielt wie schon erwähnt eine eher nebensächliche Rolle, wie auch in Filmen wie „Speed Racer“. Und trotzdem gibt es einige wirklich düstere Momente in „PHM“, vor allem durch die Figur von Eva Stratt. Dadurch verkommt der Film nicht zu sehr zum klassischen Hollywood-Kitsch. Auch das Drehbuch von Drew Goddard, der auch „Der Marsianer“ für Ridley Scott adaptierte, ist sehr gut.

Optisch sieht „PHM“ klasse aus! Mir gefallen vor allem die warmen, knalligen Farben im Weltall im Gegensatz zu dem kühleren Look auf der Erde. Verantwortlich hierfür war Geig Fraser, der unter anderem an beiden „Dune“-Filmen beteiligt war. Ich persönlich hätte gern ab und zu ein paar weniger Schnitte gehabt, gerade im Finale, aber der Film ist dennoch optisch wundervoll umgesetzt. Auch der Score von Daniel Pemberton ist mitreißend und wird im Laufe des Ganzen immer besser und intensiver! Hinzu kommen einige tolle Songs, wie etwa von den Beatles.

Fazit: „Project Hail Mary“ ist ein Film, den man hier und da kritisieren kann und das zurecht. Manchen wird er zu lang sein, anderen zu gefühlsduselig, aber ich kann einfach nicht anders als dieses Werk in mein Herz zu schließen. Lord und Miller haben ein wahrhaftiges und episches Weltraumabenteuer mit Herz und einigen dunklen Momenten geschaffen. Mit an Bord ist ein toller Cast, wundervolle, charmante Figuren, beeindruckende Bilder und mitreißende Musik. Ein Film der beweist, dass selbst ein außerirdischer Felsbrocken dein bester Freund im Leben sein kann!
Mailandenda
Mailandenda

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1,0
Veröffentlicht am 25. März 2026
Es ist lange her, dass ich eine Filmvorstellung vorzeitig verlassen habe, aber gestern war es nach einer guten Stunde "Astronaut" soweit. Mir war klar, dass der Film eher in die Kategorie 'familientauglich' gehört, aber solch eine infantil-alberner Popcorn-Blödsinn hat mich dann doch überrascht.
Rob T.
Rob T.

7 Follower 358 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. März 2026
Weit, weit weg von der Erde. Aber um die geht es. Er muss die Erde retten, und er ist dabei ganz allein. Zunächst.
Viele Jahre war Ryland Grace (Ryan Gosling) unterwegs in einem Raumschiff, in einem Koma. Nun wird er wach er muss sich seine Erinnerungen erst mal zusammensuchen - und rausfinden, warum er allein ist. Seine beiden Kollegen sind tot.
Er erinnert sich: Er ist Lehrer für Naturwissenschaften und wurde von einer Wissenschaftlerin (Sandra Hüller) angesprochen, ob er bei einem Weltraum-Projekt helfen könne. Denn die Erde ist in Gefahr. Die Sonne wird von einer gefährlichen Substanz bedroht. Wird das nicht verhindert, dann wird die Temperatur der Erde in den nächsten 30 Jahren massiv sinken.
Im Raumschiff beginnt Grace mit seinen Arbeiten, aber schon bald bekommt er einen Begleiter. Denn die Erden-Bewohner sind mit dem Zukunftsproblem keineswegs allein.

Was für ein Film!
"Der Astronaut - Project Hail Mary" hat alles, was gutes Kino braucht: eine spannende Story, tolle Charaktere, Witz und Emotionen.
Unter der Regie von Phil Lord und Christopher Miller ist ein echtes Wechselbad der Gefühle entstanden. Was wirklich auffällt, wie viel Witz in diesem Film steckt. Immer wieder gibt es kurze Gags, Grace versucht sein Schicksal locker zu nehmen, und als er da oben einen Partner bei der Planetenrettungsmission hat, da ist gibt es fast schon slapstickhafte Momente, die sehr gelungen sind. Aber dann taucht wieder ein problem auf, und die Spannung steigt, später kommt Gänsehaut auf, weil: Wow!
Einmal mehr zeigt sich das ganz große Talent von Ryan Gosling, große Kinogefühle zu erzeugen, in vielerlei Hinsicht. Sandra Hüller ist die etwas spröde, strenge, aber irgendwie auch sorgenvolle Wissenschaftlerin. Mitten im Film hat sie einen rührenden Gesangsauftritt.
Dieser Film ist eine spannende Weltraumstory, aber am Ende auch eine über die Demut vor dem Leben, Aufopferung - und eine über Freundschaft.
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