Der Astronaut - Project Hail Mary
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Mathias
Mathias

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2,5
Veröffentlicht am 27. März 2026
Ich denke, dieser Film ist zu 'familientauglich', um ein wirklich guter SciFi-Film sein zu können - der eingebaute Slapstick verhindert eine stringente und ernsthafte Handlung. Und dann diese Länge. Am Schluss ist man dann doch froh, dass er vorbei ist.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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4,5
Veröffentlicht am 25. März 2026
"Grace Rocky save stars."

Gleich vorweg: Keine Trailer zu diesem Film schauen! „Project Hail Mary“ (im Deutschen „Der Astronaut“) funktioniert auch so, aber wer die volle Dröhnung möchte, sollte auf Trailer verzichten, auch wenn das schwer ist…

12 Jahre… Seit 12 Jahren haben Phil Lord und Chris Miller keinen Film mehr gedreht. Dabei sind genau diese beiden zwei der kreativsten Köpfe in Hollywood. „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ und die beiden „Jump Streets“-Filme waren dabei noch ihre „schwächeren“ Filme. Das große Meisterwerk kam 2014: „The Lego Movie“. Nach wie vor einer meiner Lieblingsfilme und das letzte Projekt der beiden als Regisseur. Danach schrieben Miller und Lord vor allem tolle Drehbücher, unter anderem für beide „Spider-Verse“-Teile. Doch 2026 kehrten beide zurück auf den Regiestuhl und zwar mit der Adaption von Andy Weirs Buch „Project Hail Mary“ (Weir schrieb auch das Buch „Der Marsianer“, welches ebenfalls verfilmt wurde und zwar 2015 von Ridley Scott). Mit an Bord ist natürlich Ryan Gosling, der nicht nur die Hauptrolle übernahm, sondern das Ganze auch mitproduzierte. Und da ich Gosling sowieso liebe, ebenso wie das Regie-Team Lord und Miller, war für mich klar, dass ich diesen Film sehen muss, egal, was das Thema sein würde! Doch worum geht es? Keine Sorge, ich werde nur eine grobe Zusammenfassung der Story geben.

Dr. Ryland Grace ist Lehrer und Molekularbiologe. Und genau deswegen wird er von der europäischen Weltraumorganisation (ESA) angeheuert, um ein Problem zu lösen: Die Sonne stirbt langsam, aufgrund von außerirdischen Mikroorganismen…

„Project Hail Mary“ ist ohne Zweifel ein wilder Ritt, ein wahrhaftiges Abenteuer. Dafür gibt es Filme und Kinos. Der Film ist mit zweieinhalb Stunden vielleicht etwas lang, aber ich persönlich war nie gelangweilt, ganz im Gegenteil. Lord und Miller präsentieren uns hier eine Achterbahnfahrt der Gefühle und das im Weltraum und das mit Ryan Gosling. Doch wie beschriebt man diesen Space-Trip? Auf den ersten Blick erwartet man einen fesselnden Thriller mit etwas Herzschmerz-Kitsch. Doch „PHM“ ist im Kern seiner Geschichte ein Film über tiefe Freundschaft. Grace muss die Welt retten und dafür vielleicht sein Leben geben. Doch für wen macht er das? Grace ist ein Einzelgänger, verschließt sich vor Beziehungen. Doch im unendlichen Weltraum findet er plötzlich das, was er immer gesucht hat. In Lord und Millers Film (und letztendlich auch in Weirs Buch) geht es nicht unbedingt um Logik oder Wissenschaft. Ja, es gibt klare Verweise auf unsere teils dystopische Zukunft, die uns alle erwartet, aber am Ende des Tages ist es vor allem ein emotionaler Film. Zwei Figuren treffen aufeinander und kreieren ein wundervolles Leinwandpaar, das man heutzutage selten sieht.

Klar, die Grundidee von „PHM“ ist nicht neu, gefühlvolle Geschichten mit Aliens im Weltraum gibt es seit „Star Wars“. Doch selten hatte ein Film dieser Art so viel Charme, so viel Liebe und aufrichtige Emotionen. Gosling als Grace ist das Herz dieses Films und das nicht nur, weil er unfassbar charmant und liebevoll trottelig ist, sondern auch durch seine sensiblen und verletzlichen Momente. Grace ist, wie er von sich selbst sagt, kein mutiger Mensch. Er hat Angst, flieht vor unheimlichen Situationen und wirkt oftmals heillos überfordert. Doch genau deswegen sympathisiert man mit ihm. Dass Gosling die Ausstrahlung dafür hat, ist mittlerweile klar. Auch sein komödiantisches Talent ist spätestens seit „Barbie“ kein Geheimnis mehr. Als Gegenpol haben wir dazu die facettenreiche und kühlere Sandra Hüller als Eva Stratt, die zusammen mit Gosling ebenfalls eine faszinierende Dynamik hat. Es ist zudem toll zu sehen, wie steil Hüllers Karriere geht, seitdem sie mit „The Zone of Interest“ und „Anatomie eines Falls“ ihren internationalen Durchbruch hatte. Zudem muss auch James Ortiz genannt werden, der als Puppenspieler die wohl süßeste Figur des Films verkörpert und spricht (wie gesagt, ich will hier nicht spoilern).

Der Film ist immer mal wieder etwas kitschig, aber „PHM“ verdient sich diesen Kitsch auch. Die Atmosphäre, der Grundton des Films ist gleich zu Beginn klar. Es geht um ein mitreißendes Abenteuer voller Gefühle. Logik spielt wie schon erwähnt eine eher nebensächliche Rolle, wie auch in Filmen wie „Speed Racer“. Und trotzdem gibt es einige wirklich düstere Momente in „PHM“, vor allem durch die Figur von Eva Stratt. Dadurch verkommt der Film nicht zu sehr zum klassischen Hollywood-Kitsch. Auch das Drehbuch von Drew Goddard, der auch „Der Marsianer“ für Ridley Scott adaptierte, ist sehr gut.

Optisch sieht „PHM“ klasse aus! Mir gefallen vor allem die warmen, knalligen Farben im Weltall im Gegensatz zu dem kühleren Look auf der Erde. Verantwortlich hierfür war Geig Fraser, der unter anderem an beiden „Dune“-Filmen beteiligt war. Ich persönlich hätte gern ab und zu ein paar weniger Schnitte gehabt, gerade im Finale, aber der Film ist dennoch optisch wundervoll umgesetzt. Auch der Score von Daniel Pemberton ist mitreißend und wird im Laufe des Ganzen immer besser und intensiver! Hinzu kommen einige tolle Songs, wie etwa von den Beatles.

Fazit: „Project Hail Mary“ ist ein Film, den man hier und da kritisieren kann und das zurecht. Manchen wird er zu lang sein, anderen zu gefühlsduselig, aber ich kann einfach nicht anders als dieses Werk in mein Herz zu schließen. Lord und Miller haben ein wahrhaftiges und episches Weltraumabenteuer mit Herz und einigen dunklen Momenten geschaffen. Mit an Bord ist ein toller Cast, wundervolle, charmante Figuren, beeindruckende Bilder und mitreißende Musik. Ein Film der beweist, dass selbst ein außerirdischer Felsbrocken dein bester Freund im Leben sein kann!
Mailandenda
Mailandenda

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1,0
Veröffentlicht am 25. März 2026
Es ist lange her, dass ich eine Filmvorstellung vorzeitig verlassen habe, aber gestern war es nach einer guten Stunde "Astronaut" soweit. Mir war klar, dass der Film eher in die Kategorie 'familientauglich' gehört, aber solch eine infantil-alberner Popcorn-Blödsinn hat mich dann doch überrascht.
Rob T.
Rob T.

7 Follower 373 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. März 2026
Weit, weit weg von der Erde. Aber um die geht es. Er muss die Erde retten, und er ist dabei ganz allein. Zunächst.
Viele Jahre war Ryland Grace (Ryan Gosling) unterwegs in einem Raumschiff, in einem Koma. Nun wird er wach er muss sich seine Erinnerungen erst mal zusammensuchen - und rausfinden, warum er allein ist. Seine beiden Kollegen sind tot.
Er erinnert sich: Er ist Lehrer für Naturwissenschaften und wurde von einer Wissenschaftlerin (Sandra Hüller) angesprochen, ob er bei einem Weltraum-Projekt helfen könne. Denn die Erde ist in Gefahr. Die Sonne wird von einer gefährlichen Substanz bedroht. Wird das nicht verhindert, dann wird die Temperatur der Erde in den nächsten 30 Jahren massiv sinken.
Im Raumschiff beginnt Grace mit seinen Arbeiten, aber schon bald bekommt er einen Begleiter. Denn die Erden-Bewohner sind mit dem Zukunftsproblem keineswegs allein.

Was für ein Film!
"Der Astronaut - Project Hail Mary" hat alles, was gutes Kino braucht: eine spannende Story, tolle Charaktere, Witz und Emotionen.
Unter der Regie von Phil Lord und Christopher Miller ist ein echtes Wechselbad der Gefühle entstanden. Was wirklich auffällt, wie viel Witz in diesem Film steckt. Immer wieder gibt es kurze Gags, Grace versucht sein Schicksal locker zu nehmen, und als er da oben einen Partner bei der Planetenrettungsmission hat, da ist gibt es fast schon slapstickhafte Momente, die sehr gelungen sind. Aber dann taucht wieder ein problem auf, und die Spannung steigt, später kommt Gänsehaut auf, weil: Wow!
Einmal mehr zeigt sich das ganz große Talent von Ryan Gosling, große Kinogefühle zu erzeugen, in vielerlei Hinsicht. Sandra Hüller ist die etwas spröde, strenge, aber irgendwie auch sorgenvolle Wissenschaftlerin. Mitten im Film hat sie einen rührenden Gesangsauftritt.
Dieser Film ist eine spannende Weltraumstory, aber am Ende auch eine über die Demut vor dem Leben, Aufopferung - und eine über Freundschaft.
Klaas R.
Klaas R.

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1,5
Veröffentlicht am 24. März 2026
Im IMAX geschaut. Ich war absolut ernüchtert. Große Langeweile insgesamt. Zum einschlafen war es leider zu laut im IMAX. Ich hab ernsthaft überlegt einfach zu gehen, aber ich war ja nicht alleine da. Ganz ehrlich: kann mich nicht dran erinnern, diesen Gedanken so sehr schön einmal gehabt zu haben.
Für mich leider wahlweise zu abgehoben oder zu uninspiriert路‍♂️.
Was nicht zu erwarten war, das Thema wäre durchaus was gewesen.
Weder spannend, noch lustig. Zweimal habe ich leicht geschmunzelt ‍.
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 203 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 22. März 2026
MUTIG ODER DUMM, EIN SCHMALER GRAD

Ryland Grace wacht aus dem Koma auf und stellt fest das er im All ist. Ohne zu wissen wer er ist oder was er hier soll, kennt er dennoch seine Mission, die Erde retten. Denn die Sonne stirbt durch Astrophagen und Grace muss einen Weg finden wie man dies verhindern kann.

Der Astronaut – Projekt Hail Mary geht ca. 155 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Film der auf dem Buch von Andy Weirs basiert, der gleiche Autor der schon der Marsianer schrieb, von daher darf man bereits eine gewisse Qualität erwarten.
Ryan Gosling macht genau das, was er am besten kann, charmant und witzig sein, dabei so tun, als hätte er alles halbwegs im Griff, obwohl eigentlich alles eskaliert. Sein Timing sitzt, seine Präsenz trägt den Film locker und sogar Slapstick klappt.
Die Story ist überraschend zugänglich. Astrophagen, die Sterne leerfressen wie ein All-you-can-eat-Buffet, werden so erklärt, dass selbst Leute, die bei „Photosynthese“ schon abschalten, noch mitkommen. Das macht Spaß und fühlt sich nie wie trockener Unterricht an.
Das absolute Highlight ist die Buddy Dynamik zwischen Grace und Rocky. Der kleine außerirdische Kollege ist nicht nur optisch interessant, sondern bringt auch eine Beziehung ins Spiel, die einfach funktioniert. Die Dialoge und Interaktionen sind wirklich das Herz des Films.
Es gibt jedoch zwei Probleme für mich, die Rückblenden nerven. Nicht, weil sie schlecht sind, sondern weil sie sich anfühlen wie: „So, jetzt erklären wir euch nochmal alles ganz genau.“ Gerade die Szenen mit Sandra Hüller, inklusive Karaoke, wirken wie ein Fremdkörper, der immer wieder den Flow killt. Dann das Finale, der Film findet in der letzten halben Stunde einfach kein Schlussstrich.
Unterm Strich ein richtig starkers Werk das wunderschön aussieht, einen tollen Hauptdarsteller hat, eine großartige Buddy-Dynamik besitzt und einer Story die funktioniert, aber die Rückblenden sind reine Exposition und das Finale zieht sich.

8/10 Punkten. Du triffst ein Alien im All, geschenkt. Du übersetzt seine Sprache, auch okay, aber woher zur Hölle weiß Grace bitte einfach mal so, wie Rockys Heimatplanet heißt?
Gabriele
Gabriele

1 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 21. März 2026
Habe mich selten so auf einen Film gefreut und war dann soooo enttäuscht!
Zuerst die positiven Aspekte: Ryan Gosling ist gut, Sandra Hüller auch. Die Leinwandbilder und die Tricktechnik fand ich oft großartig.
Aber das Negative überwiegt total. Die Geschichte ist vollkommen hanebüchen, hat mich überhaupt nicht gepackt. Die Filmmusik grenzt an Folter.
Ich habe nur ein einziges Mal lachen müssen, alle anderen Witze fand ich überhaupt nicht lustig.
Und zu Rocky: Gesichter werden NICHT überbewertet!
Schade. Da war viel mehr Potential drin.
Randle
Randle

3 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 21. März 2026
völlig enttäuschender infantiler Film zwischen IT und Pumuckel, verstehe nicht, wie sich die guten Schauspieler dafür hergeben konnten.
Merkatz
Merkatz

56 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. März 2026
Guter Film, der etwas zäh beginnt, aber dann ziemlich gut wird. Vor allem ab dem Moment, wo Rocky auftaucht, wird es interessant.
Der Humor passt meistens, nur manchmal ist es etwas zu klamaukig. Auch die emotionalen Momente funktionieren.
Insgesamt ist der Film aber zu lang. Am Ende glaubt man mehrmals, dass es aus ist und dann geht es noch weiter. Das Ende ist stimmig, hätte aber 30 Minuten früher kommen sollen, wenn man davor gekürzt hätte.
Lobend hervorheben muss man Ryan Gosling, der eine super Leistung abliefert.
M. B.
M. B.

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5,0
Veröffentlicht am 21. März 2026
Buch besser. Gosling keine gute Wahl. Vertonung wird im Nachgang hoffentlich nochmal bearbeitet. Trotzdem 5 Sterne
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