Der Astronaut - Project Hail Mary
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Forch Gock
Forch Gock

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3,0
Veröffentlicht am 15. März 2026
Also ich fand die Grundidee der Story sehr, sehr toll, die Umsetzung ebenso. Die Musikalische Untermalung war recht gut. Nicht schlecht.

Was ich bei Science Fiction nicht ab kann ist, wenn es einfach GAR kein "Science" gibt. So ziemlich alles was gezeigt wurde ergibt Physikalisch keinen Sinn. Das mag okay sein, wenn man in einer Fantasiewelt wie in Harry Potter oder sogar Pandora (Avatar) wohnt, aber wenn man halt wirklich von der Erde ausgeht und unserem Sonnensystem, die Lichtgeschwindigkeit immer wieder zitiert - also ganz klar vorgeben möchte, das ist unsere Welt - dann sollte die Physik Sinn ergeben.

spoiler: - Die erste Künstliche Schwerkraft die der Akteur spürte war, wo der Antrieb des Raumschiffes aktiv war... Naja das ergibt wenig Sinn. Wenn man sich nahe der Lichtgeschwindigkeit bewegt, spürt man bei aktivem Antrieb nicht mehr die Beschleunigung - weil man sich fast nicht mehr beschleunigen kann. Und man bremst auch nicht aprupt ab. Lichtgeschwindigkeit im Vakuum und so. Wo bremst man denn gegen? Käse und Unglaubwürdig. - Die Spacewalks sind nicht glaubwürdig. Der ist ja gefühlt gesprintet und immer wieder gegen die Hülle geknallt. Weder funktioniert das, noch würde der Anzug das überleben - Warum musste die andere Lebensform ausgerechnet aus Stein bestehen und dann so fragil gegen die Erdatmosphäre sein? Was für ein Humbug. Das hat sich leider ein bisschen wie ein billiger Marvel-Charakter angefühlt. Ansonsten war der kleine Stein dennoch nett - er hätte halt nur nicht aus Stein sein müssen. Vor allem lebt der auch auf einem Planeten... Aus Stein. Also lebt der auf Lebewesen? Ergibt keinen Sinn. Entweder - oder. - Ein Organismus, der die Atmosphäre der Sonne übersteht, von rein organischem Leben zerstört werden kann und auch noch hauptsächlich aus Wasser besteht. Okay mag im Buch so stehen, dann hat der Autor halt gesoffen. 6000K Temperatur - da überlebt nichtmal ein Hochtemperaturmaterial ohne sämtliche Organik - Die Künstliche Schwerkraft durch Rotation später ist im Grundkonzept, also der Zwangsrotation, vollständig korrekt. Nur ist da irgendwie scheinbar ne Kapsel die an Seilen oder so hängt. Die wird ausgefahren und plötzlich dreht sich das Schiff präzise??? Nein. Einfach mal Interstellar ankucken, die haben das glaubwürdig dargestellt. Auch der Marsianer. Das sind glaubwürdige Konzepte. - Wenn ich nicht komplett betrunken war, 11 Lichtjahre Entfernung? Die Rückreise sollte dann nur 4 Jahre dauern? - Es wird immer wieder gesagt "Die Wellenlänge von Kohlenstoffdioxid". Manchmal wird auch von der exakten Wellenlänge gesprochen. Und man kann nicht einfach mal sagen 15000 nanometer oder 15 mikrometer? Und das ist auch nicht genau, sondern ein Spektrum. Dann resonieren CO2 Laser . bei 10,6um. Also jedes mal wenn die sagen "DIE Wellenlänge von CO2" dann kriege ich das Kotzen - 11 Lichtjahre Entfernung - dafür braucht man mehr als nur 11 Jahre. Ansonsten würde einen die Beschleunigung umbringen und Lichtgeschwindigkeit ist nunmal die maximale Wirkübertragungsgeschwindigkeit im leerem Raum (Im vollen Raum wird's sogar langsamer)


Wie viele Fehler habe ich nicht genannt? Puh, da sind noch einige gravierend unlogische Dinge dabei gewesen... Der Film hat nur auf emotionaler Ebene gepunktet - und dort perfekt - aber auf der logischen Ebene einfach mal absolut überhaupt nicht. Totaler Schwachfug. Da finde ich selbst Harry Potter deutlich glaubwürdiger (Weil ganz klar in einer magischen Welt mit eigenen Regeln - und meißtens auch glaubwürdiger Physik und so), und obwohl ich alle Harry Potter Filme am Stück gekuckt habe war ich kein Fan davon.


Die Story fand ich klasse. Sehr tolle Umsetzung, schöne Atmosphäre. Echt super gemacht. Cinematographisch top. Daher 2,5 Sterne. Ansonsten 0.

Und die Ausrede "Es ist ja auch Science Fiction" ist Unfug. Sowas behauptet auch nur jemand, der physikalisch komplett ungebildet ist und der einfach alles glaubt, was er auf der Leinwand sieht. Wann denkt eigentlich mal jemand an Menschen die mehr als Kindergartenkenntnisse in der Wissenschaft haben? Das macht den Film ja nicht weniger spannend. Das war wie Top-Gun Maverick. Der Film war durch und durch plausibel und logisch nachvollziehbar. Sicher nicht der Geschmack eines jeden. Aber ich habe an der Kampfszene fast nen Herzinfarkt gekriegt, weil die Vorbereitung so gut war, man genau verstanden hat was da Physikalisch jetzt abgeht, wie exakt es funktionieren muss - es aber nicht unmöglich wie ein Lottogewinn aussieht, sondern einfach nur: Du musst gut genug sein und dann packst du das. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Genau das richtige Maß. DAS ist Nervenkitzel. Wie Interstellar, Tennet, Der Marsianer, Inception. Diese Filme sind alle in sich stimmig. Sicher nicht jedermanns Sache. Aber sie sind in ihrer vorgespielten Realität vollständig glaubwürdig und logisch bis auf minimalste künstlerische Freiheiten.

Ich sag's gleich: Der Film ist total überhyped - weil Menschen den Film bewerten werden, die nicht im Geringsten verstehen, wie unser Planet, Sonnensystem und Universum funktioniert. 5 Stunden passende Youtube-Videos von den richtigen Kanälen (bitte nicht Electric Universe Schwurbler) könnten einem das gut nahebringen - zumindest ein Gefühl dafür zu haben. Das kann einem auch helfen sich zu erden, wertzuschätzen, was für ein Privileg es überhaupt ist zu leben - denn das ist wirklich mehr als ein Lottogewinn.

Edit:
Ich muss anloben, dass der Film mal nicht versucht hat, dem kurzlebigen Hype "politisch korrekter Film" zu entsprechen. Es wurde zwar auch nichts provokatives gesagt, aber es hat sich nie künstlich angefühlt. Die Frau die das Sagen hatte hat nicht gewirkt wie eine Disney "starke Frau". Sondern die war halt einfach ne starke Frau, man hat das verstanden und musste es nicht 10x betonen. War authentish. Okay, 3 Sterne. Filme, die sich zu stark auf aktuell in der jugend wichtige Themen beziehen mögen zwar im Hype ganz nett dastehen, aber wenn man die in 10 Jahren wieder ankuckt wird man feststellen, was für ein absoluter, unauthentischer Schrott das ist.

Für jemanden, der einfach eine gute Kombi aus Atmosphäre, Story und Emotion möchte und der keinerlei Ahnung von Physik hat und auch ignorant ist es jemals zu lernen, der wird den Film mit hoher Wahrscheinlickeit mögen. Für so jemand ist es zu empfehlen. Für alle die Glaubwürdigkeit bevorzugen. Nope. Kuckt euch lieber Iron Man 1 an. Der ist für sich betrachtet irgendwie realistischer (außer dass er die Splitter mit nem Magneten hält - das würde zu druckbedingen, inneren Nekrosen führen, aber wer achtet bei Marvel schon auf tiefgreifende Logik)
Dental Jhonny
Dental Jhonny

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3,0
Veröffentlicht am 15. März 2026
Ich liebe das Kino und komme nur noch selten dazu einen Film auf Leinwand anzuschauen. Daher will ich meine Meinung äußern. Der Film ist ein Mix aus allem was das Weltall bisher auf die Leinwand gebracht hat. Eine Priese Der Marsianer, Moon, Interstellar und The Expanse. Auch wenn ich Ryan liebe, konnte ich oft nicht die Augen auf der Leinwand halten und musste wegschauen. Das Niveu fällt spürbar immer weiter im Kino und so auch auf der Leinwand. Gelacht wird hauptsächlich bei schwachen Situationsbeschreibungen oder bei einem grammatikalisch falsch ausgesprochenem Term der eine sexistische Handlug beschreibt. Ich dachte mir nur oh je, der arme hats verkehrt herum gesagt. Andere im Kino brechen in Gelächter aus. Ist diese Banalität notwendig? Der Film lässt größtenteils Erklärungen und Funktionen aus. Ohne das Alien wäre der Film ein Flopp. Mit mehr Ernst und einer glaubhafteren Rolle für Ryan wäre der Film zumindest erträglich gewesen. So aber ist es ein Film für 12-16 Jährige, aber kein ernstahfter Sci-Fi mit wow- Effekt.
schängel
schängel

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2,5
Veröffentlicht am 15. März 2026
Gleich vorweg: Wenn man sich während des Films wünscht, die Vorstellung möge doch jetzt bitte endlich zu Ende gehen, dann haben wohl Drehbuchschreiber, Regie oder Darsteller versagt. Und nein, am Alien lag es eindeutig nicht.
Der Film war eigentlich noch ganz passabel und hätte als Unterhaltungsfilm für Kinder ab 8 Jahre durchgehen können, bis zu dem Zeitpunkt, als jemand auf die Idee kam, den steinernen Spinnen-Alien mit "menschlicher" Stimme sprechen zu lassen.
Fazit: Null Spannung, flache Dialoge und die Unentschlossenheit, ob der Film nun Drama, Komödie oder Science-Fiction-Action sein soll. Letztlich war er nichts davon wirklich.
Bukaschroedi
Bukaschroedi

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0,5
Veröffentlicht am 14. März 2026
Der Film hat durchweg recht gute Kritiken bekommen, so dass ich optimistisch in die Vorstellung gegangen bin.
Aber der Enttäuschung ließ nicht lange auf sich warten.
Dieser Film war so schlecht, dass ich bedaure Lebenszeit verloren zu haben.
Die Story ist so dünn und unglaubwuerdig, dass man es kaum glauben mag. Die Handlung ist sehr flach und ohne Spannung. Es gibt keine Tiefe und die Dialoge sind so gut wie nie ernsthaft. Immer ein duemmliches, flaches Gequatsche.
Das mag sich hart anhören, aber es ist einfach so.
Was war an diesem Film gut? Ich habe keine Ahnung, was hier gut war. Die Musik klang aufgesetzt. Die Specialeffekte waren auch eher schwach. Es bleibt noch wenn Handlung und Dialoge flach sind…? Die schauspielerische Leistung mag ich nicht bewerten.. Gosling sollte sich schämen da mitgemacht zu haben.
Nein, ich verstehe nicht wie man diesen Film so hypen kann. Ich kann nur davor warnen ihn sich anzuschauen….
Gringo93
Gringo93

357 Follower 441 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 14. März 2026
Gesehen in der Vorpremiere.

Fazit: Fantastischer Science-Fiction-Film mit extrem hohen Tempo, viel Witz sowie einer Menge Emotionalität, wodurch der Film einen gigantischen Unterhaltungswert generieren kann.
Red Two
Red Two

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4,5
Veröffentlicht am 14. März 2026
Ich durfte heute () in einer Priview den Film bereits sehen. Für mich war es seit langem wieder ein absoluter Wohlfühlfilm der mich mit einem guten gefühl aus dem Kinosaal entläst. Visuell stark, dramaturgisch in einer schönen Balance zwischen Witz, Tiefe und Emotion. Ohne zu sehr in Klamauk oder der Moral Keule zu versinken. Über einige storytechnisch seichten stellen oder wenn man es als "logikloch" bezeichnen möchte sehe ich sehr bereitwillig hinweg. Schauspielers überzeugend, erzählerisch schön, mit vielen elementen und schönen Details die nicht direkt angesprochen werden aber dem aufmerksamen Zuschauer durchaus die Raffinesse des films vermitteln.

Zusammenfassend eine absolute Empfehlung!!!
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

169 Follower 584 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 10. März 2026
Bei diesem Film überrascht das Marketing: das Buch arbeitet mit der Vorgabe, dass der Protagonist nicht weiß, was mit ihm passiert. Im Film wird das aber sehr schnell beantwortet und der Trailer gibt ebenso sehr viele Informationen preis. Allerdings ist das nicht so schlimm. Das, was im Trailer alles verkündet wird, bringt der Film fast komplett in der ersten Stunde unter. Und dann muß man sich entscheiden: reicht es einem, ewig lange zuzusehen, wie Ryan Gosling mit einem Stein redet und scherzt? Wenn man dafür den Sinn aufbringt, ist der Film sehr belohnend. Gosling rettet die Welt und kommuniziert mit einem immer präsenten Humor, die Action liefert ein paar große Bilder und der ganze Film hat eine gewisse Wäre. Funktioniert gut.

Fazit: Etwas zu sehr in die Länge gezogen, aber grundlegend sehr lohnend!
Breite Masse im Hintergrund
Breite Masse im Hintergrund

12 Follower 86 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 5. März 2026
Ich glaube, beim Astronauten muss man ganz klar unterscheiden zwischen Leuten, die das Buch gelesen haben, oder halt nicht. Hätte ich das Buch nicht gelesen, wäre ich wohl komplett geflasht gewesen von den großartigen Bildern, der für einen Sci-Fi Film überraschend warmherzigen, ja fast schon Disney-mäßigen Story und natürlich von Rocky, der bei der nächsten Award Season hinsichtlich der Spezialeffekte ein deutliches Wörtchen mitreden wird.

Allerdings habe ich das Buch nun mal gelesen, und daher erleidet der Film ein ähnliches Schicksal wie diverse andere Buchverfilmungen schon vor ihm: Er kann einfach nicht mit dem Buch mithalten. Das ist teilweise schon selbst verschuldet, weil man Rocky im Trailer enthüllt hat. Die Begegnung mit dem sympathischen Alien war im Buch ein absoluter Page-Turner, die einen total in die Geschichte hat eintauchen lassen. So weiß man jetzt, dass ein Alien dabei ist und ist seelisch darauf eingestellt. Ebenso ist Grace, wie der Wissenschaftsteil, für mich im Vergleich zum Buch sehr einfach gehalten worden. Im Buch probiert Grace aus, er scheitert oft und kämpft um jede einzelne Erinnerung und Erkenntnis. Hier im Film wird das alles sehr abgekürzt. Beim Marsianer hat man diesen Spagat aus Wissenschaft und Unterhaltung deutlich besser hinbekommen.

Aber das ist alles meckern auf sehr hohem Niveau. Denn Project Hail Mary unterhält, und das über die komplette Laufzeit von 2,5h. Die Chemie zwischen Grace und Rocky stimmt auch hier und man kann den Film unbeschwert auch mit seinen Kindern schauen (von einem kleinen Jump Scare mal abgesehen).
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