Der Astronaut - Project Hail Mary
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4,0
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Lemmiblog
Lemmiblog

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4,0
Veröffentlicht am 22. März 2026
MUTIG ODER DUMM, EIN SCHMALER GRAD

Ryland Grace wacht aus dem Koma auf und stellt fest das er im All ist. Ohne zu wissen wer er ist oder was er hier soll, kennt er dennoch seine Mission, die Erde retten. Denn die Sonne stirbt durch Astrophagen und Grace muss einen Weg finden wie man dies verhindern kann.

Der Astronaut – Projekt Hail Mary geht ca. 155 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Film der auf dem Buch von Andy Weirs basiert, der gleiche Autor der schon der Marsianer schrieb, von daher darf man bereits eine gewisse Qualität erwarten.
Ryan Gosling macht genau das, was er am besten kann, charmant und witzig sein, dabei so tun, als hätte er alles halbwegs im Griff, obwohl eigentlich alles eskaliert. Sein Timing sitzt, seine Präsenz trägt den Film locker und sogar Slapstick klappt.
Die Story ist überraschend zugänglich. Astrophagen, die Sterne leerfressen wie ein All-you-can-eat-Buffet, werden so erklärt, dass selbst Leute, die bei „Photosynthese“ schon abschalten, noch mitkommen. Das macht Spaß und fühlt sich nie wie trockener Unterricht an.
Das absolute Highlight ist die Buddy Dynamik zwischen Grace und Rocky. Der kleine außerirdische Kollege ist nicht nur optisch interessant, sondern bringt auch eine Beziehung ins Spiel, die einfach funktioniert. Die Dialoge und Interaktionen sind wirklich das Herz des Films.
Es gibt jedoch zwei Probleme für mich, die Rückblenden nerven. Nicht, weil sie schlecht sind, sondern weil sie sich anfühlen wie: „So, jetzt erklären wir euch nochmal alles ganz genau.“ Gerade die Szenen mit Sandra Hüller, inklusive Karaoke, wirken wie ein Fremdkörper, der immer wieder den Flow killt. Dann das Finale, der Film findet in der letzten halben Stunde einfach kein Schlussstrich.
Unterm Strich ein richtig starkers Werk das wunderschön aussieht, einen tollen Hauptdarsteller hat, eine großartige Buddy-Dynamik besitzt und einer Story die funktioniert, aber die Rückblenden sind reine Exposition und das Finale zieht sich.

8/10 Punkten. Du triffst ein Alien im All, geschenkt. Du übersetzt seine Sprache, auch okay, aber woher zur Hölle weiß Grace bitte einfach mal so, wie Rockys Heimatplanet heißt?
Gabriele
Gabriele

1 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 21. März 2026
Habe mich selten so auf einen Film gefreut und war dann soooo enttäuscht!
Zuerst die positiven Aspekte: Ryan Gosling ist gut, Sandra Hüller auch. Die Leinwandbilder und die Tricktechnik fand ich oft großartig.
Aber das Negative überwiegt total. Die Geschichte ist vollkommen hanebüchen, hat mich überhaupt nicht gepackt. Die Filmmusik grenzt an Folter.
Ich habe nur ein einziges Mal lachen müssen, alle anderen Witze fand ich überhaupt nicht lustig.
Und zu Rocky: Gesichter werden NICHT überbewertet!
Schade. Da war viel mehr Potential drin.
Randle
Randle

3 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 21. März 2026
völlig enttäuschender infantiler Film zwischen IT und Pumuckel, verstehe nicht, wie sich die guten Schauspieler dafür hergeben konnten.
Merkatz
Merkatz

63 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. März 2026
Guter Film, der etwas zäh beginnt, aber dann ziemlich gut wird. Vor allem ab dem Moment, wo Rocky auftaucht, wird es interessant.
Der Humor passt meistens, nur manchmal ist es etwas zu klamaukig. Auch die emotionalen Momente funktionieren.
Insgesamt ist der Film aber zu lang. Am Ende glaubt man mehrmals, dass es aus ist und dann geht es noch weiter. Das Ende ist stimmig, hätte aber 30 Minuten früher kommen sollen, wenn man davor gekürzt hätte.
Lobend hervorheben muss man Ryan Gosling, der eine super Leistung abliefert.
M. B.
M. B.

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 21. März 2026
Buch besser. Gosling keine gute Wahl. Vertonung wird im Nachgang hoffentlich nochmal bearbeitet. Trotzdem 5 Sterne
Maik Flißt
Maik Flißt

1 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 21. März 2026
Kann den Film nur eingeschränkt empfehlen. Mit der Buchvorlage hat dieser Film wenig zu tun. Die Atmosphäre vom Buch entfaltet sich in diesen Film überhaupt nicht.
Karsten N.
Karsten N.

1 Follower 78 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 20. März 2026
“Der Astronaut“ zeigt eine Hommage für Ehrlichkeit, Mut und menschliches Einfallsreichtum. Er bietet die wunderbare Kraft, der dauerhaften Leistung des menschlichen Geistes und verbindet mühelos Humor und Herz und beeindruckt gleichzeitig mit atemberaubende Grafik, die Ryan Gosling in einer faszinierende Geschichte mit einer hervorragende Hauptrolle widerspiegelt. Es ist eine emotionale, packende Geschichte, die das potentielle Ende der Welt und eine unwahrscheinliche Freundschaft in ihrem Zentrum hervorhebt. Der Film, ein Hauch von dem Marsianer bietet einen guten Unterhaltungswert, was wahrscheinlich dem Publikum länger in Erinnerung bleibt.
Frank Ihle
Frank Ihle

13 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 19. März 2026
So schafft sich das Kino selbst ab. Wer möchte diese abstrusen unerträglich quälenden Gedankenexperimente 2 Stunden ertragen. Wo ist das helle lichtvolle Kino geblieben, bei dem man einfach nur Spaß haben kann?
google user
google user

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 17. März 2026
Hat uns mitgerissen von der ersten Minute. Sehr spannend aufgebaut. Kein spoiler: Spoiler
...
Forch Gock
Forch Gock

1 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 15. März 2026
Also ich fand die Grundidee der Story sehr, sehr toll, die Umsetzung ebenso. Die Musikalische Untermalung war recht gut. Nicht schlecht.

Was ich bei Science Fiction nicht ab kann ist, wenn es einfach GAR kein "Science" gibt. So ziemlich alles was gezeigt wurde ergibt Physikalisch keinen Sinn. Das mag okay sein, wenn man in einer Fantasiewelt wie in Harry Potter oder sogar Pandora (Avatar) wohnt, aber wenn man halt wirklich von der Erde ausgeht und unserem Sonnensystem, die Lichtgeschwindigkeit immer wieder zitiert - also ganz klar vorgeben möchte, das ist unsere Welt - dann sollte die Physik Sinn ergeben.

spoiler: - Die erste Künstliche Schwerkraft die der Akteur spürte war, wo der Antrieb des Raumschiffes aktiv war... Naja das ergibt wenig Sinn. Wenn man sich nahe der Lichtgeschwindigkeit bewegt, spürt man bei aktivem Antrieb nicht mehr die Beschleunigung - weil man sich fast nicht mehr beschleunigen kann. Und man bremst auch nicht aprupt ab. Lichtgeschwindigkeit im Vakuum und so. Wo bremst man denn gegen? Käse und Unglaubwürdig. - Die Spacewalks sind nicht glaubwürdig. Der ist ja gefühlt gesprintet und immer wieder gegen die Hülle geknallt. Weder funktioniert das, noch würde der Anzug das überleben - Warum musste die andere Lebensform ausgerechnet aus Stein bestehen und dann so fragil gegen die Erdatmosphäre sein? Was für ein Humbug. Das hat sich leider ein bisschen wie ein billiger Marvel-Charakter angefühlt. Ansonsten war der kleine Stein dennoch nett - er hätte halt nur nicht aus Stein sein müssen. Vor allem lebt der auch auf einem Planeten... Aus Stein. Also lebt der auf Lebewesen? Ergibt keinen Sinn. Entweder - oder. - Ein Organismus, der die Atmosphäre der Sonne übersteht, von rein organischem Leben zerstört werden kann und auch noch hauptsächlich aus Wasser besteht. Okay mag im Buch so stehen, dann hat der Autor halt gesoffen. 6000K Temperatur - da überlebt nichtmal ein Hochtemperaturmaterial ohne sämtliche Organik - Die Künstliche Schwerkraft durch Rotation später ist im Grundkonzept, also der Zwangsrotation, vollständig korrekt. Nur ist da irgendwie scheinbar ne Kapsel die an Seilen oder so hängt. Die wird ausgefahren und plötzlich dreht sich das Schiff präzise??? Nein. Einfach mal Interstellar ankucken, die haben das glaubwürdig dargestellt. Auch der Marsianer. Das sind glaubwürdige Konzepte. - Wenn ich nicht komplett betrunken war, 11 Lichtjahre Entfernung? Die Rückreise sollte dann nur 4 Jahre dauern? - Es wird immer wieder gesagt "Die Wellenlänge von Kohlenstoffdioxid". Manchmal wird auch von der exakten Wellenlänge gesprochen. Und man kann nicht einfach mal sagen 15000 nanometer oder 15 mikrometer? Und das ist auch nicht genau, sondern ein Spektrum. Dann resonieren CO2 Laser . bei 10,6um. Also jedes mal wenn die sagen "DIE Wellenlänge von CO2" dann kriege ich das Kotzen - 11 Lichtjahre Entfernung - dafür braucht man mehr als nur 11 Jahre. Ansonsten würde einen die Beschleunigung umbringen und Lichtgeschwindigkeit ist nunmal die maximale Wirkübertragungsgeschwindigkeit im leerem Raum (Im vollen Raum wird's sogar langsamer)


Wie viele Fehler habe ich nicht genannt? Puh, da sind noch einige gravierend unlogische Dinge dabei gewesen... Der Film hat nur auf emotionaler Ebene gepunktet - und dort perfekt - aber auf der logischen Ebene einfach mal absolut überhaupt nicht. Totaler Schwachfug. Da finde ich selbst Harry Potter deutlich glaubwürdiger (Weil ganz klar in einer magischen Welt mit eigenen Regeln - und meißtens auch glaubwürdiger Physik und so), und obwohl ich alle Harry Potter Filme am Stück gekuckt habe war ich kein Fan davon.


Die Story fand ich klasse. Sehr tolle Umsetzung, schöne Atmosphäre. Echt super gemacht. Cinematographisch top. Daher 2,5 Sterne. Ansonsten 0.

Und die Ausrede "Es ist ja auch Science Fiction" ist Unfug. Sowas behauptet auch nur jemand, der physikalisch komplett ungebildet ist und der einfach alles glaubt, was er auf der Leinwand sieht. Wann denkt eigentlich mal jemand an Menschen die mehr als Kindergartenkenntnisse in der Wissenschaft haben? Das macht den Film ja nicht weniger spannend. Das war wie Top-Gun Maverick. Der Film war durch und durch plausibel und logisch nachvollziehbar. Sicher nicht der Geschmack eines jeden. Aber ich habe an der Kampfszene fast nen Herzinfarkt gekriegt, weil die Vorbereitung so gut war, man genau verstanden hat was da Physikalisch jetzt abgeht, wie exakt es funktionieren muss - es aber nicht unmöglich wie ein Lottogewinn aussieht, sondern einfach nur: Du musst gut genug sein und dann packst du das. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Genau das richtige Maß. DAS ist Nervenkitzel. Wie Interstellar, Tennet, Der Marsianer, Inception. Diese Filme sind alle in sich stimmig. Sicher nicht jedermanns Sache. Aber sie sind in ihrer vorgespielten Realität vollständig glaubwürdig und logisch bis auf minimalste künstlerische Freiheiten.

Ich sag's gleich: Der Film ist total überhyped - weil Menschen den Film bewerten werden, die nicht im Geringsten verstehen, wie unser Planet, Sonnensystem und Universum funktioniert. 5 Stunden passende Youtube-Videos von den richtigen Kanälen (bitte nicht Electric Universe Schwurbler) könnten einem das gut nahebringen - zumindest ein Gefühl dafür zu haben. Das kann einem auch helfen sich zu erden, wertzuschätzen, was für ein Privileg es überhaupt ist zu leben - denn das ist wirklich mehr als ein Lottogewinn.

Edit:
Ich muss anloben, dass der Film mal nicht versucht hat, dem kurzlebigen Hype "politisch korrekter Film" zu entsprechen. Es wurde zwar auch nichts provokatives gesagt, aber es hat sich nie künstlich angefühlt. Die Frau die das Sagen hatte hat nicht gewirkt wie eine Disney "starke Frau". Sondern die war halt einfach ne starke Frau, man hat das verstanden und musste es nicht 10x betonen. War authentish. Okay, 3 Sterne. Filme, die sich zu stark auf aktuell in der jugend wichtige Themen beziehen mögen zwar im Hype ganz nett dastehen, aber wenn man die in 10 Jahren wieder ankuckt wird man feststellen, was für ein absoluter, unauthentischer Schrott das ist.

Für jemanden, der einfach eine gute Kombi aus Atmosphäre, Story und Emotion möchte und der keinerlei Ahnung von Physik hat und auch ignorant ist es jemals zu lernen, der wird den Film mit hoher Wahrscheinlickeit mögen. Für so jemand ist es zu empfehlen. Für alle die Glaubwürdigkeit bevorzugen. Nope. Kuckt euch lieber Iron Man 1 an. Der ist für sich betrachtet irgendwie realistischer (außer dass er die Splitter mit nem Magneten hält - das würde zu druckbedingen, inneren Nekrosen führen, aber wer achtet bei Marvel schon auf tiefgreifende Logik)
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