Der Gesang der Flusskrebse
Durchschnitts-Wertung
3,7
172 Wertungen

26 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 26. Oktober 2022
Tolles Buch, toller Film.
Ich habe das Buch förmlich verschlungen und wollte den Film unbedingt sehen. Mir gefällt er total und ich habe ihn mit Genuß geschaut.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 10. Oktober 2022
Hallo liebe community!
Ich war wirklich unglaublich begeistert von diesem Film. Es ist ein Film, der viele Facetten des Lebens aufzeigt und einfach ehrlich ist.
Was ich sagen möchte ist, dass der Film einfach sehr authentisch ist. Ohne zu verschönern, zu schmücken oder zu übertreiben. Die Emotionen die dieser Film rüber bringt, bzw. Bei einem auslöst,.... Einfach spektakulär.
Ich bin sehr naturverbunden, vielleicht hat mich dieser film ja auch deshalb so getriggert.
Schöne Grüße an alle und viel Spaß beim schauen ;)!
Dirk E
Dirk E

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5,0
Veröffentlicht am 25. September 2022
Ich kannte das Buch nicht und hatte den Trailer nur zur Hälfte gesehen. Trotzdem zog es mich ins Kino und ich bin absolut begeistert und froh dagewesen zu sein.
Frauenpower gepaart mit Spannung und eine Erzählweise die dem Zuschauer immer das große Ganze erkennen lässt.
Natur, Romantik und Gesellschaftskritik eingebettet in eine Gerichtsverhandlung in welcher es um Leben und Tod geht.
Ich kann den Film nur empfehlen!
Soetwas sieht man leider nur noch selten.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 24. September 2022
Seicht, kitschig, hölzern, langweilig - selten einen schlechteren Film gesehen. Ich hätte das Kino verlassen sollen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. September 2022
Wunderschöner Film mit tollen Schauspielern, dazu beeindruckende Landschaftsaufnahmen. Ein Muss für jeden Kinofan.
Thomas Schwardt
Thomas Schwardt

2 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 11. September 2022
Sehr schöne bildintensive Literaturverfilmung. Schon das Buch war lesenswert und der Film bietet eine adäquate Umsetzung mit guten Schauspielern. Wer gute Geschichten liebt ist hier richtig und endlich fließt mal nicht aus jeder Richtung (Film-) Blut....
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 10. September 2022
Kann die vielen positiven Kommentare hier nicht verstehen.
Die Filmbeschreibung verspricht etwas ganz anderes, als der Film im Endeffekt wirklich zeigt.
Langgezogene, unrealistische, kitschige und wenig dramatische Geschichte, mit wenig Hintergrund.
Schade für alle, die sich vom Film mehr versprochen haben.
Kitsch bis zum abwinken. Mysterie 0.
Michael K.
Michael K.

60 Follower 310 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 9. September 2022
Ich kenne das Buch zu diesem Film nicht, aber ich kenne jetzt die im Buch erzählte Geschichte - und ich kenne diesen Film, der einen sicher bleibenden Eindruck bei mir gemacht hat. Es ist alleine schon eine besondere Kunst, Spannung zu erzeugen, aber es ist meines Erachtens ein Meisterwerk, ein solches ruhiges Drama sowohl mit Tiefe und Gesellschaftskritik als auch mit einer Spannungskurve zu versehen, die jedem Gerichtsthriller alle Ehre machen würde. Hinzu kommen starke Figuren bis in scheinbare Nebenrollen hinein und hervorragende Schauspielerleistungen. Eine klare Empfehlung!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 7. September 2022
Nachdem ich das Buch schon sehr gut fand, war ich nun heute in der Verfilmung und war mir davor unsicher, was mich erwartet, da ich von der schlechten Kritik gehört habe. Weil mir der Film dann aber so gut gefallen hat, schreibe ich nun meine erste Filmkritik.

Zunächst kann ich sagen, dass das Buch meiner Meinung nach wahnsinnig gut umgesetzt ist. Von Romanverfilmungen ist man ja meist enttäuscht. Bei diesem Film war es das vollkommene Gegenteil: Ich war begeistert. Ich hatte mir so vieles genau so vorgestellt und die Handlung war sehr gut filmisch umgesetzt. Ich habe das Buch zwar nicht gestern gelesen, sondern vor einem Jahr. Kann mich also nicht mehr an jedes Detail erinnern, aber der Gesamteindruck war sehr positiv.

Herausragend war natürlich auch die traumhafte Kulisse. Zusammen mit dem berührenden Soundtrack und der schauspielerischen Glanzleistung, blieb kein Auge trocken. Von der Story war ich auch begeistert. Und ja, es ist weder Aktion, noch extrem viel Spannung, aber dafür eine wahnsinnig bewegende und traumhaft schöne Geschichte. Der Film hat mich sehr berührt.
Ich kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen, vor allem jenen, die auch das Buch mochten.
5 Sterne, da es eine der besten Buchverfilmungen ist, die ich je gesehen habe.
Danke für die tolle filmische Inszenierung. Ihr habt meiner Meinung nach alles richtig gemacht!!
Andreas S.
Andreas S.

12 Follower 193 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 31. August 2022
Selbst zu einem bisher nicht allzu begeisterten Bücherwurm wie mir ist die Information vorgedrungen, dass Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens eines der kommerziell erfolgreichsten Bücher der letzten Jahre war. Die Bestseller-Verfilmung ließ demzufolge nicht lange auf sich warten. Also in Ermangelung irgendwelcher Informationen über Buch und Handlung auf ins Kino.

Kya Clark, die als von Eltern und Geschwistern verlassenes Kleinkind in der Marsch, einer auf den ersten Blick unwirtlichen, sumpfigen Gegend vor der Küste Georgias und North-Carolinas gezwungenermassen in Eigenregie zur erwachsenen Frau heranwächst, wird nach dem Fund der Leiche eines gewissen Chase Andrews des Mordes verdächtigt und in den Knast geworfen. Ihr wird der Prozess gemacht, nicht weniger als ihr Leben steht auf dem Spiel, denn die Todesstrafe war und ist in den ach so zivilisierten USA ja nach wie vor ein von vielen befürwortetes Mittel zur Bestrafung irgendwecher Unholde.

Kya, das Marschmädchen, wie die Anwohner des nächstgelegenen Südstaaten-Kaffs die junge Frau nennen, ist für alle das gefundene Fressen, die willkommene Täterin, die dafür herhalten soll, das Ableben des stadtbekannten Vorzeige-Jünglings in irgendeiner Form zu rächen. Ein pensionierter Anwalt, Tom Milton, setzt sich für Kya ein, verteidigt sie vor Gericht.

Nach und nach erfahren wir mehr über Kyas Leben, das sie nach anfänglicher Zurückhaltung nach und nach vor ihrem Anwalt in Erzählungen ausbreitet. Aufgewachsen in der Marsch in den 50er Jahren. Vater ein brutaler Trunkenbold, der seine Familie nach und nach aus dem Haus prügelt und irgendwann selber verschwindet. Kya ist plötzlich alleine in dem Haus mitten in der Marsch. Niemand hilft ihr. Niemand kümmert sich. Also wächst sie irgendwie in Eigenregie heran. Sie verkauft unter anderem Muscheln, die sie in der Marsch sammelt. Sie beobachtet die Tiere, fertigt Zeichnungen an, katalogisiert alles, lebt im Einklang mit Mutter Natur. Später wird sie aufgrund ihrer Aufzeichnungen über Die Tierwelt der geheimnisvollen Marsch eine berühmte Autorin. und verdient ihr Auskommen. Irgendwann tritt Tate Walker in ihr Leben, ein ansässiger Naturbursche, der die Liebe ihres Lebens werden soll. Irgendwann muss sich Tate entscheiden, ob er sein Leben im Sumpf mit Kya verbringen will oder seinem Traum vom Uni-Studium nachgibt, auf das er sein leben lang hingearbeitet hat. Er lässt Kya schließlich sitzen und irgendwann gerät die junge Frau dann an das spätere Mordopfer Chase Andrews, der ihr den Hof macht, aber ein Doppelleben führt. An sich ist er mit einem anderen Mädchen aus der Stadt liiert. Nächste Enttäuschung für Kya. Aber dieser Chase kann nicht von ihr lassen, ist liebeskrank und versucht zunächst auch und später nur noch mit Gewalt an Kya festzuhalten. Prügel und Vergewaltigung stehen auf dem stets wiederkehrenden Speiseplan. So scheint sich der Kreis der Gewalt für Kya in ihrem Leben zu schließen. Doch dann ist Chase plötzlich tot und Kya wird des Mordes bezichtigt.

Das Gerichtsverfahren gegen Kya ist der rote Faden, an dem sich die ganze Lebensgeschichte der jungen Frau aufperlt. Wird sie trotz lückenhafter Beweislage dem Henker übereignet? Können sich die Geschworenen frei machen von Vorverurteilung und ein gerechtes Urteil fällen? Und was ist, wenn Kya nicht die Täterin war, wirklich passiert in jener Nacht?

Am Ende löst sich die Geschichte, die sich geschickt um Gewalt, Doppelmoral und Leben im Einklang mit der Natur dreht denkwürdig auf. Da ich das Buch und den Plot nicht kannte, musste ich am Ende alles, was ich gedacht hatte zu wissen, wieder über den Haufen werfen.

Also die Geschichte ist Top. Ist es der Film auch?
Leider hat man sich entschieden, den Film in die Hände einer doch eher mäßig begabten Regisseurin zu legen, die bisher lediglich ein paar schnulzige Folgen von Chikago Fire und FBI-Special Unit auf dem Kerbholz hat. Klar, irgendwann muss jeder mal an die größeren Fleischtöpfe, aber genau diese Unerfahrenheit auf dem Regiestuhl war hier fehl am Platze.

So wird aus einer grandiosen Geschichte in umwerfend fremder und faszinierender relativ unberührt gebliebener Natur eine furchtbar in die Länge gezogene Schmonzette. Ich habe selten so einen guten Stoff, aus dem tolle Filme gemacht werden können, so unter Wert verarbeitet gesehen wie in Der Gesang der Flusskrebse. Junge, Junge. Ist das schade.
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