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Lemmiblog
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3,5
Veröffentlicht am 19. August 2026
KITSCH, DRAMA,PATHOS UND DAZU EIN PAAR TASCHENTÜCHER
Kya lebt im Jahr 1969 und ist nur bekannt als das Marschmädchen. Denn ihre gesamte Kindheit hat sie in der Marsch verbracht, ging nie zur Schule oder lebte in der Stadt. Eines Tages wird der beliebte junge Mann Chase in der Marsch tot aufgefunden. Für die Eltern von Chase und der Polizei ist der Fall klar, das Marschmädchen hat ihn getötet. Doch ihr Verteidiger will vor der Anhörung ihre Geschichte hören und Kya erzählt ihr Leben. Geschlagen und misshandelt vom Vater, von der Mutter und den Geschwistern verlassen lebte und sorgte sie stets für sich alleine. So kommt es für sie vor Gericht gar nicht in Frage um ihr Leben zu betteln, geschweige denn das sie sich für etwas schuldig bekennt. Sie folgt dem Gesetzt der Marsch.
Dieser Film geht ca. 125 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier die Drama Verfilmung eines Bestsellers. Die Geschichte beginnt in der Gegenwart wo Kya angeklagt wird und switcht dann immer wieder zwischen Vergangenheit und Gerichtssaal. Was einen hier erwartet ist natürlich rührselig und baut auf die Gefühle des Zuschauers. Man muss sich auf den Schmerz und in die Isolation von Kya heineinversetzen, sonst wird der euch nicht gefallen. Stellt euch vor ihr lebt allein und das von Kindesbeinen an, keine Eltern die euch liebten oder Freunde zu denen ihr gehen könnt. Mobbing, Ausgrenzung und lästerein wäre euer ständiger Begleiter. Dieser Umstand macht dieses Werk zu etwas emotionalen, wo die Hauptfigur stark sein muss, aber auch Emotionen und Tränen zeigen darf. Diesen Streifen schaut man sich am besten nicht nur so nebenbei an, sondern fokussiert sich auf ihn. Am Ende bleibt ein Film der seine längen hat, wo zu viel geküsst wird und ich auch nicht die Zielgruppe bin. Trotzdem berührte mich der Film nicht nur auf traurige Art sondern eben auch bei den Erfolgserlebnissen von Kya.
Dieser Film bekommt von mir 7/10 Punkten. Nach dem Finale hab ich mich im Kino umgeschaut und hab wirklich viele Taschentücher gesehen, mir selbst steckte 2x ein Kloß im Hals.
Also mir war das Marschmädchen sympathisch, habe den Genremix aus Coming-of-Age-Drama, Romanzen und Krimi anrührend und spannend gefunden und war mit dem Schlusstwist hochzufrieden.
Ein wirklich sehr guter Film. Emotionen und Gefühle kombiniert mit Spannung, gesellschaftlichen Vorurteilen. Ich kann die teils negativen Kritiken leider überhaupt nicht nachvollziehen.
Ein wirklich sehr gut gemachter, berührender Film. Ich kenne die Buchvorlage nicht, benötige ich auch nicht. Der Vergleich mit der Buchvorlage hinkt grundsätzlich immer. Viele haben wohl nicht begriffen, das eine Buchvorlage für eine Verfilmung meistens immer "eingedampft" werden muss und das eben einige Dinge weggelassen werden müssen. Ich habe mir diesen Film daher ohne "Vorbelastung" durch die Buchvorlage angesehen und kann nur ein Urteil fällen: Hervorragend. Und ich werde mir diesen Film bestimmt noch einmal ansehen, das Buch nicht lesen-einfach auch aus Zeitgründen. Es gibt nur sehr wenige Filme, die ich so hoch bewerte, dieser hat es absolut verdient.
Von der Kategorie "Thriller" weit entfernt - als ein schnulziges Liebesdrama könnte man den Film eher bezeichnen. Anfangs war er noch interessant und verlockt zum weiterschauen, jedoch zum Ende des Films hin schon eher unrealistisch wirkend und das erhoffte tragische Ende nochmal schön in Zucker getaucht. Fazit: als Liebesdrama ein klasse Film, Spannung kann man sich jedoch weniger erhoffen.
Rundum perfekt inszenierte Hollywood-Märchenstunde mit Dramaelementen. Sehr berührend, zum Teil überzeichnet, auf alle Fälle nett anzusehen und unterhaltsam.
Ohh man, wem wird das Herz da nicht weich. Von solchen Filmen lass ich mich immer wieder gerne meiner konstante entreißen, bestehend aus Horror,History u SiFi Filmen. Wunderschön...
Habe das Buch nicht gelesen, aber es sagen viele, es sei besser. Das ist ja meistens auch so. Dennoch hat mir dieser Film sehr gut gefallen. Er gehört zu den besten, was es 2022 zu sehen gab. Ich habe eine schwäche für Gerichtsdramen. Die Bilder sind einfach phänomenal schön und der Cast harmoniert gut miteinander. Man möchte gerne diesen Ort gleich besuchen gehen. Das Ende ist, ohne zu spoilern, extrem stark und bringt einem noch etwas länger dazu, an diesen Streifen zu denken.