Kill Bill Vol.1
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Thomas Z.
Thomas Z.

139 Follower 653 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 5. April 2018
"Revenge is a dish that is best served cold", das wussten bereits die alten Klingonen aus weit entfernter Zukunft. Uma Thurman in der Rolle ihres Lebens. Beatrix Kiddo, genannt "Die Braut" hinterlässt auf ihrem Rachefeldzug eine triefende Blutspur über kontinentale Grenzen hinweg, eingebettet in eine Erzählstruktur, von überbordender Kreativität, stilistischer Innovation und unvergleichlicher Dynamik, begleitet von einem Soundtrack, der in seiner stilistischen Vielfalt und pointierten Akzentuierung den konzeptionellen Einfallsreichtum perfekt unterstützt. Tarantino nutzt einfach alles was möglich ist und kombiniert es in einer nie gesehenen synergetischen Art. So verankern sich einzelne Szenen dauerhaft im Hirn des Betrachters, die animierte Sequenz des Werdegang von O-Ren Ishii zur Musik von RZA oder die Vorbereitung auf die Ankunft der Braut zum unglaublichen "Battle without honor and humanity" von Tomoyasu Hotei, die Liste ließe sich problemlos fortsetzen. Tarantino hat mit "Kill Bill", insbesondere dem ersten Teil, eine Kunstform des Films geschaffen, die Grenzen sprengt und den cineastischen Horizont neu vermißt. War "Pulp Fiction" ein Feuerwerk an skurrilen Einfällen, so entzündet sich hier die Supernova. Selbst spritzendes Blut scheint hier eine absurde Ästhetik zu entwickeln. Alles wirkt überzeichnet und stylisch, eine zynische Parabel, eingebettet in eine unglaublich unterhaltsame Geschichte. Ein Glücksfall für das Kino und außergewöhnliches Meisterwerk.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 15. Juni 2017
Man hat bei dem Film so den Eindruck Tarantino hat hier einfach mal alles was er an Ideen hat in einen Film geklatscht ! Den Tarantino liefert mit "Kill Bill Vol. 1" einen abgedrehten Cocktail, in dem für jeden etwas dabei ist. Wie eigentlich alle Filme des Meisters ist auch dieser in einzelne Episoden untergliedert, die auch rein von der Reihenfolge nicht chronologisch verlaufen. Dabei schafft er aber gerade im ersten Teil einen tollen Mix, so dass es bis zum Ende einfach spannend bleibt. "Kill Bill" wirkt auch einfach als sei er Erzählkino ,Hong Kong Film, Anime, Western ect. Tarrantino mixt es bunt durcheinander, schafft damit aber einen der einzig artigsten Filme seiner Zeit, der auf ewig unvergessen sein wird. Es wird gekämpft, gesplattert und dazu immer mit einem coolen Stück Musik unterlegt, dass wirklich jeder kennt, auch wenn er den Film nicht gesehen hat. Dabei steht die von Uma Thurman gespielte Braut im Vordergrund, die einfach eine sensationell coole Figur ist. Auch in weiteren Rollen ist der Film toll besetzt, wobei viele der Darsteller schon längst aus der Zeit gefallen scheinen. So versammelt er alte Helden wie David Carradine, Daryl Hannah oder Michael Maddsen. Aber alle sind in ihren Rollen großartig. Er hollt da echte Leistung heraus. Auch Lucy Liu, die dann doch etwas aktueller ist ist großartig in ihrer Rolle und gefällt mir sogar von allen Vipern am besten in der Rolle der O´Ren. Episch und einfach unvergesslich ist auch die Eine gegen alle Szene in der die Braut gegen die Crazy 88 antritt. Diese Szene kennt einfach jeder und ist schon Kult. Sie ist für mich auch die beste One(Wo)man Show ever. Die Braut von Uma Thurman gehört zu den geilsten weiblichen Helden überhaupt und ist so Kult wie dieser Film. Kurz: "Kill Bill Vol. 1" ist meiner Meinung nach der beste Film von Quentin Tarantino, der durch sein Tempo, Abgedrehtheit und coole Aktion besticht.
Make it shine
Make it shine

33 Follower 97 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 11. Oktober 2010
Vor ungefähr sechs Jahren habe ich den Film zum ersten Mal gesehen. Ich fand ihn damals enttäuschend, muss aber auch zugeben, dass ich ihn in einer sehr schlechten Qualität gesehen hab.

Heute konnte ich mir den Film ein weiteres Mal anschauen. Ich gebe gern Filmen eine Chance, die mich zuvor vielleicht enttäsucht haben oder an die ich mich nur noch schlecht erinnern kann.

Wow, obwohl es nur die Pro7-Version war, bin ich doch ein bisschen geflashed. Der Film ist von der ersten Sekunde bis zur letzten perfekt inszeniert. Absolut keine Sekunde ist unnötig, der Film ist mir fast schon zu kurz. Und es ist ein Tarantino-typischer Film.

Von der wirklich grandiosen Musik, allen voran Bang Bang von Nancy Sinatra und dem Ohrwurm Twisted Nerve, bis hin zur toll choreografierten Kämpfen, die an Coolness wahrscheinlich seines Gleichen suchen. Die Anime-Szene ist brillant, die schwarz-weiß Szene am Anfang und im Kampf am Ende toll.

Der ganze Film hat wieder einen untypischen, nicht-linearen Filmaufbau, genauso wie bei Pulp Fiction! Die ganzen Chapters laufen nicht in der gewohnten Reihenfolge ab und das ist toll! Interessanterweise gibt es wieder den Sheriff und seinen Sohn, ähnlich wie bereits in Death Proof, hier allerding noch cooler! Die Dialoge sind mal wieder einfach nur spitze, auch wenn sie nicht so zahlreich sind wie in manch anderem Tarantino-Film.

Hier ein tolles Zitat aus dem Film:

"Schlafend zu sterben, ist ein Luxus, der uns nur selten gewährt wird. Mein Geschenk für dich."

Kill Bill Volume 1 ist ein verdammtes Meisterwerk, dass absolut alle nennenswerten Tarantino-Elemente besitzt und am Ende sogar mit einer Überraschung wartet. 10 von 10 Punkte
mcRebe
mcRebe

6 Follower 25 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 10. März 2013
herje, was für ein belangloser film!
nichts gegen den regisseur, herr tarantino hat schon gute filme produziert jedoch ist kill bill im grunde nur ein schnipselhaufen an guten szenen. das macht aber noch lange keinen film aus. zusätzlich nimmt sich der streifen viel zu ernst. kill bill würde als comic sicherlich herrlich wirken aber nunja... es musste halt ein film werden, welcher abgesehen von den gewaltexzessen keinen tiefgang hat. sorry aber "kunst" muss nicht immer toll sein.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 6. September 2015
Einer meiner Lieblingsfilme. Zig mal gesehen, immer wieder gut!
rock_soul
rock_soul

21 Follower 125 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. April 2019
wow, was für ein Feuerwerk an Ideen. Tarantino spielt mit Farben, absurden Situationen und Figuren, übertriebenen Elementen, Kameraperspektiven, Filmgenres und und und. das alles hätte locker für 3 gute Filme gereicht. Die Musik passt perfekt und macht die Sache zu einem runden Tarantino. Was für die einen sinnloser brutaler blödsinn ohne Story ist, ist für die anderen ein ganz großer Film der mit Ironie, Überzeichnung und dem ganz eigenen Tantino-Stil begeistert und ein Stilmittel nach dem anderen aus dem Hut zaubert. Wie Tarantino mal meinte "Diesen Film würden sich meine sonstigen Filmfiguren im Kino anschaun". Ein lehrfilm für so manch andere Regieseure
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 24. November 2010
Schlechtester Film den ich je gesehen habe... Hab gedacht ich schau ihn mir mal an aufgrund der zahlreichen guten Kritiken, wusste aber, dass mich hier kein normaler Film erwartet. Aber das was ich dann zu Gesicht bekam war einfach nur ein krankes, dummes gemetzel, dass sich in zahlreichen Zeitsprüngen innerhalb des Films ereignete. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die meisten Filme hasse die so aufgebaut sind, aber das... einfach unglaublich wieviel Scheiße sich hier vereint. Quentin Tarantino ist für mich ein äuserst kranker Mann der meiner Meinung nach viel zu viel Lob erhält! Zum Vergleich Crank ist auch Krank, aber da macht es wenigstens Spass zuzuschauen...
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.093 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2026
Alleine das Lied am Anfang... "Bang Bang.."

Die Kampfszenen sind genial und machen Spaß!

Man kann "die Braut" absolut verstehen !
Ihr Rachefeldzug ist unbeschreiblich..
Auch und vor allem im Teehaus! Im Japancut auch in Farbe :D

Die Comicszenen sind auch sehr passend und geil gemacht!

Lucy Liu geht auch dermaßen ab - neben Uma Thurman spielt & kämpft sie klasse!
Und der Endkampf der beiden ist großes Kino, nicht das der Kampf übertrieben spektakulär oder blutig wäre, er ist einfach Klasse gefilmt...! ♥

Kurz - 5/5 !

Japan Cut:

Auch im Japan Cut bleibt meine Wertung gleich!

Alleine das Lied am Anfang... "Bang Bang.."

Die Kampfszenen sind genial und machen Spaß!

Man kann "die Braut" absolut verstehen !
Ihr Rachefeldzug ist unbeschreiblich..
Auch und vor allem im Teehaus! In dieser Farbfassung wirkt es noch krasser! :D

Die Comicszenen sind auch sehr passend und geil gemacht!

Lucy Liu geht auch dermaßen ab - neben Uma Thurman spielt & kämpft sie klasse!
Und der Endkampf der beiden ist großes Kino, nicht das der Kampf übertrieben spektakulär oder blutig wäre, er ist einfach Klasse gefilmt...! ♥

Kurz - 5/5 !
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 9. Dezember 2022
Typischer Tarantino! Viel Tod und wenig Handlung! Hier geht es fast zwei Stunden um nichts anderes, wirklich nichts anderes, als nur um eine Paradeschau des japanischen Schwertkampfes. Da geht alles so glatt, dass Zuschauer und Plot glatt ausrutschen,
Das klapperdürre Gerüst an Handlungsfäden um die Kämpfe herum, stört nicht weiter, ist aber auch unwichtig. Nur am Ende erfährt man, dass Tarantino seine Blutorgien noch nicht vollständig ausgelebt hat, es wird ein zweiter Teil folgen.
Das ziemlich entstellte, weil misshandelte Gesicht der Hauptdarstellerin Uma Thurman (lange Großaufnahme) soll sie als Racheengel im folgenden Film rechtfertigen. Dazu passt der Song Bang Bang, My Baby shot me down von Nancy Sinatra zwar nicht inhaltlich, weil hier ja bekanntlich nicht geschossen wird, aber als guter Ohrwurm mag er als Palliativ durchgehen.
Die ersten Martial Art Kunststückchen zwischen der Titelheldin und ihrer Gegnerin Vernita Green (Vivica A. Fox) überraschen dann doch, zumal Miss Greens kleine Tochter zuschaut. Vielleicht als zusätzlicher Gag gemeint. Ansonsten macht die Braut alias Schwarze Mamba ganze Heerscharen von Kämpfern platt. Sie hat sich bis dato noch nicht in diesem Genre hervorgetan. Aufhorchen lässt eine Animation wie aus einer Graphic Novel. Das unterstreicht zwar die Komik des Killens, schafft aber auch eine gewissen Unnahbarkeit zum Plot, der dadurch relativiert wird. Farblich wechselt die Regie von s/w zu Colour und Schattenkämpfen.
Auf die Dauer verfliegt die Wirkung der Kampfspiele wie Schoggi in der Sonne. Und zwar die von der Sorte recht bitter.
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 24. November 2022
Sechs Jahre nach *Jackie Brown* meldete sich Quentin Tarantino mit dieser brillanten Hommage an die Eastern der 70er sowie an Italowestern zurück: krass, cool - und einfach unvergesslich!
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