The Black Phone - Sprich nie mit Fremden
Durchschnitts-Wertung
3,7
206 Wertungen

29 User-Kritiken

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Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 27. August 2023
Wohl eher Geschmacksache dieser Film und was man persönlich als Horror empfindet.
Für meinen Geschmack war es kein Horrorfilm und auch kein Thriller, sondern ein einfacher unterhaltsamer Film.
Ein Kindermörder treibt sein Unwesen und sein letztes Opfer kämpft um das pure Überleben.
Anschauen kann man sich den Film definitiv.
Rainer Knecht1970
Rainer Knecht1970

12 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 18. Mai 2023
Stark. Schnörkellos. Beklemmende Stimmung. Von der 1 bis zur letzen Minute gefesselt. Die letzen 10 Minuten sensationell.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 336 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 24. April 2023
Die Handlung ist zwar gut, aber das ist nicht wirklich ein guter Horrorfilm. In vielen Aspekten sehr gelungen, aber in einigen auch sehr schwach.
AndiundFilm
AndiundFilm

12 Follower 124 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 9. Dezember 2022
Wer solche Filme mag, kann ihn sich angucken. Ich fand ihne einfach nur langweilig und ziemlich dämlich. Paar gute Ansätze gab es. Aber insgesamt so schmackhaft wie kalter Kaffee.
Fazit: dafür sollte man net ins Kino gehen!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 14. Oktober 2022
Film top. Klar und gradlinig. Düstere Atmosphäre. Spannend. Brutalität in der Schule extrem. Die letzten 10 Minuten absolut mitreißend und emotional, für die Filmgeschichte.
MichaStgt
MichaStgt

7 Follower 21 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 13. September 2022
Topfilm auf den ich gefühlt ne Ewigkeit warten musste bis er dann mal ins Kino kam. Guter horrorstreifen mit top besetzung
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 4. September 2022
Irgendwie hatte mich der Film neugierig gemacht, deshalb war ich ins Kino gegangen. Jetzt habe ich ihn gesehen, ist schon passiert. Kann es leider nicht mehr rückgängig machen.
Ich kann Ihnen/Euch nur raten, den Film nicht anzuschauen.Es ist schade ums Geld und um die Zeit !!!  Lieber im Lokal sitzen bleiben und die Nachspeise genießen. Denn es ist ein ganz mieser, primitiver Film.冷 Nur brutal und blutig.
Ethan Hawke ist ein großartiger Schauspieler, der sich für eine Rolle in einem Film, den man nur in der untersten Schublade findet, eigentlich zu schade hätte sein sollen.
Flohmarkt master 1988
Flohmarkt master 1988

22 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 4. September 2022
Der film Black Phone macht echt Spaß sehr Atmosphärischer Reiser für eine 16 uncut fassung recht blutig gehalten und der Soundtrack ist auch richtig Stark
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 4. September 2022
Die Erwartungshaltung, die durch die Presse rund um den Regisseur und diesen Film aufgebaut wurde, nämlich, dass es sich hier um einen wahnsinnig unheimlichen Schocker handeln würde, kann der Film bei weitem nicht einlösen.
Ich habe einen gruseligen Horrorfilm erwartet und dann einen brutalen Coming of Age Film bekommen. Die Gewalt zwischen den Kids ist mitunter unangenehm anzusehen, der Killer selbst verkommt aber gerade in der zweiten Hälfte des Films zur Witzfigur.
Der größte Kritikpunkt geht aber an das vergebene Potential um die zentrale Idee, der geschundenen Geister, die über das Black Phone zum Opfer Kontakt aufnehmen.
Man hätte über diese Kinder die Grausamkeit des killers transportieren können. Stattdessen startet eine zwar recht spannende aber all zu seichte Schnitzeljagd im Verlies. Bis auf eine tatsächlich gruselige Darstellung bleiben die Geister auch überraschend harmlos im Auftritt. Und dann wird eine Brutalität erzählt, die nicht wirklich transportiert werden kann. Einer der Geister erzählt dann "er (der Mörder) hat sich Zeit gelassen" und man fragt sich: ja womit eigentlich?? Mit dem Kratzer auf deiner Backe?
Die Atmosphäre und die bedrohliche Stimmung und der Grusel um den gefährlichen Grabber, der ein Kind nach dem anderen entführt und ermordet, verpufft in der zweiten Hälfte, weil einfach überhaupt nicht auf dessen Sadismus eingefangen wird. Bis auf einen faustschlag und der Warnung vor einer harten Tracht Prügel, bleibt nichts, bis auf eine beeindruckende Maske.
Am Ende gehts dann eigentlich nur um einen jungen, der über sich hinaus wächst und seine Leidensgenossen rächen will. Der Horror geht unter, der Killer wird blass, die Brutalität bleibt außerhalb des Kellers.
Viel Hype um nichts. Insgesamt aber unterhaltsam.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

998 Follower 942 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 9. August 2022
WENN DIE TOTEN ZWEIMAL KLINGELN
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Wenn Jugendliche im Schulterschluss gegen das Böse kämpfen, kommt einem derzeit natürlich sofort Stranger Things in den Sinn. Wenn nicht Stranger Things, dann zumindest Stephen Kings Es. Der Manifestation panischer Ängste in Gestalt eines zähnefletschenden Clowns konnte Bill Skarsgård unter der Regie von Andrés Musschietti neues Grauen einhauchen, allerdings trieb das Böse hier auf keinem Boden der Tatsachen sein Unwesen, sondern im Genre des phantastischen Horrors. Dort stehen seit jeher unbedarfte, von den Härten des realen Leben noch weitgehend verschonte Kids im Fokus der dunklen Mächte. Denn: Irgendwann zieht irgendwo immer etwas Paranormales ein Kind auf die andere Seite.

Scott Derrickson lässt das Phantastische außen vor. Er probiert es von der anderen Seite. Und krempelt die gesetzte Ordnung von Metaphysischem und Irdischem ordentlich um. Sein Psychothriller The Black Phone zeigt das Böse in Gestalt eines maskierten Mannes, der für jede Situation die richtige Visage hat. In diesem Thriller, der Ende der Siebziger in irgendeiner Kleinstadt spielt (wo sonst?), treibt dieser Grabber sein Unwesen. Ein finsterer Geselle mit schwarzem Lieferwagen, der Kinder, vornehmlich Buben, von der Straße wegzerrt und schwarze Luftballone am Tatort hinterlässt. Ein Psychopath mit System. So wie Kindermörder M aus Fritz Langs gleichnamigem Klassiker. Eines Tages trifft es den jungen Finney, der ohnehin eine schwere Kindheit mit sich herumschleppen muss. Die Mutter verstorben, der Vater Alkoholiker, in der Schule mobben die Halbstarken. Einzig Schwester Gwen, die in ihren Träumen in die Zukunft sieht, gibt ihm Halt. Als sich Finney jedoch im Keller des bösen Mannes auf sich allein gestellt sieht, läutet ein kaputtes, schwarzes Telefon. Am Apparat: Das Jenseits. Es gilt: Kein Anschiss unter dieser Nummer.

Klingt extrem gruselig. Ist es aber nur manchmal. Denn, wie schon gesagt, dreht Derrickson den Spieß um. Aus einem paranormalen Horrorfilm im Gewand eines Krimis wird ein durchwegs düsterer, in schmutzig-rostigen Brauntönen gefilmter Entführungsfall, der in seiner desillusionierenden Machart an David Finchers Zodiac erinnert, allerdings durchsetzt mit paranormalen Elementen. Peter Jacksons Jenseits-Thriller In meinem Himmel mit Saoirse Ronan kommt ebenfalls hin, nur bleibt von bunten Seifenblasen und einer CGI-Wunderwelt nichts mehr übrig. Derrickson macht auf Aktenzeichen XY ungelöst, bleibt puristisch, ungeschönt und karg. Ethan Hawke, dessen Verhalten mit keinerlei psychologischen Erklärungen untermauert wird und der als finsteres wie plakatives Abziehbild eines vorsätzlichen, allerdings auch recht generischen Verbrechers seine wohl böseste Rolle verkörpert, kaspert bedrohlich durchs Halbdunkel. Ein gesichtsloses Schreckgespenst, vor welchem Kinder wie vorm schwarzen Mann händeringend vor die Knie gehen oder sich hinter dem Rockzipfel der Mutter verstecken, wäre sie hier.

Doch all diese Gestalten, bösen Männer und Psychopathen, die sollen zum Teufel gehen. Das ist dort, wo die Geister in diesem Film nicht sind. Wenn Finney seine Tipps von all jenen erhält, die der Grabber über die Klinge springen ließ, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis man Finney und seine Schwester, die durch ihre Träume versucht, ihren Bruder zu finden, im Stillen anfeuert. Dabei zeigt Derrickson viel Mitgefühl für seine Protagonisten und entwirft mit ruhiger Hand ein Szenario des morbiden, leisen Schreckens hinter und vor verschlossenen Türen – aber auch einen so beharrlichen wie berührenden Siegeszug der Verlorenen, die nicht umsonst gestorben sein wollen.

Kinder sind zäh. Lassen sich kaum unterkriegen oder brechen. Sind resilienter als Erwachsene und greifen auf ein Spektrum helfender Imaginationen zurück, die entweder eine ganz neue, irreale Welt erzeugen – oder mit einer existierenden, verborgenen Dimension in Verbindung treten. Und: Sie haben einen langen Atem. Alles Dinge, womit das Böse nicht rechnen will. Und zwar aus reiner Überheblichkeit.
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