This film appears to leave off where the prequel left us, and the madness is still very fertile in this character's heart and mind. There is just enough true creepiness to have you wondering where this is going, even though the actions seen so far point to horrorific results. My face hurts from how big of a smile the ending of this film gave me, Delicious Fun.
Sehr, sehr lange Exposition, die echte Action geht erst nach 1 Stunde los! Insofern darf man den Film nicht als reinen Slasher sehen, denn dann wird man nur enttäuscht und bricht eh vorher ab... Stattdessen geht es eher um die Bilder, um die Darstellung, die zusammen mit dem Score streckenweise sogar ein wenig Arthouse-Charakter hat. Insgesamt bekommt man eh nicht wirklich etwas Neues, die Story ist Banane,,,, die Spannung kommt auch sehr, sehr langsam... wer aber so lange durchhält, bekommt dann doch solide Horrorkost, die es sich lohnt anzuschauen.
"X" von Ti West aus 2022 hat mich in vielerlei Hinsicht massiv überrascht, vielleicht weil ich auch ohne jegliche Info völlig unbedarft an den Streifen heranging.
1979, Texas; ein paar Freaks mieten das Gästehaus einer Farm im abgelegenen Hinterland, um einen Porno zu drehen. Das ältere Vermieterpaar wirkt furchteinflößend spooky aber ebenso gebrechlich wie verwahrlost. Vom Plot her erwartet man ein durchschnittliches B-Movie mit Roadtrip- und Vintage-Porno-Elementen. Schnell wird jedoch deutlich, dass die Figuren eine markante Zeichnung erhalten und sich auch das Acting (Achtung: Mia Goth mit Doppelrolle) auf deutlich höherem Niveau bewegt, als man erahnen konnte. Zudem hat Ti West eine sehr eigene Handschrift, was die Inszenierung angeht. Das wirkt ungewöhnlich und frisch.
Ab jetzt spoilert es gewaltig!!!
Dass sich aus diesem Plot in der zweiten Filmhälfte ein handfester Slasher entwickelt, ein nicht erwartbares Gemetzel größeren Ausmaßes, eingebunden in ein skurriles Themenkonglomerat aus Schuld und Sühne, Sex im Alter, göttlicher Intervention und jeder Menge beißender Gesellschaftskritik - das ist die große und gelungene Überraschung, ein Twist, der in seiner Konsequenz ein wenig an "From Dusk 'Til Dawn" erinnert.
"X" bietet darüber hinaus einen exzellenten und stellenweise ungewöhnlich kreativen Score mit vielen 70ies-Reißern. Alles in Allem macht das einen Riesenspaß und hat das Potential zu einem absoluten Kult-Film.
Solider Slasher-Streifen mit Anleihen an „The Texas Chainsaw Massacre“
Das Slasher-Genre ist wieder da: Horror-Regisseur Ti West drehte 2022 nicht nur einen, sondern gleich zwei Filme, „X“ und „Pearl“, die das Genre zu neuem Leben erweckten, während der zweite Film („Pearl“) ein Prequel zu „X“ darstellt. Jepp, innerhalb einiger Monate kreierte West ein ganzes Slasher-Franchise. Gucken wir uns erst ein mal „X“ an, welcher zuerst erschien.
Texas, 1979: Wayne und seine Freundin Maxine wollen mit ihrem Team einen Pornofilm drehen und damit berühmt und natürlich reich werden. Sie suchen sich eine abgelegene Ranch als Location aus. Doch das ältere Paar, das dort lebt und ihnen eine Unterkunft gewährt, wirkt schnell suspekt auf die jungen, triebgesteuerten Wilden…
Tatsächlich bin ich kein großer Fan des Slasher-Genres, da sich das Prinzip oft schnell abnutzt. „X“ hat zwar ab und zu ähnliche Probleme, doch der Vorteil dieses Films ist, dass er ziemlich gut gemacht ist und einige humorvolle Momente hat. Aber natürlich auch viele blutige! Und es gibt auch viel nackte Haut zu sehen, ganz im Stile des Genres. „X“ spielt dabei auch sehr gut mit den Erwartungen des Publikums. Ich zum Beispiel hatte aufgrund des Posters und des Trailers einige Dinge anders erwartet. Am Ende ist „X“ zwar recht simpel in seiner Handlung und vielleicht hätte ich etwas Originelleres erwartet, aber das Ganze ist solide und unterhaltsam gemacht.
Immerhin hat der Film eine recht interessante Thematik (gerade zwischen dem Killer und den Opfern), die sicherlich für das Prequel wichtig sein wird, aber auch unabhängig sehr gut funktioniert.
Einige Klischees entkommt aber auch dieses Werk nicht, beispielsweise dumme Entscheidungen einzelner Figuren oder die typischen Fake-Jump-Scares. Und bei einem Film, der ganz genau weiß, was er ist und das auch zeigt (siehe das Ende), hätte ich etwas mehr Kreativität bei solchen Dingen erwartet.
Schauspielerisch kann der Cast deutlich mehr zeigen als in anderen Vertretern dieser Filme. Mia Goth als Protagonistin darf sogar zwei Rollen übernehmen und ist richtig gut.
Der Film ist gerade im technischen Bereich sehr stark. Ein toller Schnitt von David Kashevaroff und dem Regisseur selbst, macht „X“ sehr energetisch, auch in den ruhigeren Momenten. Hinzu kommt eine tolle Kameraführung (Eliot Rockett) und ein solider Score von Tyler Bates und Chelsea Wolfe.
Fazit: „X“ ist bisher einer der besten Slasher-Filme, die ich bis jetzt gesehen habe, auch wenn er nicht perfekt ist. Blutiger Horror mit bekannten Klischees, der sehr gut gemacht ist.
Das war ja mal ein guter, schnörkelloser, abgedrehter und echt gruseliger und widerlicher, dreckiger kleiner Horrorstreifen. Im Stile der alten Slasher aus den guten alten 70ern. Nichts für sanfte Gemüter oder Zartbesaitete. Hier geht es derbe zur Sache. Einfach köstlich. Ein echter Leckerbissen aus der Ekel-Schublade. Lohnt sich.
Ich habe "X" bei Amazon Prime gesehen. Was will der Film sein? Softporno oder Horror oder Slasher ? Ich glaube ein Mix aus allem und das gelingt dem Regisseur Tie West auch ganz gut. Eine herausragende Mia Goth und ein interssantes Ensemble um Jenna Ortega, Brittany Snow und einem besonders bösen Stephen Ure. Die enttäuschte und zurückgewiesene Ehefrau Pearl (Waaaas? auch Mia Goth) bringt ihre sexuelle Frustration mit Messern und einer Schrotflinte zum Audruck. Und das macht beim Zusehen schon Spaß. Ohne viel Nachzudenken mit einigen tollen Twists und einem satten Finale.
Ich habe diesen Film sehr lange vor mir hergeschoben, habe ihn sowohl auf dem Fantasy Film Fest wie auch im normalen Kino verstreichen lassen. Das stetige Auftauchen in meiner Filmbubble bewirkte dann jetzt aber doch daß ich ihm eine Chance gegen habe. Und ich bekam was ich erwartet habe. Einen gut 100 Minuten langen Slasher der aber erst in der zweiten Hälfte blutig wird. In der ersten Hälfte genießt er das obszöne Umfeld in dem er spielt: in den siebziger Jahren verfolgen wir eine Truppe Filmer die einen Pornofilm drehen, sehen wie sie locker ihren Tag genießen und wie sie ihre Sexszenen drehen. In der Mitte kippt der Film dann und es beginnt das Gemetzel. Es geht insgesamt etwas ruhiger zur Sache, geht aber dann doch in die vollen was die Blutszenen angeht. Eigentlich ist es ein Old School Slasher der nur durch die Produktionsfirma „A24“ etwas mehr Aufmerksamkeit erregt hat.
Fazit: Sonniger, später etwas blutiger Slasher der in Blutzsnenen wie Sexszenen recht freizügig ausfällt.