Ein Film, der eine einzige Mogelpackung ist. „Day One“, genau diesen haben wir in dieser Form bereits im direkten Vorgänger, in deutlich geraffter Form, bereits gesehen! Fügt der neuste Teil dem noch etwas hinzu? Nein! Im Gegenteil, den auf die Frage, wie die Menschen herausgefunden haben, dass die Monster blind ist, gibt es auch hier keine Antwort. Die Katastrophe bricht aus, verläuft ähnlich wie im Vorgänger, gibt NICHTS neues hinzu und folgt schon nach knapp 20 Minuten ähnlich wie die Vorgängerfilme. Dabei ist Lupita Nyong´O zwar wieder gewohnt stark in ihrem Spiel und ihre Figur rettet es, aber ansonsten fehlt hier vollkommen die emotionale Fallhöhe. Man musste in den Vorgängern bereits an vielen Stellen die Augen zudrücken und Logik sollte man auch hier nicht hinterfragen, aber im dritten Teil kommen jetzt eine ganze weitere Reihe solcher riesigen Lücken hinzu, die das Szenario noch unglaubwürdiger machen. Die Monsteraktion ist gut und zumindest sieht der Film gut aus, aber unterm Strich ist „A Quiet Place: Day One“ nur ein weiterer, seelenloser, farbloser, mutloser, uninspirierter Blockbuster von der Stange, den wir zur Genüge im aktuellen Kino ertragen müssen.