Prozac Nation
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14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 10. Juli 2025
Starker Film mit einer sehr, sehr starken Christina Ricca, das hätte ich ihr ehrlich gesagt nicht zugetraut... Der Filmtitel "Prozac Nation" ist natürlich böswillige Irreführung, es geht ja nicht um Antidepressiva, es geht eigentlich noch nicht einmal um Depression. Das Thema ist Drogenkonsum und den ganzen Konsequenzen, die da dran hängen, inklusive der meist unvermeidlichen Abwärtsspirale. Was hier - wie so oft - verkannt und als "Depression" misinterpretiert wird, sind die ganz "normalen" Gefühls- und Lebenszustände, die regelmäßiger Drogenkonsum mit sich bringen. Insofern tut der Film gut daran, den Schwerpunkt hier nicht allzusehr auf dieses Thema zu legen, daher ist es auch gerechtfertigt, dass Prozac hier keine so wesentliche Rolle spielt.
Vollkommen behämmert ist indes der deutsche Untertitel "Mein Leben mit der Psychopille", aber da müssen wir wohl kaum ddrüber diskutieren...

Wie gesagt, Ricci spielt stark, Jessica Lange wie gewohnt, katastrophal fehlbesetzt ist jedoch Jason Biggs, der einfach auch aufgrund seines eingeschränkten schauspielerischen Könnens und seiner kaum vorhandenen mimischen Ausdrucksmöglichkeiten, niemals über lächerlichen "American Pie"-Klamauk hinauskommen dürfte...

FAZIT: Bewegendes und von Christina Ricci enorm stark gespieltes Drogendrama, das leider seiner irreführenden Titelgebung zum Opfer fällt und dadurch mutmaßlich auch die falsche Zeilgruppe erreicht. Von mir das Prädikat: Unbedingt sehenswert!
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 26. August 2017
Komisch das dieser Film seinerseits komplett an mir vorbei gezogen ist – denn für 2001 hatte er ne doch ziemlich imposante Starbesetzung am Start mit Christina Ricci, dem gerade aufsteigenden „American Pie“ Star Jason Biggs, Anne Heche und Jonathan Rys Meyers der sich ja mittlerweile ziemlich gemacht hat als Star der „Tudors“. Auf der anderen Seite ist dies kein Film der sich gut verbreitet weil er ziemlich unbequem ist. Er zeichnet eine junge Frau nach die von seelischen Störungen zermürbt wird und sich wie auch ihrem Umfeld permanent Streß und Kummer bereitet. Irgendwie schafft man es aber doch nicht der Hauptfigur die Sympathien gänzlich zu entziehen, man merkt einfach in was für einem Dilemma sie steckt und wenn man auch mehrfach ausrasten möchte, man kann es nicht. Leider hat der Film auch keine besondere Lösung parat, eigentlich zeigt er die Situation nur und entlässt den Zuschauer mit einem einigermaßen passablen „wird schon werden!“ Feeling. Da ginge mehr, aber man kann zufrieden sein.

Fazit: Sehr unbequemer Film der seine Problematik nur zeigt, aber keine wirkliche Lösung bieten kann!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Ich fand den Film jetzt nicht unbedingt schlecht.

Auf jeden Fall sehenswert. Aber er hinterlässt doch ziemlich den Bitteren Nachgeschmack eines Werbefilms für Psychopharmaka. Dabei hatte ich aufgrund des Titels genau das Gegenteil erwartet (und erhofft)
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