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No Use For A Name
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3,0
Veröffentlicht am 14. Februar 2026
Locker-flockiger Action-NoBrainer, der niemandem weh tut, aber 1 1/2 Stunden den geneigten Actionfan doch gut unterhalten kann. Die Story ist natürlich komplett Banane, über die zahlreichen Plotholes will ich gar nicht sprechen, das führt nur in den Wald. Aber die Actionszenen, die sind schon sehr geil inszeniert. Da wummst und kracht es an allen Ecken, es wird geballert und Lucy Liu darf auch ihre Martial Arts-Skills präsentieren. Schauspielerisch bleibt sie hier jedoch leider etwas kühl, kommt nahezu die ganze Zeit komplett ohne Mimik aus, das passt vielleicht ganz gut zur Rolle, ist aber etwas verschenkt. Antonio Banderas ist au der anderen Seite etwas lebendiger, kommt aber auch kaum über den Status eines Klischee-Pappkameraden hinaus.
Aber das muss man alles ausblenden, wenn man sich wirklich nur auf die Action konzentriert und die Story einfach passieren lässt, kann man mit dem Film dennoch ganz gut Spaß haben. Von mir gibt’s gute 6 Punkte.
Ein simples Konzept daß aber kaum aufgehen kann: man dachte sich wohl wenn man einen Film mit relativ appetitlichen Hauptdarstellern besetzt wird das Gesamtwerk dem Zuschauer automatisch auch schmecken. Weit, aber nicht restlos gefehlt: der Film ist eine recht schlichte Agentenstory in der sich zwei verfeindete Superspione wieder und wieder begegnen und erstmal bekriegen, dann aber irgendwann erkennen dass sie den gleichen Gegner bekämpfen und zusammenhalten. Wer eine Romanze erwartet hat aber Pech, ebenso falls einer Wortduelle oder Anflüge eines Buddy Movies erhofft. Was man am Ende lediglich hat ist solide Action mit einigen außergewöhnlich coolen Momenten – aber kaum emotionale Anbindung an die Figuren oder irgendetwas was man länger an den Film im Kopf behält. Außer vielleicht die echt beschissene Frisur von Antonio Banderas.
Fazit: Coole Action ohne wirkliche Spannung oder irgendein Empfinden für die Protagonisten – das ist zu wenig.