Findet Nemo
Durchschnitts-Wertung
4,3
1827 Wertungen

17 User-Kritiken

5
8 Kritiken
4
5 Kritiken
3
3 Kritiken
2
1 Kritik
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 361 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 1. April 2026
„Fische sind Freunde, kein Futter!“

2003: Pixar hatte bereits einige Meisterwerke im Bereich des Animationsfilm herausgebracht, vor allem die zwei „Toy Story“-Filme gelten bis heute als ikonisch. Doch in den 2000ern sollte das Studio einige weitere Hits hervorbringen, darunter „Ratatouille“, „Die Unglaublichen“ oder „Oben“. Doch kaum ein Film des Studios sorgte für einen dermaßen großen Wirbel, wie „Findet Nemo“. Der Film war der erfolgreichste des Jahres, hinter „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“ und konnte vor allem Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern. Dies war auch das Regiedebüt von Andrew Stanton, der hier nach auch für „WALL-E“ verantwortlich war. Spätestens hier war Pixar der unbestrittene König im Animations-Game. Selbst DreamWorks konnte mit seinem Hit „Shrek“ nicht mithalten. Nun ist „Findet Nemo“ mittlerweile über 20 Jahre alt und trotz der Fortsetzung („Findet Dorie“) ist der Hype um den Film kaum noch spürbar. Aber was geblieben ist, ist die Qualität des Films. In meinen Augen ist dies nach wie vor einer der besten Animationsfilme aller Zeiten. Natürlich verbinde ich viele nostalgische Momente mit diesem Werk, aber auch jetzt als Erwachsener (oder gerade als Erwachsener) bin ich immer wieder erstaunt und auch gerührt vom Ideenreichtum und der wundervollen Message des Films.

Als der einzige Sohn des Clownfisch Marlin von einem Taucher entführt wird, macht sich der ängstliche Papa auf, um sein Kind wieder zu bekommen. Dabei muss er den ganzen Ozean durchqueren, trifft dabei auf Haie, Bomben, Schildkröten und eine liebenswerte, aber vergessliche Dame namens Dorie…

„Findet Nemo“ ist nach wie vor ein Film für alle Altersgruppen, doch tatsächlich spricht er sogar mehr Eltern an als Kinder. Immerhin ist die Message der Geschichte ganz klar an besorgte Eltern wie Marlin gerichtet. Aber genau das macht „Findet Nemo“ so besonders und genau deswegen orientierten sich einige der besten Pixar-Filme auf ähnlich erwachsene Themen (wie „Oben“). Denn obwohl der Film bunt ist, super lustige Figuren und turbulente Actionszenen hat, so hat das Ganze doch einen sehr reifen und zutiefst rührenden Kern. Einige Momente rühren mich heute mehr denn je zu Tränen und Thomas Newmans dichter und melancholischer Score, der sonst nie in einem Disney/Pixar-Film zu hören war, unterstützt den sensiblen Charakter des Films.

Das Highlight sind die Figuren: Wirklich jeder Charakter ist besonders und fast schon ikonisch. Dorie mit ihrem Gedächtnisschwund ist eine der witzigsten Figuren der 2000er, aber auch Marlin als zynischer und besorgter Helikopter-Papa hat eine äußerst sympathische Seite und funktioniert gut als Kontrast zu den ganzen ausgeflippten Figuren. Daneben sind die vegetarischen Haie, die surfenden Schildkröten, die charmant verkorksten Aquariums-Bewohner oder auch die hohlen Möwen („MEINS!“) allesamt fantastisch und unfassbar lustig umgesetzt. Dabei liebe ich es, dass jede Figur ihre eigene kleine Macke hat, was sie umso menschlicher und nachvollziehbarer macht.

Der Film ist NIE langweilig, jede neue Szene ist ein Erlebnis und trotzdem wird die Story wunderbar organisch vorangetrieben. Und selbst nach dem hundertsten Schauen, verliert der Film nie an Charme und Unterhaltungsfaktor. Und ganz ehrlich: Ich kann nicht verstehen, wie man nach diesem Film immer noch Fisch (oder generell Fleisch) essen kann, besonders nach dem Finale mit dem Netz!

Ein großes Lob muss ich auch der deutschen Synchronisation aussprechen, die hier auf einem absoluten Topniveau ist, ähnlich wie bei „Ice Age“. Christan Tramitz und Anke Engelke verleihen den beiden Protagonist*innen so viel Seele und Sympathie, dass ich den Film gar nicht mehr anders sehen will. Für mich sind diese Stimmen eins mit den Figuren. Und ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie gut Engelke ihren Job als Sprecherin macht, denn vielen Promis hört man diesen Filmen an, dass sie kein Talent fürs Synchron haben. Auch der restliche Cast ist fantastisch besetzt im Deutschen, ein absolutes Fest (auch Erkan & Stefan finde ich in diesem Film nach wie vor lustig)!

Optisch war „Findet Nemo“ einer der bis dato schönsten Animationsfilme, vor allem bei Pixar. Der Ozean sieht auch heute noch unglaublich echt aus, die Bewegungen der Fische ebenso und die ganze Atmosphäre des Films profitiert von den dichten, aber dennoch farbenfrohen Bildern.

Fazit: „Findet Nemo“ ist ein Film, der wirklich allen Altersklassen gefallen dürfte. Auch heute noch unterhält die rührende und zugleich witzige Geschichte und die Message des Films ist nach wie vor relevant und kraftvoll. Ein zeitloses Meisterwerk und generell einer der besten Filme des Jahres!
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 22. März 2024
Selbst für Pixar-Verhältnisse unglaublich detailfroh und farbenprächtig animiert. Und die an Gedächtnisproblemen leidende Dorie ist eine der amüsantesten Filmfiguren der letzten 10 Jahre: großes Kino!
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 13. Februar 2022
Sehr schöner Kinderfilm für die ganze Familie. Darf in keiner Playlist fehlen und wird immer wieder gerne geschaut.
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 11. Januar 2021
Lustiger Disney-Animationsfilm im weiten Ozean. Die tollen Animationen unter Wasser luden zum Staunen ein (einfallendes Licht, Reflektionen, Riffe, Wellengang etc.). Zum Brüllen komisch waren die Bewohner im Aquarium, die alle eine ganz spezielle psychische Störung hatten. Leider wurde die Filmfreude durch die penetrante Aussage an die jüngeren Zuschauer stark gemildert: Man kann alles schaffen, wenn man es nur wirklich will. Selbst mit einem Handicap (Glücksflosse). Na ja, ist halt ein Kinderfilm, aber dafür ein netter. Meins. Meins. Meins.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.017 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 2. Januar 2018
Blubb Blubb! Es ging damals durch den Blätterwald: Zahlreiche Kids wünschten sich ein Aquarium mit vielen Clownfischen und ebenso zahlreiche Kinder versenkten bzw. befreiten ihre Fische, indem sie sie ins Klo spülten… alles verursacht durch den Film „Findet Nemo“.Zu „Findet Nemo“ muss man nicht viel sagen – der Film ist einfach genial und zeigt, dass es letztenendes die gelungene Mischung aus Charakteren und Geschichte ist, die einen Film aus der Masse emporsteigen lässt. Fangen wir mit dem an, was vielleicht das schwächste Glied des Filmes ist: Die Geschichte!Die ist nicht wirklich neu und an sich ein Mitglied der Gruppe „Ausgelutscht“, dient aber letztenendes eh nur den Charakteren als Bühne zum Austoben. Denn die Charaktere sind es, die dem Film diesen unverwechselbaren Charme und damit seine Atmosphäre spendieren. Da ist zum Beispiel die Fischdame Dory, die, zerstreut wie sie ist, von jedem Zuschauer ins Herz geschlossen wird – ebenso wie die Selbsthilfegruppe von Haifischen, die ihrem Fischkonsum entsagen wollen, die Truppe gefangener Aquarienfische, die sich aus ihrem Aquarium befreien wollen und die einsilbig geschwätzigen Möwen im Hafen.Wie man merkt, ein wilde Mischung unterschiedlichster Charaktere, die aber alle so herrlich zusammenpassen und die Story in die Höhe tragen. Nicht zu vergessen die ganzen Details, die man dem Film spendiert hat.Ein schöner Film, der einfach gut unterhält und Spass macht… und Dank an Pixar: Kein langatmiges Disney-Gesinge… Juchee!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 18. Oktober 2016
'Findet Nemo' ist mittlerweile ein Klassiker, mit dem ich auch aufgewachsen bin.
Mit den etwa gleichaltrigen Filmen von Pixar ('Monster AG' und dieToy Story - Reihe) kann ich persönlich nichts anfangen, da mich dort kein Charakter berührt und auch die Handlung zu wünschen übrig lässt.

Aber 'Findet Nemo' schafft es, mit einer relativ unspektakulären Story mitten ins Herz zu treffen.

Clownfisch Marlin hat nach dem tragischen Tod seiner Partnerin nur noch seinen kleinen Sohn Nemo.
Diesen will er nun bestmöglichst vor dem gefährlichen weiten Meer schützen. Doch als Nemo im Streit mit Marlin versucht, es den anderen Kindern zu beweisen, wird er von Tauchern entführt und am anderen Ende der Welt in Sydney in ein Aquarium gesperrt.
Völlig aufgelöst macht Marlin sich auf die Suche nach Nemo - und findet die einzige Unterstützung ausgerechnet in der vergesslichen Dorie...

Und ab genau diesem Punkt ist man völlig verliebt in diesen Film. Denn Dorie ist derart liebenswert, dass sie augenblicklich zum Publikumsliebling wird. Dories Lied ('Einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen, was machen wir? Wir schwimmen, schwimmen, schwimmen....') hat mittlerweile wie das 'Meins! Meins! Meins!' der Möwen Kultstatus erreicht.
Auch die Animationen sind bis heute wunderschön geblieben.
Besonders die Freundschaft zwischen Marlin und Dorie ist sehr berührend, denn Dorie nervt zwar, weiß aber, was wichtig im Leben ist und gibt Marlin darin ungewollt Unterricht.
Normalerweise vergisst Dorie immer alles, aber in Marlins Gesellschaft scheint ihr Gedächtnis halbwegs zu funktionieren.
Die Nebencharaktere sind größtenteils wirklich witzig (Bruce!^ ^).
Alles funktioniert und ist genau auf einander abgestimmt.

Fazit: Findet Nemo zeichnet sich vor allem durch die liebenswerten Charaktere (allen voran Dorie!) aus und bietet wunderschöne Bilder, die eine grandios abgerundete Story formen.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 27. Juni 2015
Ich habe den Film als Kind geliebt und liebe ihn jetzt noch. Die Charaktere und alles sind so sympatisch und super.
Laura W.
Laura W.

32 Follower 138 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 3. August 2014
der film ist einfach nur super niedlich. ich könnte ihn immer wieder sehen. es ist allesvorhanden - humor, liebe, trauer. die animation ist sehr gut gemacht. da hat disney wieder einen riesen erfolg gemacht.
Kabelbaum
Kabelbaum

8 Follower 41 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 3. März 2013
Habe "Findet Nemo" beim ersten Start im Kino verpasst, das immer bedauert und ihn mir jetzt mit Tochter Helen (16 Jahre) im Kino in 3D angesehen. Gute Story, super Charakteren, starke Dialoge, witzige Ideen, perfekte Unter- und Überwasseranimation. Selbst der Nachspann ist noch mit Meerestierchen animiert. Perfekte Unterhaltung, hat uns beiden viel Spass gemacht. Ein Meisterwerk, (immer noch) sehr empfehlenswert.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 18. Februar 2013
Ein wunderschöner Film. Bilder, Ideen, Humor, alles perfekt. Okay, die Handlung ist nichts besonderes aber das braucht der Film auch nicht. Er lebt wirklich von den atemberaubenden Bildern, wobei auch die schönen Farben des Riffs am Anfang zu erwähnen sind und dem Witz. Hier stechen definitiv Dorie und die Haie heraus, auch wenn sie bei weitem nicht die einzigen sind. Bei Dorie kann ich mich aber echt bei jedem Satz wegschmeißen. Definitiv einer der besten Animationsfilme aller Zeiten. Unbedingt anschauen.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme