Freibad
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1,8
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Letterkevd
Letterkevd

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1,5
Veröffentlicht am 1. Dezember 2025
Freibad – Klischee in Reinform
english below

„Freibad“ ist genau das, was der Titel verspricht: ein öffentlich zugängliches Bad, das für alle offensteht – sofern man den kleinen Eintritt bezahlt. Und leider bleibt der Film auf genau dieser oberflächlichen Ebene stehen.

Über knapp 100 Minuten hangelt sich „Freibad“ an seichten Dialogwitzen, gängigen Gesellschaftsklischees und vorhersehbaren Konflikten entlang. Das Werk versucht zwar, aktuelle Themen humoristisch einzufangen, doch meist bleibt es bei angedeuteten Pointen und halbherzigen Seitenhieben. Die Figuren wirken austauschbar, stereotype Rollen erfüllen ihren Zweck, aber Tiefe oder Entwicklung sucht man vergebens. Vieles fühlt sich eher wie eine Aneinanderreihung bekannter Freibad-Szenarien an als wie eine durchdachte Geschichte.

Filmisch bewegt sich „Freibad“ auf einem überraschend niedrigen Niveau. Die Kameraarbeit bleibt schlicht, meist statisch, und unterstützt weder Stimmung noch Erzählfluss nachhaltig. Optisch wie erzählerisch fehlt es dem Film an Mut – an Ecken, Kanten oder greifbaren Persönlichkeiten. Man hat oft das Gefühl, dass jede Szene auch genau so in einem x-beliebigen TV-Sketchformat laufen könnte.

Ja, es gibt einzelne Momente, in denen die Situationskomik funktioniert oder ein ehrlicher Funke Authentizität aufblitzt – doch diese Szenen können den insgesamt flachen Eindruck kaum retten. Am Ende bleibt ein typischer deutscher Komödienversuch, der lieber auf harmlose Pointen setzt, statt wirklich etwas zu erzählen.

Für ein paar nette Lacher und einen Hauch Sommerbad-Nostalgie reicht es vielleicht. Für mehr allerdings nicht.
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Freibad – A Cliché in Its Purest Form

“Freibad” is exactly what the title suggests: a public outdoor pool open to everyone—provided you pay the small entrance fee. Unfortunately, the film never rises above that same shallow surface.

Over the course of roughly 100 minutes, Freibad strings together light dialogue jokes, familiar social clichés, and predictable conflicts. The film attempts to capture contemporary issues with humor, but mostly ends up with half-hearted punchlines and timid satirical jabs. The characters feel interchangeable, stereotypes fill their roles without growth or development, and many scenes seem more like a sequence of typical poolside moments than a thoughtfully constructed narrative.

Cinematically, Freibad operates on a surprisingly low level. The camerawork remains simple—often static—and rarely supports tone or storytelling. Visually and narratively, the film lacks boldness, personality, or a distinctive voice. It’s easy to imagine many scenes fitting seamlessly into a conventional TV comedy sketch instead of a feature film.

Yes, there are a few moments when the situational humor works or a spark of authenticity shines through—but those instances can’t salvage the overall flat impression. What remains is a typical German comedy that prefers safe jokes over meaningful storytelling.

It offers a couple of laughs and a bit of outdoor-pool nostalgia, but not much more.
Marcos Eitele
Marcos Eitele

1 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 14. Mai 2024
Unterirdisch schlechter Film!
Politische Korrekte Volksverblödung auf Höchsten Niveau!

Dieser Film sollte einen Warnhinweis bekommen das der IQ beim Schauen schwindet
Stefan T.
Stefan T.

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5,0
Veröffentlicht am 5. Dezember 2023
…grundsätzlich schaue ich recht wenig TV. Ein paar wenige Filme habe ich aber auch zweimal gesehen da Sie mir gefielen. Meinen Lieblingsfilm sogar schon 3-4 Mal.

Freibad habe ich mir bislang schon unzählige Male angeschaut. Dieser Film hat mir so gut gefallen, das ich ihn so oft geschaut habe bis ich jede kleinste Satzstellung auch deutlich gehört habe da sie mich interessiert hat. Eva, Gabi, Rocky, Niko, Kim und Yasemin genial, alle anderen um keinen zu vergessen. Danke für diese tolle Unterhaltung.

Die schönen Musikpassagen geben dem Film dann noch das Sahnehäubchen oben drauf.

Das Lied Freiheit von Clarissa Peach läuft bei mir Tag ein und Tag aus und jegliche Bilder vom Film gehen mir dabei erneut durch den Kopf.

Für mich persönlich gibt es keine andere Meinung. 5 von 5 Sternen. Danke auch Doris Dörrie auf den Punkt gebracht.
T O P

Mögen andere anders denken.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 5. Oktober 2023
Es gibt nur wenige, wirklich gute deutsche Produktionen. Dieser Film gehört definitiv nicht dazu. Niedergerungen von einem schlechten Drehbuch voller Klischees und katastrophalen schauspielerischen Leistungen gehört dieser Film zu den anspruchslosesten der letzten Jahre. Am Ende ist der Film nur noch Klamauk und verdient es nicht mit Steuergeldern gefördert zu werden.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 18. September 2022
Super Film, das ist nicht Frauenfeindlich und rasistisch, es ist ein Film , frei erfunden und super gemacht, nur zu empfehlen. Wer da nicht lachen kann muss in den Keller gehen zum Lachen. Doris Dörrie, gut gemacht, weiter so. Ich finde es schade, das man immer solche Filme benutzt um politisch zu werden, bzw. das zu thematisieren.
sommer
sommer

18 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 3. September 2022
Doris Dörrie fallen zu einem wichtigen Thema leider nur klischeehafte Szenen und flache Figuren ein. Hätte ein Mann hier Regie geführt, würde ihm mit Recht Verspottung von Frauen vorgeworfen werden. Leider vollkommen humorbefreit, unrealistisch und ohne Witz.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 24. August 2022
Der Film hält sich für politisch ist aber einfach nur flach und dämlich. Niveau einer schlechten Weiberfastnacht.
Riecks-Filmkritiken
Riecks-Filmkritiken

34 Follower 212 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 25. Juni 2022
Machen wir es kurz und bündig: Ihr steht auf rassistischen, sexistischen, Frauen oder gar Menschen verachtenden und ekligen Müll im Kino? Dann ist FREIBAD genau euer Film. Dieser versucht nicht einmal, die eigenen überzogenen Darstellungen so zu verkaufen, dass sie der realen Vorlage um die Streitigkeiten im Freibad Lorettobad entsprächen, sondern hangelt sich an wiederwertigsten Inszenierungen entlang, die dem Publikum auch noch als humoristisch verkauft werden. Allein der Gedanke daran, dass über solch lächerliche und plumpe Idiotie gelacht werden soll, lässt die Haare zu Berge stehen. Dieser Film gehört verboten, denn ohne ausreichende Warnung könnte der Inhalt für bare Münze genommen werden. Und selbst wenn wir einmal alle Augen zudrücken und nur noch auf die technische Umsetzung schauen, so erhalten wir noch immer einen cineastischen Reinfall, der so viele Lücken und Fehler aufzeigt wie kaum ein anderes Werk. Ich bin zutiefst schockiert!

Die gesamte Kritik gibt es auf riecks-filmkritiken.de/freibad
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