Cocaine Bear
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2,9
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No Use For A Name
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14 Follower 1.201 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 30. März 2026
“Cocaine Bear” ist schon ein geiler Partyfilm, den man am besten zusammen mit anderen und vielleicht noch mit Alkohol (oder Kokain, wenn ihr habt...) anschaut. Denn in dem Film passiert eben genau das, was der Titel suggeriert: Ein Bär auf Kokain rastet aus. Das hört sich natürlich maximal bekloppt an und könnte ein wahres Trash-Festival werden. Dieses Ziel verfehlt Elizabeth Banks dann aber doch – und auch nicht wirklich knapp. Denn das größte Problem bei diesem Film ist, dass er einfach zu zahm ist. Anstatt den Wahnsinn hier komplett von der Leine zu lassen und den Bären ordentlich meucheln zu lassen, verliert sich die Regisseurin in viel zu vielen Sidequests...

Der Film ist immer dann am besten, wenn der Bär zuschlägt! Diese Szenen gibt es leider relativ wenig, aber wenn er dann auftritt, dann kracht’s auch ordentlich im Gebälk. Die Szene mit dem Rettungswagen nach etwa der Hälfte des Films ist das heimliche Finale und einfach nur geil. Dann bremst sich der Film aber immer wieder selbst aus, indem viel zu viele Personen eingeführt werden (inkl. Zweier supernerviger Kinder!!), die viel zu viel labern. Der Humor zündet auch nicht immer wirklich gut, so dass diese Sequenzen schnell ermüden und man eigentlich nur immer auf die nächste Attacke des Bären wartet. Hier hätte Elizabeth Banks also ruhig mal mutiger sein können und auch wenn der Gewaltgrad relativ hoch ist, hätte dem Film eine saftige Splatter-FSK18 besser gestanden. Immerhin gibt es eine Szene, in der zwei Kinder Kokain nehmen - zwar oral, nicht nasal, aber es kommt ja doch auch was im Körper an... Keine Ahnung, wie das durch die verklemmten US-Zensurbehörden gekommen ist. Vielleicht liegt es daran, dass die Qualität ziemlich mies gewesen sein muss, zumal die Kinder den lokalanästhetischen Effekt des Kokains (der ja ziemlich schnell und auch bei niedriger Dosierung kommt!) gar nicht bemerken.

FAZIT: Leider, leider viel zu zahmes Tierhorror-Filmchen, das eigentlich viel mehr hätte sein können. Statt satter, wahnsinniger Bär-auf-Koks-Action gibt’s sehr viele uninteressante Personen, die sehr viel sprechen, unterbrochen von einigen, wenigen Bär-Attacken. Immerhin sind diese knackig und spaßig inszeniert, so dass ich gerne 6,5 Punkte gebe.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 921 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 23. Dezember 2024
Das ist einer der besten Trashfilme der letzten Jahre. Alles hier ist überdreht und es macht einfach Spaß. Er hat ein paar sehr brutale Szenen und unterhält von Anfang bis Ende. Die Story ist ok aber bei den Figuren konnte man mehr rausholen. Dafür war er nie langweilig und richtig schön Over the Top. Es mag nicht jeder denn man soll jetzt hier keinen genialen Film erwarten (schon am Titel) aber für eine menge Spaß und ein paar Splattermomente ist das hier was.

Insgesamt ist es ein sehr guter Film der toltal unterhaltsam und spaßig ist und ein paar sehr gut gemachte Splattermomente bietet.
Michael M
Michael M

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1,5
Veröffentlicht am 6. November 2024
Dieser Film wird von einigen gefeiert und ist bei prime beworben. Letzteres beweist erneut Amazon ist Sch...
Selten in so einen Mist reingeschaut!
Was daran soll witzig sein?
Horror? Ich finde es einfach nur albern und geschmacklos.
Hans im Glück
Hans im Glück

1 Follower 38 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2024
Definitiv lustig, aber der Hype um den Film ist nicht gerechtfertigt. Der Bär wirkt stellenweise etwas unnatürlich. Die Action ist rasant und unterhaltsam, mehr aber nicht.
King17
King17

23 Follower 529 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 1. Juni 2023
Cocaine Bear war ein unterhaltsamer, zum Teil gelungener Film mit Spannung, sowie Humor. Der Film war von Anfang bis zum Ende sehr spannend. Kann man sich angucken.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

998 Follower 942 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 7. Mai 2023
TATZEN WEG VON DROGEN!

Dieser Film hier beruht keinesfalls auf wahren Ereignissen. Doch wenn man unbedingt will: Einen wahren Kern hat er. Und zwar jenen Zeitungsbericht, der anno 1985 über einen tot aufgefundenen Schwarzbären berichtete, der eine Ladung Koks verschlang, die aus einem Flugzeug über Waldgebiet abgeworfen wurde. Natürlich hat das Tier keinen wilden Trip hingelegt wie in vorliegender Horrorkomödie, stattdessen hat es sich die Überdosis gleich beim ersten Mal gegeben, nichtsahnend, was für Folgen das nach sich ziehen würde. Hätte der Bär das nur besser gewusst. Doch Drogen sind nun mal nicht Teil seines Ökosystems. Sie sollten nicht mal Teil des Öko- und Sozialsystems von uns Menschen sein, doch die Gier ist nicht nur ein Hund, sondern ein Bär. Und so dachte sich Elizabeth Banks, die ohnehin wenig zimperlich ist, was ihre Regieprojekte betrifft, wie es wohl wäre, den Problemfall Drogenmissbrauch auf einen Outdoor-Slasher herunterzusimplifizieren. Die morbid-skurrile True Story mag da Motivation genug gewesen sein, um Keri Russel, Ex-Han Solo Alden Ehrenreich und Ray Liotta in seiner letzten Rolle durch den Forst zu schicken.

Wie sie da so über Wurzeln stolpern und den Farn niederrennen, trifft wohl den momentanen Zeitgeist wie die Akupunkturnadel den Nerv: Die Epoche der Rückeroberungen großer Wildtiere ist angebrochen. In den Wäldern Österreichs tummeln sich deutlich mehr Wölfe, und Italien hat gerade erst einen Todesfall verzeichnen müssen, der vom Angriff einer Bärin herrührte. Das Volk wettert um Gerechtigkeit, doch es ist ja nicht so, als hätte das Tier seinen Mord von langer Tatze geplant. Wie sehr sich der Mensch vom Koexistenzverständnis mit der Wildnis entfernt hat, mag fassungslos erstaunen. In absehbarer Zeit werden wieder Jäger durch diverse Reservate streunen, um den Bestand gerade mal von der roten Liste gesprungener Spezies zu reduzieren. Diese Panik wäre vielleicht nur gerechtfertigt, hätten sich all diese Tiere vorab zum Gruppenrausch eingefunden. Wie vorliegender Film beweist, reicht auch einer, um sich alle zu holen, die nicht bei drei auf den Bäumen sind.

Elizabeth Banks schickt somit mehrere Protagonisten ins Rennen um den Survival-Pokal. Es sind dies zwei schulschwänzende Kinder, es sind dies jene, die ihre Drogen zurückwollen, und es sind dies jene, die als Ranger für Recht und Ordnung sorgen müssen. Jede und jeder wird seine ganz persönliche Begegnung mit Meisterin Petz verarbeiten müssen, sofern dafür noch Zeit bleibt. Cocaine Bear legt gleich zu Beginn ein verliebtes Trekking-Pärchen auf den Teller vom Killer-Bärchen, das Trauma ist garantiert. Weiter geht’s mit einem unentschlossenen Gepansche zwischen 80er Jahre-Tierhorror inklusive Gore-Feierlichkeiten und groteskem Trash, bei welchem nicht mehr viel fehlt und der Sharknado würde toben. Dabei nutzt der Film aber geschickt zahlreiche Momente unmittelbarer Situationskomik, die sich in einer gewissen Plausibilität übereinander türmen. Eine schräge Situation folgt der nächsten, die Tötungen haben es durchwegs in sich und fallen härter aus als gedacht.

Wer hemdsärmelige Tabula Rasa-Happenings dieser Art mag, mit Zombibern vertraut ist und sich irgendwie befriedigt fühlt, wenn Wildtiere mit ihrem Freibrief fürs (illegal motivierte) Partymachen wedeln, wird an Cocaine Bear sein Vergnügen finden. Abgesehen davon aber bleibt der Genrefilm – wie viele andere dieser Art – bestürzend flach, derb und letzten Endes weit vorhersehbarer als tierisches Verhalten.
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challengesbya.d.2k
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2,5
Veröffentlicht am 25. April 2023
Ist jetzt nicht der beste Film, den man zu sehen bekommt. Spannend war der Film schon ein wenig, aber mich so richtig überzeugen konnte der Film jetzt aber nicht.
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 511 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 18. April 2023
"Cocaine Bear" von Elizabeth Banks ist kompromissloser Trash mit einer riesigen Portion tiefschwarzen Humors. Die Prämisse, dass ein Bär Koks gefunden hat und völlig high Amok läuft, wird knallhart und konsequent bis zum Ende durchgezogen. Das könnte man als schlicht kritisieren - aber wenn man sieht, wie viele Filme mit einfacheren Ausgangssituationen sich heillos in Belanglosigkeiten und Nebenschauplätzen verzetteln (looking at you: "Tatort"), ist es meiner Meinung nach schon wieder große Kunst, eine (zugegebenermaßen absurde) Ausgangslage bis zuletzt auszureizen, ohne zimperlich zu sein oder sich um die Grenzen des guten Geschmacks zu scheren.

Die Schauspieler scheinen einen Heidenspaß an ihren Rollen und der durchgeknallten Handlung zu haben, spielen ihre Figuren aber trotzdem ernsthaft - was den komischen Effekt umso mehr verstärkt. Dabei sind die Rollen ebenso überzeichnet wie die Handlung. Dann das Ganze noch im trashigen 80er-Jahre-Look, ordentlich Gesplatter und einem tollen Soundtrack - großartig!

Fazit: Der Film macht unglaublich viel Spaß! Unbedingt sehenswert.
Victor Volpe Ramos
Victor Volpe Ramos

11 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 18. April 2023
Natürlich muss einem klar sein das es doch hierbei um den absoluten Trashfilm handelt. Trotzdem ist der Film sehr funny anzusehen, obwohl er natürlich 0 gruselig ist.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 16. April 2023
Cocaine Bear verbindet verschiedene Genres miteinander. So findet man Elemente aus Horror, Comedy, Satire, aber auch die ein oder andere blutige Szene kommt vor. Das erlaubt zwar eine gute Abwechslung im Film, aber nichts ist so richtig gut ausgearbeitet.

Der Humor jedoch hat mich voll getroffen. Zwar ist es ein sehr düsterer Humor, er macht aber wirklich Spaß. Für Fans aus dem Horror-Genre hat der Film aber eigentlich nichts zu bieten. Zwar gibt es den ein oder anderen Schreck-Momebt, diese sind aber nicht gruselig und absolut berechenbar.

Insgesamt hat der Film einen gerade Erzählstrang ohne irgendwelche Wendungen. Es gibt einen ordentlichen Abschluss und die gesamte Geschichte fühlt sich rund an.
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