Panic Room
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Christian Alexander Z.
Christian Alexander Z.

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3,0
Veröffentlicht am 31. Dezember 2025
Ein Panic- Room mit ungeschützter Be- und Entlüftung? So drastische Logikfehler darf sich eine Thriller dieser Klasse nicht leisten. Auch "lebt" die Handlung mehr von Action- Szenen als vom Plot. Wie schon andere Rezensenten schreiben, fällt die Kameraführung positiv auf. Dennoch sind die Schwächen leider präsent. Empfehlenswert, aber kein großer Wurf.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 921 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. September 2025
David Fincher gehört für mich zu den besten Regisseuren und hat für mich zwei Meisterwerke und noch keinen schlechten Film gemacht. Der Flm ist auch toll. Die Handlung ist zwar simpel aber richtig spannend. Etwas blutig ist er auch manchmal und das Schauspiel ist super. Besonders Forest Whitaker und Jodie Foster stechen nochmal raus. Jared Leto ist eher schwach. Sonst ist das aber wieder ein extrem hohes Niveau von Fincher. Die Atmosphäre ist toll, man spürt die Enge und das Ende ist ebenfalls super. David Fincher zeigt es erneut und auch hoffentlich bei "Once upon a Time...in Hollywood 2". Aber an "Fight Club" und "Sieben" kommt er "Panic Room" nicht ran.

Insgesamt ist es ein sehr guter Film der extrem spannend, toll gespielt ist und eine tolle Atmosphäre bietet.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 354 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 13. September 2025
„What´s going on?“ „People. In the house.“

Ich vergesse immer wieder, was für ein großartiger Regisseur David Fincher ist. Immer wenn ich einen seiner Filme sehe, bin ich aufs Neue erstaunt und begeistert. 2002 hatte Fincher bereits eine starke Karriere hinter sich mit Werken wie „Sieben“ und „Fight Club“. Doch nach 2001 und dem 11. September, hatte sich die Welt verändert, besonders in Amerika. Zwar hatte die Idee bereits 2000 ihren Start, doch nach 9/11 hatte „Panic Room“ eine ganz besondere Präsenz in den Kinos. Nun ist der Film aber mehr als 20 Jahre alt. Fincher hat bis heute einige großartige Thriller gedreht, darunter „Zodiac“ und „Gone Girl“. „Panic Room“ ist einer seiner „kleineren“ Filme und das war auch volle Absicht. Nach dem aufwendigen „Fight Club“ sollte „Panic Room“ nur in einer Location stattfinden. Doch die Probleme kamen trotzdem und die eigentliche Hauptdarstellerin Nicole Kidman konnte aufgrund einer Verletzung nicht dabei sein und wurde von Jodie Foster ersetzt. Auch Kristen Stewart kam erst spät zur Produktion dazu. Foster war zwischenzeitlich dann sogar schwanger und der gesamte Film wurde untypischerweise chronologisch gedreht, was ebenfalls einige Herausforderungen mit sich brachte. Doch dieser ganze Aufwand hat sich gelohnt! „Panic Room“ ist ein hervorragender Thriller, der trotz seiner simplen Story fesselt und handwerklich einwandfrei gemacht ist!

Meg Altman und ihre Tochter suchen nach der Scheidung ein neues Zuhause in New York. Sie stoßen auf ein luxuriöses Appartment. Das Besondere: Ein Panikraum. Dieser ist für Notfälle gedacht, wenn man sich vor Einbrechern schützen will. Und natürlich lässt diese Situation nicht lange auf sich warten…

Was nach plumpen Stoff für eine nette, spannende Story klingt, ist im Endergebnis so viel mehr geworden! Fincher ist einer dieser Regisseure, die wissen, wie man einen Film dreht. „Panic Room“ ist allein vom technischen Aspekt herausragend. Die Kameraarbeit von Darius Khondji (welcher aufgrund der hohen Produktionskosten leider vom Projekt entlassen wurde) und Conrad H. Wall ist großartig und intensiv. Der Mix aus echten Shots und CG ist besonders imposant und war besonders aufwendig. Nur der Score von Howard Shore ist manchmal etwas zu monoton für meinen Geschmack, aber im Film funktioniert er.

„Panic Room“ überzeugt aber auch in allen anderen Bereichen. Nicht nur, dass der Film ein handwerklich toll, gemachter Thriller ist, Fincher behandelt hier auch subtil, aber kraftvoll Themen wie den Klassenkampf und beleuchtet dabei die Menschlichkeit auf beiden Seiten. Allein das Bild des Panikraums, welcher sowohl als Rettung als auch als Käfig für die Protagonistinnen dient, ist metaphorisch perfekt gewählt und dient nicht nur als netter Kniff für eine Thriller-Geschichte. Ebenfalls toll, dass fast der gesamte Film im Haus spielt und wie ein teuflisches Kammerspiel wirkt. Fincher wurde sicherlich von Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“ inspiriert.

Auch das Drehbuch von David Koepp („Jurassic Park“) ist wirklich toll, alle Figuren wirken nie zu dumm oder zu intelligent. Jede Entscheidung von Meg und ihrer Tochter sind absolut nachvollziehbar, selbst die irrationaleren.

Das liegt natürlich auch an der darstellerischen Leistung. Der Cast ist sehr stark: Jodie Foster hatte zwar nur eine Woche zur Vorbereitung auf die Rolle, aber sie ist wirklich klasse im Film als besorgte und taffe Mutter Meg. Auch Kristen Stewart, die hier eine ihrer ersten großen Rollen hatte, überzeugt auf ganzer Linie als Tochter. Eine wirklich beeindruckende Leistung von einer so jungen Dame! Daneben überzeugen Forest Whitaker, Jared Leto und Dwight Yoakam als überfordertes, aber gefährliches Einbrecher-Trio.

Fazit: „Panic Room“ ist ein sehr spannender und mitreißender Thriller, der in eigentlich jedem Bereich abliefert. David Fincher zeigt auch in seinen „kleineren“ Filmen, was für ein begabter Regisseur er ist. Absolut sehenswert!
Josi1957
Josi1957

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5,0
Veröffentlicht am 18. September 2022
Atmosphärisch ungemein dicht, dazu extrem packend. Regisseur David Fincher (*Sieben*, *The Game*) inszenierte einen mit kameratechnischen Finessen gespickten Hochspannungsthriller an einem einzigen Schauplatz - wahrlich lehrbuchreif.
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2020
Beachtlich, was David Fincher aus einer relativ simplen Handlung herausholt. Ein neues Haus, ein besonderer Raum, eine Mutter mit ihrer Tochter und drei Gangster, die alles dafür tun würden, um in gerade diesen Raum zu kommen. Aus diesen wenigen Zutaten entstand ein ultra-spannender Film, der vor allem visuell herausragend war. Der häufige Einsatz von teils unmöglichen Kamerafahrten (durch Wände, Decken, Fenster oder Schlüssellöcher) war eine gute Lösung, um alle Beteiligten gleichzeitig zu filmen. Der Film trägt eindeutig Finchers Handschrift. Sehr zu empfehlen.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 23. Dezember 2020
An PANIC ROOM werden zwei Meinungen deutlich auseinander gehen. Und zwar die von David Fincher-Fans und den hartnäckigen Thriller-Fans. Ich bin auch etwas hin- und hergerissen. Wer von Fincher ein kunstvoll verschachteltes Werk wie FIGHT CLUB erwartet wird selbstredend enttäuscht sein. Aber dank Jodie Fosters grandioser Leistung und den innovativen Kamerafahrten ist PANIC ROOM ein durchweg spannender und klaustrophobischer Trip.
Cursha
Cursha

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4,0
Veröffentlicht am 11. November 2018
"Panik Room" ist ein echter, nervenaufreibender Thriller, mit einer erstklassigen Besetzung. Das Kammerspiel ist intensiv und bedrückend und lebt die Atmosphäre großartig aus. Darin liegt auch die Stärke des Filmes. Die Atmosphäre und die tollen darstellerischen Leistungen von Jodie Foster und Kristen Stewart sind wirklich erstklassig. Wieder unterstreicht Fincher seine stärke als großartiger Regisseur des Thrillerkinos.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,0
Veröffentlicht am 1. Januar 2018
Thriller funktionieren immer dann besonders gut wenn sie um etwas gehen daß einem selber theoretisch passieren könnte – die Gefahr von einem Alien vernascht zu werden ist ja eher gering, aber wer im Meer schwimmt und eben den „weißen Hai“ gesehen hat wird ein ungutes Gefühl verspüren – und genauso spielt „Panic Room“ mit der Angst vor Einbrechern. Der Schauplatz ist das eigene Heim, nicht irgendwo fern davon weg – und eben aus dieser Grundkonstellation zieht der Film den Großteil seiner Spannung. Der Rest ist auch nicht schlecht, aber eben etwas zu sehr konstruiert: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit in ein Haus mit einem „Anti-Einbrecher-Raum“ zu ziehen und diese stehen dann wie bestellt prompt in der ersten Nacht vor der Tür? Aber was solls, das ist eben Film, und aus diesem Konstrukt entwickelt der Film eine spannende Patt-Situation: Foster und Stewart wollen raus und können es nicht, die Fieslinge wollen rein und können es ebenso nicht. Um das über zwei Stunden nicht langweilig werden zu lassen muß zwar das ein oder andere Klischee herhalten (die zuckerkranke Tochter braucht natürlich im ungünstigsten Moment ihr nicht im Raum vorrätiges Insulin, oder der von Forest Whitaker gespielte Einbrecher hat glatt ein Gewissen und versucht seine brutalen Kollegen davon abzuhalten was noch schlimmeres zu tun), insgesamt wird das ganze letztlich aber zu einem spannenden Nervenkitzel, nicht auffällig oder spektakulär, aber in jedem Fall ansehnlich!Fazit: Klaustrophobisch enger Thriller mit ein paar Haken der mit Urängsten spielt – dank der tollen Jodie Foster aber empfehlenswert!
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 13. September 2017
David Fincher liefert mal wieder einen spannenden und visuell ansprechenden Film ab. Ich finde die Geschichte jedoch unlogisch und die Handlungen im Film nicht nachvollziehbar. Darum nur 2 von 5 Sternen. Nur für Jodie Foster Fans zu empfehlen.
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 15. November 2016
David Fincher's "Panic Room" erinnert mich stark an den diesjährigen "Don't Breathe", den ich als erstes sah. Drei Einbrecher, alles spielt in einem Haus und der komplette Film ist richtig spannend!
Die Kameraführung ist sensationell, besonders bei manchen Takes die richtig lang sind und wo die Kamera durch das Haus gleitet.
Die Schauspieler sind top. Seien es Jodie Foster und die junge Kristen Stewart als Opfer oder Forest Whitaker und Jared Leto als Einbrecher. Alle machen einen fantastischen Job und verleihen diesem Film die Spannung. Man fühlt bei beiden Seiten mit, man versteht die Taten beider Seiten, was es sehr spannend macht.

Fazit: top inszeniert, sehr spannend, grandiose Kamera, fantastische Darsteller - ein echter Fincher.
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