Sisu
Durchschnitts-Wertung
3,4
128 Wertungen

17 User-Kritiken

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Chris R.
Chris R.

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5,0
Veröffentlicht am 31. Dezember 2025
Ich bin zufällig auf Sisu 2 gestoßen und hab mir den Film anschauen wollen, da ich Stephan Lang sehr stark finde. Eigentlich mag ich auch keine Kriegsfilme, aber ihn dachte mir... Gib dem Film mal eine Chance. Ich war nach nur wenigen Minuten so gefesselt, dass ich mir fast in die Hose gemacht habe um keine Minute des Films zu verpassen. Auch wenn ich Stephan Lang sehr stark finde und auch schon etliche Filme von ihm sah, bin ich von dem finnischen Hauptdarsteller Jorma Tommila gerade zu überwältigt worden. Kühnheit, Brutalität und ein eiserner Wille des Überlebens und zur Rache, das seines Gleichen sucht. Letztendlich hab ich den 1. Teil gesucht und angeschaut, und war ebenso fasziniert. Ein 3.+ 4. Teil wäre das einzig Richtige. Aber mir der Bitte, dass am Stiel gar nichts geändert wird. Und vor allem nichts kitschiges oder etwas völlig an den Haaren herbei gezogenes. Eine einfache Story mit einer fesselnden Handlung. Aktion und eiskalte aber gerechte Brutalität. Letztendlich geht es ja um das Überleben um jeden Preis, und da ist alles erlaubt.
Mama Nikilauda
Mama Nikilauda

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0,5
Veröffentlicht am 29. März 2025
Der Film besitzt 0 Logik und, einer gegen ein dutzend elitekampf team ?
Oliver Laskowsky
Oliver Laskowsky

16 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 18. März 2025
SISU hat mich leider enttäuscht. Das in vielen Kritiken vergebene Prädikat "brutal und stylisch wie John Wick" kann ich nicht nachvollziehen. Der Film ist zu wenig brutal, hat zu wenig originell gestaltete Kampfszenen und ist vor allem viel zu spannungsarm, um eine solche Bewertung zu verdienen. Und besonders negativ fällt ins Gewicht, dass einige Szenen so absurd unlogisch sind, dass es schmerzt. Für mich trotz des insgesamt recht stylishen Looks ein Film zum Vergessen.
ToKn
ToKn

2.006 Follower 962 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 1. Januar 2025
Ja, was soll man zu so einen Film groß sagen…, erinnert mich sehr an Tommy Wirkolas "Dead Snow". Handwerklich allerdings solide, vor allem die Maskenbildner, die haben es echt drauf.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 933 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 22. November 2024
Mal wieder der Film wo es heißt einer gegen alle. Der Film hat eine sehr dünne Story aber unterhält sehr. Man hat ne menge Blut und echt viel Brutalität. Ich mag es auch das man immer denkt: Jetzt ist er tot, sowas kann man nicht überleben... Aber er kommt einfach immer wieder. Dafür ist der Film total unrealistisch. Ich meine welcher normale Mensch überlebt so etwas? Aber die Action rockt. Es ist halt ein Nazi-Killer Film wo ein Renter viele Nazis mit Minen, Messer und Knarren killt.

Insgesamt ist es ein guter Film der total übertrieben, blutig, brutal und sehr unterhaltsam ist.
Sonja Oltmanns
Sonja Oltmanns

2 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 3. November 2024
Er hätte gut sein können.
Aber ein Mensch der einfach alles überlebt, sogar stundenlang am Galgen hängen, ist einfach unglaubwürdig.
King17
King17

23 Follower 539 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 2. November 2024
Ein ganz starker Film, der es in sich hat. Die Handlung ist kapitelweise dargestellt und größtenteils gelungen. Die Action, sowie die Brutalität sind sehr gelungen. Insgesamt ist der Film sehr stark.
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.093 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 14. Oktober 2023
Blood´n´Gore at WWII in Finland! 喝

Das reicht eigentlich, um den Film zu beschrieben. Weil mehr passiert halt auch nicht...
Er findet Gold in der finnischen Einöde, die Nazis wollen es auch, um sich damit bei den Russen freizukaufen. Das ist die (sehr) dünne Story. Was ja nicht schlimm wäre, wenn er sich wenigstens dauerhaft durch die Horden schnetzeln würde. Was er leider zu wenig tut.. 
Die Kills sind schön brutal und blutig, definitv geil gemacht!
Aber der Rest des Films ist einfach zu langweilig..
kaffeeruler 2014
kaffeeruler 2014

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3,5
Veröffentlicht am 26. Mai 2023
Ein simpler und erfrischender Metzel Trash Film der ohne mieses CGI u Co auskommt sowie Blockbuster die schon 2023 im Kino liefen teils abhängt
Wir wurden positiv überrascht denn wir haben schlechteres erwartet
FILMGENUSS
FILMGENUSS

998 Follower 942 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 26. Mai 2023
FAIRNESS AUF FINNISCH

Wenn ein Außenseiter, der mit unorthodoxen und zweifelhaften Methoden dennoch eine gewisse Moral vertritt, wirklich schlimmen Jungs den Garaus macht, sei es nun aus Rache oder um die Schutzlosen zu beschützen – wenn so ein Fremder ohne Namen und mit wenigen Worten auf den Lippen in diesem Streben gar nicht anders kann als nicht zu sterben, dann ist das ein gern interpretierter Mythos in der Welt des Kinos. Und längst nichts Neues mehr. Ob Clint Eastwood, Chuck Norris oder Arnold Schwarzenegger – sie alle sind überzeichnete und fern realer Umstände Kämpfe austragende Kultfiguren, die unsere Sehnsucht nach einer gerechteren Welt zumindest in diesen paar Stunden, in denen sie über den Screen flirren, stillen können. Quentin Tarantino geht sogar so weit und verändert die Geschichte, um zu bekommen, was einer Welt mit moralischem Ordnungs-Soll eigentlich zusteht.

Dieser wortkarge Finne im Actionstreifen Sisu ist auch so einer. Sisu – das ist finnisch steht für eine schwer bis gar nicht übersetzbare Umschreibung eines hartnäckigen Überlebenswillens. Und ja, ich muss zugeben – hartnäckiger ums Überleben kämpft eigentlich nur noch John Wick, der als Stehaufmännchen im letzten Teil seines Franchise was weiß ich wie oft die Stufen zum Sacré–Cœur hat hochlaufen müssen.

Im Jahr 1944, während die Nationalsozialistische Armee bei ihrem Abzug aus Finnland nur verbrannte Erde hinterlässt, hat sich der Eigenbrötler Aatami Korpi, ehemals Kampfmaschine in den Diensten der finnischen Armee und rund 300 Russen am Gewissen, vom Krieg abgewandt und sucht in den weiten Ebenen Lapplands nach Gold. Seine Suche wird alsbald belohnt, und Fortuna schüttet in Form schwerer Edelmetallklumpen ihr Füllhorn aus. Auf dem Weg zurück in die Zivilisation queren marodierende Nazis seinen Weg – und zumindest einige von denen müssen sehr bald schon auf deftige Weise ins Gras beißen. Vom Gold wird dann auch noch Obersturmführer Helldorf (fast so garstig wie seinerzeit Lee van Cleef: Aksel Hennie) angelockt. Und es beginnt eine Hasenjagd per Panzer quer durchs Gelände, während Korpi sein Survival-Know How auspacken muss, um den Verbrechern immer eine Nasenlänge voraus zu sein.

Bald aber stehen die Chancen für den Anti-Helden ziemlich schlecht. Und nach allen Parametern der Logik wäre Sisu ein Kurzfilm mit einer Länge von fünf, na sagen wir zehn Minuten. Doch nein – Nazis wie diese müssen – zumindest aus hier kolportierten sadistischen Gründen – dem groben Gutmenschen gegenüber Kulanz walten lassen. So verlangt es das Skript, so verlangt es nicht nur das Subgenre des längst aus der Zeit gefallenen Bahnhofs- oder Grindhouse-Kinos. Robert Rodriguez und Mastermind Tarantino – den beiden gelang es glatt, das Vokabular der Exploitation-Filme mit Werken wie Death Proof, Planet Terror oder Machete neu erklingen zu lassen. Einflüsse des Italowesterns sind da kaum zu übersehen.

Sisu huldigt beiden Stilen. Und macht anhand üppiger Lettern, die, formschön eingeblendet, den Film in mehrere Kapitel unterteilen, überdeutlich, womit wir es zu tun haben. Mit einer stilsicheren Reminiszenz, dessen Macher Jalmari Helander (unbedingt ansehen: Rare Exports – der etwas andere Weihnachtsfilm) sein Handwerk versteht. Und der auch weiß, worauf es ankommt, um seinen archaischen Blut- und Beuschelreißer in einem überzeichneten und vielen, wenn nicht allen Gesetzen der Logik widerstrebendem Universum zu verankern. Ein satter, rauer Score und überhöhtes Sounddesign vor allem dann, wenn im wahrsten Sinne des Wortes die Fetzen fliegen, machen aus Sisu ein fast schon physisch greifbares Event. Im Grunde aber ist, so hingefetzt das Ganze inszeniert ist, nichts davon wirklich innovativ. Ein Mann-Armeen gibt‘s mittlerweile viele. Nazis fahren auch nicht zum ersten Mal zur Hölle, während ihnen ihre abgetrennten Extremitäten um die Ohren fliegen. Im Grunde mag Sisu recht dünn ausfallen. Was man aber zu schätzen weiß, ist der lakonische Zynismus, dieser schweigsame Zorn, die raue Gegend. Und die Liebe zur beinharten Trivialität, die die Grundemotionen von Rache und Genugtuung bedient.
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