Drei Geschwister, ein Vater und eine Großmutter, die ein reisendes Puppenspiel leiten. Als der Vater während einer Aufführung stirbt, versuchen die verbleibenden Familienmitglieder, sein Erbe am Leben zu erhalten.
4,0
stark
Le Grand chariot
Einer der schönsten Filme über das Sterben
Von Jochen Werner
„Den Tod gibt es gar nicht“, heißt es an einer Stelle des Berlinale-Wettbewerbsbeitrag „La Grand Chariot“. Denn zumindest auf der Theaterbühne kann für die Dauer eines Stückes eine Utopie entstehen, in der der Tod außer Kraft gesetzt, bekämpft und sogar besiegt werden kann. Ausgesprochen wird dieser Satz allerdings von einer Puppe – einem Kasper, einem Hanswurst. Denn bei der reisenden Bühne, die die Künstler*innenfamilie im Zentrum des neuen Film des französischen Altmeisters Philippe Garrel („Lover For A Day“) betreibt, handelt es sich um ein Puppentheater. Eine Kunstform, die es nicht unbedingt leicht hat in unserer Zeit. Diesen Ansatz einer Inhaltsangabe zu lesen, macht vielleicht nicht sofort Lust auf den Film. Zu nahe liegt der Verdacht, es hier mit nostalgischem Prätentionsquatsch zu tun zu haben, der mit großer Geste das Sterben einer Kunstform betrauert. Fast meint man schon tr
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GEISTIGES ERBE IST WIE ASCHE IM WIND
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Produktionsländer
Frankreich,
Schweiz
Verleiher
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Produktionsjahr
2023
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Französisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Schwarz-Weiß
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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