DIE KARTOFFEL IST UNERSCHÜTTERLICH
Im Jahr 1755 versucht der ehemalige Hauptmann Ludwig Kahren, der inzwischen verarmt ist, die Heide für seinen König fruchtbar zu machen. Alle lachen ihn aus, denn die Heide ist nicht zu bewirtschaften, heißt es. Doch Ludwig glaubt daran und finanziert mit seinen wenigen Mitteln alles selbst. Doch der von Macht getriebene Gutsbesitzer Frederik Schinkel beansprucht das Land für sich. Eine Fehde entsteht, an dessen Ende nur der Tod als Belohnung wartet.
King's Land geht ca. 127 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier ein Historiendrama mit Mads Mikkelsen in der Hauptrolle. Die Handlung dreht sich um einen Mann der unmögliches schaffen will um endlich die Anerkennung zu erhalten die er nach 25 Jahren Militärdienst verdient, was die Noble Obrigkeit natürlich anders sieht.
Mads Mikkelsen ist einfach eine Wucht, dies beweist er hier wieder. In jeder Szene strahlt seine Aura stolz und Überzeugung aus, während er im Dreck buddelt und der Adel über ihm die Nase rümpft. Die Geschichte beginnt mit dem Versuch des beackerns, Kampf gegen Witterung, Banditen und vorallem die fiesen matenten von Schinkel.
Dieser ist ein hervorragender Bösewicht, bei einer Folterszene steht nicht nur der Adel geschockt mit offenen Mund da, sondern auch man selbst. Er ist widerlich, hochnäsig und ein echtes Abfallprodukt von Mensch.
Das Finale zeigt uns, das selbst wenn man vermeintlich sein Ziel erreicht hat, dies nicht bedeutet das du geschafft hast was du geplant hast, denn das Leben ist Chaos.
Am Ende bleibt ein Streifen der uns tolle Figuren liefert, eine Handlung zeigt die man nachvollziehen kann und einen Bösewicht bringt denn man nur verabscheuen kann.
Von mir bekommt der Film 8/10 Punkten. Selbst die Liebesgeschichten sind spannend, sieht zu Beginn noch alles eindeutig aus kommt es zum Schluss völlig anders.