“Romería - Das Tagebuch meiner Mutter " hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen selbst in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
„Romería - Das Tagebuch meiner Mutter“ bildet mit den beiden vorherigen Kinofilmen der spanischen Filmemacherin Carla Simón, „Fridas Sommer“ (2017) und „Alcarràs – Die letzte Ernte“ (2022) eine lose Trilogie, die zwar keine durchgängige Geschichte ergibt, dafür aber insgesamt von der Familiengeschichte der Katalanin inspiriert ist. Während sich „Alcarràs – Die letzte Ernte“ noch mit der Geschichte von Simóns Großvater und ihrem Onkel beschäftigte, geht es in „Romería - Das Tagebuch meiner Mutter“ hauptsächlich um ihre Eltern. Das Drehbuch basiert dabei auf den Briefen der bereits 1993 an AIDS verstorbenen Mutter, die damit quasi das „Tagebuch der Mutter“ bilden.
Der Titel „Romería - Das Tagebuch meiner Mutter“ bezieht sich nicht (wie der deutsche Zusatztitel vermuten lässt) auf ein Tagebuch, sondern auf den spanischen Begriff für eine Pilgerfahrt, also eine religiös motivierte Reise, die an einem heiligen Ort endet. Für Hauptfigur Marina (Llúcia Garcia) führt ihre Reise nicht an eine Wallfahrtstätte im religiösen Sinn, sondern an den Ort der letzten Lebensjahre ihrer früh verstorbenen Mutter, der spanischen Hafenstadt Vigo, die übrigens auch als Drehort für den Film fungiert hat.