Giovanni (Nanni Moretti), ein bekannter italienischer Filmemacher, bereitet sich auf die Dreharbeiten zu seinem neuen Film vor. Doch zwischen seiner kriselnden Ehe, seinem französischen Produzenten Pierre (Mathieu Amalric), der kurz vor dem Bankrott steht, der im Streaming-Zeitalter strauchelnden traditionellen Filmbranche, Streit mit einer seiner Darstellerinnen und seiner Tochter, die ihn vernachlässigt, scheint alles gegen ihn zu arbeiten! Giovanni, der scheinbar mit allem immer auf der Kippe steht, muss als seine Arbeitsweise überdenken, wenn er seine ganze kleine Welt in eine strahlende Zukunft führen will.
In der internationalen Filmszene gilt Nanni Moretti als Phänomen: Er ist ein „total filmmaker“, also einer, der alles kann und alles macht. Bei ihm fügen sich Filmemachen, Politik und Privatleben zu einem Mosaik, das über die Jahrzehnte immer wieder durch neue Steinchen ergänzt wird. Seit 1976 schreibt und inszeniert er Filme, in denen er oft auch selbst die Hauptrolle übernimmt. Er wurde bekannt mit unkonventionellen, autobiografischen Zeitgeistkomödien wie „Liebes Tagebuch“ (1993) oder „Der Italiener“ (2006), in dem er seinen Kampf gegen den Medientycoon und Politiker Silvio Berlusconi thematisiert. Seit vielen Jahren produziert Nanni Moretti seine Filme selbst, er hat Filmfestivals kuratiert und betreibt in Rom ein eigenes Arthouse-Kino. Mit „Das Beste liegt noch vor uns“ wurde Nanni Moretti zum neunten (!) Mal in den Wettbewerb von Cannes eingeladen, wo er bereits 2001 für den herzze