England im 14. Jahrhundert wird von den Folgen einer verheerenden Pestwelle, hoher Steuerlast und wachsender sozialer Ungleichheit geprägt. Während sich die Unzufriedenheit über die Herrschaft des jungen Königs Richard II. (Woody Norman) im ganzen Land ausbreitet, schließt sich der einfache Bauer Ploughman (Andrew Garfield) einer Gruppe von Rebellen an. Angeführt werden die Aufständischen von Wat Tyler (Cosmo Jarvis) und dem Prediger John Ball (Jamie Bell), die zum Widerstand gegen die Krone aufrufen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach London, wo sich der Protest gegen die herrschenden Verhältnisse zunehmend zuspitzt. Die Auseinandersetzungen mit den Machthabern eskalieren schließlich in gewaltsamen Kämpfen. Als die Lage außer Kontrolle zu geraten droht, sieht sich Richard II. zu Verhandlungen gezwungen. Ob der Bauernaufstand seine Forderungen durchsetzen kann, entscheidet sich im weiteren Verlauf der Ereignisse.
Der wohl aktuellste Film des Jahres spielt im 14. Jahrhundert!
Von Christoph Petersen
Bei Verfilmungen historischer Ereignisse fragt man sich gern, was sie über das Heute erzählen – und so ist auch mancher Filmkritik die Anstrengung anzumerken, unbedingt eine Verbindung zur Gegenwart herstellen zu wollen. Aber im Fall des Bauernaufstand-Blockbusters „The Uprising – Für die Freiheit“ liegen die Bezüge offen da. Nachdem das Projekt bereits jahrelang als „The Hood“ mit Benedict Cumberbatch und „The Rage“ mit Matthew McConaughey durch Hollywood gegeistert ist, kommt es jetzt genau zur rechten Zeit in die Kinos. Gleich eine Reihe der am meisten gelikten Kommentare unter dem Trailer, der auf YouTube allein im ersten Monat 100.000 gehobene Daumen sammeln konnte, zielen auf die unleugbare Aktualität des Stoffes ab.So folgt kurz nach der toppositionierten Dad-Joke-Feststellung, dass Andrew Garfield („The Amazing Spider-Man“) endlich in einem echten „Field“ zu sehen ist, bereits di
KÖNIGRUFEN MIT SCHLECHTEN KARTEN
von Michael Grünwald /
Steuern waren immer schon unbeliebt. Vor allem im Mittelalter. Wenn man die damalige Zeit der Strumpfhosen, Kettenhemden und Schwerter mit dem Eintreiben des Zehnt verbindet, denken wir alle unweigerlich an einen Kerl in grünem Linnen und Kapuze, der wie kein anderer mit dem Bogen umgehen kann und vorzugsweise im Dickicht des Sherwood Forest campt. Lasst es uns ruhig aussprechen: Sein ...
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Lemmiblog
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3,5
Veröffentlicht am 12. September 2026
GEHT'S DEM VOLK SCHLECHT, ERHEBT ES SICH
Im Jahr 1381 lebt das englische Volk, von den Folgen der Pest gezeichnet, in Armut und Not. Nachdem der erst 14-jährige König Richard II. von seinem Rat gedrängt wird, die Steuern der Bauern zu erhöhen, wehren diese sich. Angeführt von Ploughman sammeln sich Zehntausende vor den Toren Londons.
The Uprising – Für die Freiheit geht ca. 125 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier ...
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Markus G.
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4,0
Veröffentlicht am 14. September 2026
Gut gemachter Film über eine äußerst schwierige Zeit im mittelalterlichen England im ausgehenden 14. Jahrhunderts. Durch die vorangegangene Pestwelle wurde die Bevölkerung Englands von um die 5 Mio. Einwohner auf ca. 2,6 Mio. zurück. Durch den Mangel an Arbeitskräften wollten nun ihrerseits diejenigen, die die Arbeit verrichteten höhere Arbeitslöhne (Angebot und Nachfrage), der Adel wollte das nicht bezahlen. Löhne wurden auf das ...
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Michael Gut
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0,5
Veröffentlicht am 16. September 2026
Mieser Film, flache Handlung und unterirdische Dialoge! Das war’s eigentlich schon von meiner Kritik. Hab es keine Lust mehr bei 300 Zeichen zu schreiben.
“The Uprising - Für die Freiheit" hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen selbst in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Britisches Mittelalter-Epos gedreht im Frankenland
Die Produktion seines Films über den englischen Bauernaufstand von 1381 führte Regisseur Paul Greengrass („Bourne“-Filmreihe) nach Deutschland. Während für Studioaufnahmen die Penzing Studios nahe München genutzt wurden, wurden die Außenaufnahmen wiederum in Festungen und Kirchen in Franken vor allem in Nürnberg gedreht. Dort boten historische Gebäude wie die Sebaldus Kirche oder der Rathausplatz die Kulisse für den Mittelalterfilm.
Neuer Titel, neuer Hauptdarsteller
Die ersten Pläne zu einem Film über den historischen Bauernaufstand in England im Jahre 1381 entstanden bereits 2022 unter dem Titel „The Hood“, die Hauptrolle des namenlosen Rebellionsführers sollte zunächst Benedict Cumberbatch übernehmen. Mit dem Wechsel des Filmtitels zu „The Rage“ wechselte auch der Hauptdarsteller und nun war Oscar-Preisträger Matthew McConaughey angekündigt. Mit der finalen Änderung des Titels zu „The Uprising – Für die Fr
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Produktionsländer Großbritannien,
USA,
Deutschland,
Dänemark