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Hartmut Ihnenfeldt
5 Kritiken
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2,5
Veröffentlicht am 6. September 2026
Mit dem ästhetisch und weltanschaulich überladenen Schluss um den intersexuellen Jesus-Wiedergänger aus Kabul verwandelt sich die ohnehin ermüdende Klischeeparade endgültig in eine woke katholische Legende.
Teilweise gute schauspelerische Leistung. Die Tendenz der Inszenierung geht allerdings in die Richtung: alles in der katholischen Kirche ist düster! Das Ende ist schlicht und einfach albern: ein KARDINAL weiß nicht, ob er Männlein oder Weiblein ist! Es wäre doch gut, wenn der Pabst beides wäre!? Ich hoffe, dass die katholische Kirche sich von diesem Zeitgeist-Brimborium nach- und ausdrücklich distanziert. Der positiven Bewertung von Pfarrer N. Fink im Domradio kann ich ausdrücklich in keiner Weise folgen.
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort trifft es bei diesem Film wohl am Besten. Zwar ist das Ende etwas unrealistisch, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Auflösung all zu schnell Realität werden wird Aber der Weg dorthin ist super, und richtig gutes Kino, mit Schauspielern auf Weltniveau
Interessante Ausgangslage und Einblicke hinter die Kulissen einer Konklave. Geschichte ist allerdings in die Länge gezogen, nicht sorgfältig entwickelt und das Ende macht keinen Sinn.
Der Film ist absolute Grütze. Er ist einfach nur langatmig und langweilig. Unfassbar wie der einen Oskar kriegen konnte. Ich habe es geschafft mir die ersten 50% rein zu quälen aber dann war auch gut.
Der Papst ist tot – das Konklave tritt zusammen, um einen Nachfolger zu wählen. Aktueller könnte ein Film kaum sein. Zwar handelt es sich bei der Papstwahl im Film um ein fiktives Szenario, doch gerade im Kontext der realen Ereignisse bietet er eine willkommene Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen eines Konklaves zu werfen – oder etwa doch nicht?
Viele Details des Ablaufs wirken durchaus authentisch, doch der Film schafft es nie, so immersiv zu sein, dass man den Eindruck gewinnt, einer echten Papstwahl beizuwohnen. Stattdessen bleibt er ein politisch gefärbter Spannungsfilm – aber ein gelungener. Mit einem hervorragenden Cast und einem klug konstruierten Spannungsbogen weiß er zu überzeugen. Stilistisch punktet der Film besonders durch den durchdachten Einsatz von Sprache, einer interessanten Erzählperspektive und der bewussten Abschottung der Öffentlichkeit, die die hermetische Atmosphäre des Konklaves stimmig einfängt.
Ist schon gut gespielt und inszeniert und auch teilweise etwas spannend,aber..... ganze Zeit wird italienisch und spanisch gesprochen ohne meiste habe ich nicht verstanden. ist es auch langweilig. Ende des Films ist eine Beleidigung für die Katholische Kirche und alle anderen vernünftigen macht den ganzen Film kaputt. Aus diesem Grund nicht weiter zu empfehlen
katastrophaler Film. hier werden alle stereotypen aneinandergereiht. Konservative= boese, liberal = gut. zum Schluss dann die Wokewelle schlechthin . Ein querrer wird Papst! Abschalten .
Ein Kammerspiel im Vatikan. Sehr theatralisch, sehr gut gespielt. Eine Kritik gegen die katholische Kirche, wo Frauen immer noch nichts zu sagen haben. Es ist auch ein Einblick, wie Wahlkämpfe und Wahlen, heute generell funktionieren. Obwohl eigentlich viel nur in Dialogen passiert, ist man doch immer gespannt, wie es weiter gehen könnte. Das Ende, gehört zu den besten, was ich jemals gesehen habe und legt noch einmal einen drauf.
Der Film punktet über weite Strecken mit guten schauspielerischen Leistungen und gekonnter Inszenierung. Nicht alles wird lückenlos aufgeklärt und das tut dem Gefühl mach dem Film gut, denn es bleibt endlich mal wieder etwas zum Nachdenken über.
spoiler: Der "Twist" am Ende ist einfach mal gar nicht überraschend, wenn man bedenkt in welchen Zeiten wir gerade leben.
Ich hätte mir ein passenderes Ende gewünscht.
Fazit: Guter Film über 95% der Laufzeit, ohne Effekthascherei, dafür mit gutem Storytelling. Leider ein Ende ohne Mühe, dafür aber sicherlich ein Garant für Preise