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4,5
Veröffentlicht am 26. Mai 2026
„Unheimliche Schattenlichter“ ist weniger ein Spielfilm, als vielmehr eine überlange Folge „Twilight Zone“ mit vier einzelnen Episoden, die zusätzlich von einer kleinen Rahmenhandlung umgeben sind. Sicherlich sind diese vier Geschichten hier nicht die allerbesten, die die Serie hervorgebracht hat, dennoch sind sie alle auf ihre Art sehr unterhaltsam. Und im Gegensatz zu einigen anderen Meinungen hier, finde ich gar nicht, dass der Film schlecht gealtert ist, ganz im Gegenteil!
Die Rahmengeschichte mit dem immer fantastischen Dan Aykroyd ist kurz, aber knackig und liefert einen tollen, unheimlichen Abschluss. Episode 1 ist eine klassische Twilight Zone-Geschichte, die auch heute noch brandaktuell ist. Toll inszeniert und mit einem gruseligen Ende. Episode 2 ist eine klassische Steven-Spielberg-Geschichte, nicht gruselig, aber doch im wahrsten Sinne des Wortes wunderbar ist, eine ganz tolle Wohlfühl-Geschichte. Episode 3 ist dann wieder eine ganz typische Twilight Zone-Geschichte, die im Kern wirklich gruselig ist, aber hier ein wenig klamaukig präsentiert wird. Komplett ohne CGI sehen die Effekte heute etwas komisch aus, passen aber meiner Meinung nach perfekt zum Setting und zum Grundton der Geschichte, eben ein wenig komisch und ein wenig unheimlich. Die letzte Episode zeigt uns einen großartigen John Lithgow, die Story ist jedenfalls nichts für Menschen mit Flugangst! Und ich liebe das Ende!
FAZIT: Klassischer 80ies-Episodenfilm mit vier sehr unterschiedlichen, aber auch vier sehr unterhaltsamen Geschichten. Klassisch im Stil der 80er-Twilight Zone-Serie. Von gruselig über unheimlich bis hin zu wundervoll ist alles dabei. Ich hab den Film schon als Teenager geliebt (und mich bei der 3. Episode tierisch gefürchtet!) und liebe ihn noch heute. Von mir gibt’s ganz klar eine Empfehlung!