Gloria (Katy Correa) scheint nicht so richtig zur Ruhe kommen zu können. Gerade erst war sie in Guinea-Bissau an der afrikanischen Westküste. Denn dort fand eine Zeremonie zu ehren ihres Vaters statt, der zuvor gestorben war. Jetzt ist sie wieder zurück in Frankreich auf dem Weg zu ihrer Tochter, die heute in ihrem Pariser Banlieue heiratet. Der Rausch der Geschehnisse sorgt nicht gerade für Ruhe in Glorias Kopf. Sie bewegt sich permanent zwischen Liebe, Schmerz, Abschied und Neuanfang – geformt von der Geschichte der eigenen Familie, in Frage gestellt durch Emanzipation, verortet in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich.
Ein mehr als dreistündiges Kino-Experiment!
Von Michael Meyns
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