FSK ab 12 freigegeben
Gloria (Katy Correa) scheint nicht so richtig zur Ruhe kommen zu können. Gerade erst war sie in Guinea-Bissau an der afrikanischen Westküste. Denn dort fand eine Zeremonie zu ehren ihres Vaters statt, der zuvor gestorben war. Jetzt ist sie wieder zurück in Frankreich auf dem Weg zu ihrer Tochter, die heute in ihrem Pariser Banlieue heiratet. Der Rausch der Geschehnisse sorgt nicht gerade für Ruhe in Glorias Kopf. Sie bewegt sich permanent zwischen Liebe, Schmerz, Abschied und Neuanfang – geformt von der Geschichte der eigenen Familie, in Frage gestellt durch Emanzipation, verortet in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich.
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4,0
stark
Dao
Ein mehr als dreistündiges Kino-Experiment!
Von Michael Meyns
In der chinesischen Philosophie beschreibt der Begriff „Dao“ den Weg, den jeder Mensch im Laufe seiner Existenz auf der Erde beschreitet. Und es ist natürlich kein Zufall, dass der in Frankreich geborene Regisseur Alain Gomis („Félicité“), dessen Eltern aus Westafrika stammten, diesen Begriff als Titel für seinen neuen Film gewählt hat. Dabei nutzt er das dazugehörige Bild einer zirkulären Bewegung ohne Anfang und Ende bewusst als Ausgangspunkt für eine dreistündige Meditation über das Verhältnis zwischen jenen, die nach Frankreich emigriert sind, und jenen, die in der afrikanischen Heimat verblieben sind. Es geht auch um Generationen- sowie Geschlechterverhältnisse, die Spuren wie Wunden des Kolonialismus und sicher noch eine ganze Menge mehr. „Dao“ ist zwar ein fiktiver Film, aber Gomis spielt dabei zugleich auf ungewöhnliche Weise mit dokumentarischen Meta-Ansätzen. So entwickelt sich
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Produktionsländer
Frankreich,
Senegal,
Guinea-Bissau
Verleiher
Luftkind
Produktionsjahr
2026
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Französisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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