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Lemmiblog
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3,5
Veröffentlicht am 21. Juli 2026
DEMOKRATIE, FASCHISMUS, KRIEG, EIN KREISLAUF
Die Menschheit steht am Abgrund oder ist es viel eher ihr wahrer Kern, so sieht es zumindest Dr. Ritter. Daher wandern er und Dore 1929 nach Floreana, einer Galapagos-Insel, aus. Seine berühmten philosophischen Briefe bringen 3 Jahre später Familie Wittmer auf die Insel um neu anzufangen. Als kurze Zeit später auch noch die Baroness Eloise auftaucht, mit ihren Plänen für ein Hotel, kippt die Stimmung auf der Insel zusehends.
Eden geht ca. 129 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Thriller der auf wahren Begebenheiten beruht und mit reichlich Star Power daher kommt. Es spielen Daniel Brühl, Vanessa Kirby, Jude Law, Sydney Sweeney und Ana de Armas mit. Ich mochte das Intrigen Spiel zwischen den drei Parteien. Während die Wittmers nur in Frieden ihr neues Leben aufbauen wollen und Ritter nur seine Ruhe vor der Welt möchte, stichelt und provoziert die Baroness wo sie nur geht und steht. Schauspielerisch bleiben keine Wünsche offen, gerade Ana de Armas überzeugt als überdreht raffinierte Schurkin einwandfrei. Die Dialoge sind hervorragend geschrieben die zum nachdenken anregen, sei es die Weltanschauung von Ritter, die Ansichten der Baroness über Männer oder das gut bürgerliche der Wittmers. Leider zieht sich die letzte halbe Stunde, da die finale Konfrontation den Höhepunkt darstellt und danach werden nur noch die losen enden verknüpft. Schade ist es zu dem das man zu wenig sieht wie die Wittmers ihr Heim erschuffen und sich vor den Gefahren zu schützen lernten. Am Ende bleibt ein Werk das Spannung liefert, gute Schauspieler hat und mit seinen Ideen überzeugt. Leider ist er etwas zu lang und trotzdem hat man das Gefühl es fehlt etwas.
Von mir bekommt der Film 7/10 Punkten. Ideologien werden schnell fallen gelassen, wenn der Hunger zu groß wird.
Ein Film der negativ überrascht: mit einem namhaften Regisseur, einer fetten Riege an Stars, einem spannenden realen Fall dahinter sowie einem bildschönen Setting waren doch alle Komponenten für ein großartiges Werk gegeben. Am Ende springt dabei aber ein anstrengender und oftmals unangenehmer Film raus. Hier hängen fiese, manipulative Gestalten am Strand rum, intrigieren und dann artet es ins Blutige aus. Da mag ein wenig Spannung drin sein, abr da keine mögenswerte Figur beteiligt ist, bleibt man als Zuschauer eher außen vor.
Fazit: Trotz eigentlich guter Voraussetzungen lang, anstrengend und kalt lassend!
Hervorragender Survival Thriller mit ausgezeichneten Darstellern Insbesondere Ana de Armas als durchgeknallte Baroness und Vanessa Kirby als vernachlässigte Ehefrau glänzen Die Story basiert auf wahren Ereignissen aus den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts wird zum spannenden und mitreisenden Thriller der auch die Musik von Hans Zimmer immer hoch emotional bleibt bis zum Ende Leider habe ich den Film erst auf SKY gesehen. Ich kann mich nicht erinnern das er hier in den Kinos lief- leider denn der Film ist wirklich für die große Leinwand gemacht
Basierend auf einer wahren Begebenheit, inzensierte hier Ron Howard (A Beautiful Mind), einen sehr spannenden und harten Survival-Thriller. Ana de Armas, ist hier angenehm unausstehlich und bisher Ihre beste Rolle. Der Cast, kann sich generell sehen lassen. Man sieht, je mehr der Wahnsinn, mit der zeit zunimmt. Wie nahe es an der Vorlage ist, kann ich nicht beurteilen, aber ich schaute gebannt bis zum Ende zu, auch wenn der Streifen am Ende etwas zu stark gestreckt wurde.
Zum Glück habe ich keine Filmkritiken gelesen, bevor ich den Film sah. Der Film hat mich bewegt und bestens unterhalten, . die Geburtsszene mit Sydney Sweeney ist an Intensität kaum zu übertreffen.Überhaupt gehen die überragenden Schauspieler oft an ihre Grenzen und treffen uns in unserem tiefen menschlichem Kern. Man kann immer etwas kritisieren an einem Film, vor allem wenn man geneigt ist, Schwächen zu suchen. Dieser Film hat keine, man muss sich nur auf diese wilde, animalische Reise einlassen
Zur Filmstarts-Kritik: Ron Howard hat das Pech, Ron Howard zu sein, dessen Filme man gelangweilt als „Handwerk“ kennt und schon eingangs hoheitsvoll als „kompetent“ einstuft - was dem ahnungslosen Leser als Code für ultimativ „nicht schmeichelhaft“ übersetzt wird. Wenn man dieser Abgehobenheit folgt und zuhause bleibt, verpasst man aber etwas.
Zum Film: Ihm liegen historische Ereignisse zugrunde, die aber nur lückenhaft und zudem widersprüchlich dokumentiert sind. Das lässt dem Film Raum für eigene Interpretationen, die ebenso schlüssig wie spannend und auch noch schwer vorhersehbar eingesetzt werden. Getragen wird der Film auch von einer latenten Bedrohlichkeit der Bildsprache.
Die Charaktere durchlaufen sehr unterschiedliche und zum Teil unerwartete Entwicklungen. Strahlendes Heldentum findet dabei nicht statt. Das hervorragende Ensemble setzt seine Rollen überzeugend um.
Auf jeden Fall hat man hinterher Stoff zum Nachdenken über „Aussteigen“ und dessen möglicherweise unkalkulierbaren, vor allem auch zwischenmenschlichen Konsequenzen.
Spannender Film mit überzeugender Besetzung. Sydney Sweeney hat mir am besten gefallen. Sie ist unglaublich vielseitig. Interessant ist, dass der Stoff von den deutschen Aussiedlern noch nie in einem Spielfilm verarbeitet wurde. Dokumentarisches gibt's einiges, Bücher auch. Das Farbschema lädt nicht gerade zum Galapagos-Urlaub ein. Es wirkt irgendwie düster, passt aber zur angespannten und schwankenden Stimmung zwischen den Leuten. Dass der Drehbuchautor sich auf eine Lösung für eigentlich nicht geklärte Fakten eingelassen hat, ist mutig. Einige Szenen (z.B. Hundeangriff) wirken konstruiert. Packende Musik von Hans Zimmer. Gutes Kinoerlebnis!
Ein eigenartiger Film, mit eigenartigen Charakteren, deren Motive für das Leben auf dieser unwirtliche Insel auch ziemlich eigenartig erscheinen. Ereignisse überschlagen sich, Langeweile kommt nicht auf und trotzdem springt der Funke nicht über, zu unausgegoren erscheint die Konstellation zwischen Mensch, Umwelt und Tier. Annehmbar