FSK ab 16 freigegeben
Das Leben des schwulen Influencers Jim (Stimme im französischsprachigen Original: Alex Ramires) gerät aus dem Gleichgewicht, als ein mysteriöses Virus namens Heterosis die schwule Szene in Paris in Angst und Schrecken versetzt. Die durch das Virus ausgelöste Krankheit führt dazu, dass homosexuelle Männer ihre sexuelle Orientierung wechseln. Mit einem Mal wird er, der muskelbepackte Herrscher der Gym Queens, zum Aussätzigen. Jim tut sich mit dem sich kürzlich geouteten Twink Lucien (Jérémy Gillet) zusammen. Das ungleiche Team begibt sich auf die Suche nach einem Gegenmittel, das sich irgendwo im Marais-Viertel befinden soll.
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4,0
stark
Jim Queen
Die queere Spaßgrante des Jahres
Von Michael Meyns
Es ist sicherlich ein Fortschritt, wenn die größte Gefahr in einem durch und durch schwulen Film nicht mehr die Homophobie der Gesellschaft, sondern der Verlust des eigenen Six Packs (beziehungsweise das unfreiwillige Erlernen der Abseitsregel im Fußball) ist. Ausgehend vom verspielt-zweideutigen Titel „Jim Queen“ liefern Marco Nguyen und Nicolas Athané mit ihrem konsequent kurzweiligen Debütfilm eine überdrehte Satire, die Klischees und Stereotype in lustvoller, oft derber Manier auseinandernimmt. Als Ode an die LGBTQIA+-Community haben die Regisseure ihren bunt und mitreißend animierten Film intendiert – und selbst wenn diesmal in erster Linie das G aus LGBTQIA+ bedient wird, erweist sich „Jim Queen“ als pointiert-treffsicheres Queer-Feuerwerk, dessen Gagdichte und Hemmungslosigkeit sogar an den Genre-Primus „South Park“ heranreicht.
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Altersfreigabe der FSK
“Jim Queen" hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen selbst in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Spielfilmdebüt zweier Animatoren
Mit „Jim Queen“ legen die Regisseure Marco Nguyen und Nicolas Athané ihren ersten Langfilm vor. Das Kreativteam lernten sich bei der Arbeit in der Animationsabteilung der französischen Comicverfilmung „Die Katze des Rabbiners“ (2011) kennen.
Nominiert für die Queer Palm
Nachdem die Satire auf schwule Subkulturen „Jim Queen“ in der Nebenreihe Midnight Screening bei den Filmfestspielen von Cannes 2026 uraufgeführt wurde, konnten sich die Macher thematisch bedingt über eine Nominierung für die Queer Palm freuen, dem Festivalpreis für Filme mit LGBTQ-Themen. Dort unterlag die Animationskomödie allerdings dem Horrorfilm „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“.
Produktionsländer
Frankreich,
Belgien
Verleiher
capelight pictures
Produktionsjahr
2026
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
3 Trivias
Budget
-
Sprachen
Französisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-