Die "Spaßgranate des Jahres" mit 95% auf Rotten Tomatoes – hier ist der Trailer zur queeren Animations-Komödie "Jim Queen"
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Bereits bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes sorgte „Jim Queen“ als queeres Highlight für Begeisterung – bald kommt das bunte und pointierte Animationsabenteuer in die deutschen Kinos:

Von Dobrila Kontic

Neben Jane Schoenbruns gefeiertem Horror-Spektakel „Teenage Sex And Death At Camp Miasma“ und Jordan Firstmans herzerwärmendem Comedy-Drama „Club Kid“ hatten die diesjährigen Internationalen Filmfestspiele von Cannes diverse weitere queere Highlights zu bieten.

Eins davon, so verbreitete sich schon während des Festivals, ist das quietschbunte wahnwitzige Animations-Abenteuer „Jim Queen“, das am 24. September 2026 in den deutschen Kinos startet.

Jim erhält die Schreckensdiagnose The Jokers Films
Jim erhält die Schreckensdiagnose "Heterose" von seiner Ärztin

Darum geht’s in "Jim Queen"

Im Mittelpunkt von „Jim Queen“ steht der erfolgreiche schwule Fitness-Influencer Jim Parfait (im französischen Original gesprochen von Alex Ramirès). Sein prächtiger Bart und muskelbepackter Körper haben ihn zu einer Fitness-Ikone und einem begehrten Star in der Pariser queeren Szene aufsteigen lassen.

Doch über Nacht gerät dieser sorgsam aufgebaute Ruhm in Gefahr: Jims Ärztin stellt bei ihm eine Infektion mit dem ‚Heterose‘-Virus fest. Die Symptome: Eine schwindende Lust an Fitness und Fashion und das Auftreten heteronormativer männlicher Merkmale – etwa ein plötzliches Interesse an Fußball.

Kurzum: Jim läuft Gefahr, sich in einen Hetero-Mann zu verwandeln. Der Einzige, der während Jims Verwandlung zu ihm hält, ist sein größter Fan Lucien (Jérémy Gillet). Gemeinsam begeben sich die beiden auf die abenteuerliche Suche nach Chloroqueer – einem Mittel, das das Heterose-Virus heilen könnte.

Gagdichte so hoch wie bei "South Park"

„Jim Queen“ ist das Spielfilmdebüt des französischen Animationsduos Nicolas Athané und Marco Nguyen, das damit einen großen Hit bei der Kritik gelandet hat: Nach seiner Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes in der Mitternachtssektion Séances de Minuit, erhielt „Jim Queen“ allerlei Lob für seinen einfallsreichen Plot um schwule Stereotype und Subkulturen.

Auch Michael Meyns zeigte sich in seiner Filmstarts-Kritik begeistert von dieser „queeren Spaßgrante des Jahres“ und verglich deren Gagdichte und Hemmungslosigkeit gar mit „South Park“. Auf RottenTomatoes hat „Jim Queen“ bislang einen sehr ‚frischen‘ Wert von 95% erreicht.

Neben „Jim Queen“ kann sich übrigens auch das eingangs erwähnte queere Comedy-Drama „Club Kid“ über einen baldigen Kinostart freuen – nach einem harten Bieterwettkampf:

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Dobrila Kontic
Dobrila Kontic
-Freie Autorin
Zu Dobrilas Lieblingsfilmen gehört Düster-Melancholisches ("Donnie Darko") bis Dystopisches ("Children Of Men"), aber schwarzhumorigen Komödien und Satiren kann sie auch viel abgewinnen.
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