Stefan Busch aka Buschi (Aladdin Detlefsen) lebt in einer betreuten Wohngemeinschaft und kommuniziert nicht wirklich mit seinem Umfeld – jedenfalls nicht über das gesprochene Wort. Eines Tages gerät er in eine Gruppe japanischer Touristen und beschließt spontan, mit ihnen zu reisen. Obwohl er kein Wort Japanisch spricht und von den anderen Touristen oft belächelt wird, entdeckt Buschi nicht nur eine für ihn komplett neue Welt und erlebt Abenteuer, die er sich vorher nie hätte vorstellen können, sondern knüpft sogar Freundschaft zu Hideo Kitamura (Kanji Tsuda). Die Reise verändert ihn auf eine Weise, die auch seine Betreuer in der Wohngemeinschaft überrascht.
Der Leipziger Regisseur Thomas Stuber hat sich in den vergangenen Jahren als einer der sensibelsten Beobachter des deutschen Alltags etabliert. In Filmen wie „In den Gängen“ oder „Die stillen Trabanten“ erzählt er oft von Menschen am Rand der Gesellschaft – immer leise, melancholisch und mit viel Empathie. Auch „Der Frosch und das Wasser“ ist ein echter Stuber, selbst wenn der preisgekrönte Arthouse-Regisseur diesmal seinen Sozialrealismus ein wenig hinter sich lässt und stattdessen einen kleinen Ausflug ins Traumartige und Märchenhafte unternimmt.Schon die erste Szene setzt den Ton: Der offensichtlich über einen schweren Verlust trauernde Japaner Kitamura (Kanji Tsuda) blickt im heimischen Garten in einen Teich. Aus seiner Spiegelung im Wasser wird im nächsten Moment das Gesicht von Buschi (Aladdin Detlefsen), einem schweigsamen Mann mit Down-Syndrom. Die simple Überblendung ist aber me
Fazit: Ruhige Tragikomödie über eine ganz besondere Freundschaft und Verbundenheit. Kommunikative Barrieren spielen keine Rolle. Toll gespielt und teilweise berührend, oft leider auch in seiner Erzählung unausgegoren und repetitiv.
Niki Naki
1 Kritiken
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5,0
Veröffentlicht am 28. April 2026
Der Film war super richtig cool Aladdin hat das mega gemacht die Buschi die Figur super weiter so
“Der Frosch und das Wasser” hat eine Altersfreigabe ab 6 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 6 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder unter 6 Jahren dürfen selbst in Begleitung von älteren Personen oder Erziehungsberechtigten den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Erste Kinorolle nach über 20 Jahren Schauspielerfahrung
Mit seiner Hauptrolle in „Der Frosch und das Wasser“ ist Schauspieler Aladdin Detlefsen erstmalig im Kino zu sehen. Detlefsen, der auch im Fernsehen schon seit fast 20 Jahren nicht mehr zu sehen war, ist nämlich in erster Linie Theaterschauspieler und wirkt seit 2002 vor allem im Projekt Blaumeier-Atelier in Bremen mit, wo sich Menschen mit und ohne Behinderung treffen, um gemeinsam Theaterstücke aufzuführen.
In diesen japanischen Filmhits wirkte Hauptdarsteller Kanji Tsuda schon mit
Mit Kanji Tsuda konnten die Macher von „Der Frosch und das Wasser“ einen erfahrenen Darsteller des japanischen Kinos für die Rolle des Touristen Hideo gewinnen. Tsuda spielte in Kultfilmen des ostasiatischen Kinos wie „Hana-bi“ (1997), „Ju-on: The Grudge“ (2002) und „Shin Godzilla“ (2016) mit und arbeitete mit japanischen Meisterregisseuren wie Kiyoshi Kurosawa, Sion Sono und Takeshi Kitano zusammen.