FSK ab 12 freigegeben
An einem Sportinternat entkommt der talentierte junge Boxer Camille (Samuel Kircher) nur knapp einem tödlichen Unfall. Sein sein bester Freund Matteo (Faycal Anaflous) konnte ihn gerade noch so vor dem Schlimmsten retten. Nach einer überraschend schnellen Genesung schleichen sich jedoch plötzlich rätselhafte Schmerzen in Camilles Alltag ein, die nicht nur seine sportlichen Ambitionen, sondern auch sein Verhältnis zum gesamten Team ins Wanken bringen. Denn bei denen ist natürlich Leistung gefragt. In der harten Welt des Boxens scheint für Verletzlichkeit letztlich kein Raum zu sein – weder im Ring noch darüber hinaus.
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4,5
hervorragend
Wild Foxes
Der Anti-"Rocky"
Von Thorsten Hanisch
Filme, die sich um das Boxen drehen, gibt es seit der Erfindung des Kinos. Zunächst meist nur Spektakel beschäftigen sich modernere Boxfilme zunehmend auch mit der psychologischen wie soziologischen Ebene. Die „Rocky“-Reihe (1976 – 2006) gehört hier sicherlich zu den bekanntesten Beispielen. Hinterfragt wird der Sport an sich trotzdem eher selten, ganz im Gegenteil steht weiterhin die Glorifizierung im Zentrum: eine eiserne Disziplin und nach jedem Niederschlag immer wieder aufstehen, nur so kommt man zum Triumph. Rocky wurde so zum Männlichkeitsideal ganzer Generationen. Ein bekanntes Zitat aus „Rocky Balboa“ (2006), dem letzten Teil der Reihe, lautet: „Es kommt im Leben nicht darauf an, wie viel du austeilst, sondern darauf, wie viel du einstecken kannst – und ob du trotzdem weitermachst.“ „Wild Foxes“ wirkt deshalb wie eine radikale Antwort auf das Hollywood-Vorbild: Der ungemein pack
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Camille (Samuel Kircher) ist ein junger, talentierter Boxer. An einem Sportinternat soll er lernen, seinen Sport richtig auszuüben – und er fiebert einem großen Wettbewerb entgegen.
Dann aber kommt es zu einem schweren Unfall. Er wäre gestorben, wenn ihn nicht sein bester Freund Matteo (Faycal Anaflous) gerettet hätte.
Camilles wird schnell gesund – eigentlich. Denn etwas anderes hat sich nach dem Unfall in sein Leben geschlichen. ...
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Altersfreigabe der FSK
“Wild Foxes" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Film voller Schauspieldebütant*innen
Der Cast an jungen Schauspieler*innen im Sportdrama „Wild Foxes“ besteht zum großen Teil aus Nachwuchsdarsteller*innen, die zuvor noch nie vor der Kamera standen, so zum Beispiel Anna Heckel oder Faycal Anaflous, die in ihren Rollen als Yas bzw. Matteo neben Hauptdarsteller Samuel Kircher („Im letzten Sommer“) auftreten.
Mit dem Spielfilmdebüt auf den Filmfestspielen in Cannes
Mit „Wild Foxes“ legt der belgische Filmemacher Valéry Carnoy nach mehreren Kurzfilmen sein Spielfilmdebüt als Regisseur vor und konnte dieses mit zwei Auszeichnungen in der Nebenreihe „Quinzaine des Cinéastes“ gleich auch bei den renommierten Filmfestspielen in Cannes vorstellen.
Produktionsländer
Belgien,
Frankreich
Verleiher
Grandfilm
Produktionsjahr
2025
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
3 Trivias
Budget
-
Sprachen
Französisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-