V/H/S/85
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Lemmiblog
Lemmiblog

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3,0
Veröffentlicht am 10. Juni 2026
VHS UND SEINE WACKELKAMERA

In sechs Kurzgeschichten gibt es Erzählungen über magisches Wasser, alte Azteken, ein formwandelndes Wesen, eine Familientradition, einen wahrsagenden Videorekorder sowie einen neuen Gott, dem nun alle huldigen, weil er moderner ist.

V/H/S/85 von 2023 geht ca. 110 Minuten und ist ab 18 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen weiteren Ableger der Reihe, wobei mich diesmal nur etwa die Hälfte wirklich überzeugte.
Die erste Geschichte mit den Freunden beim Campen, die gezielt gejagt werden, obwohl einige tod sind dennoch leben, ist durchaus unterhaltsam. Ebenso Episode 4, die die Geschichte weiterführt und erklärt, weshalb die Gruppe gejagt wurde. Allerdings eskaliert dort alles so schnell, dass am Ende kein runder Abschluss zustande kommt.
Die durchgehende Rahmenhandlung mit dem Formwandler, die immer wieder zwischen den Episoden eingestreut wird und im Finale ihren Höhepunkt erreicht, war dagegen echter Horror. Genau dort zeigt sich, wie gut eine Geschichte funktionieren kann, wenn sie aufgebaut wird und nicht nur auf einen Schockmoment hinarbeitet.
Die anderen drei Episoden bewegten sich zwischen "ganz nett" und "nicht mein Fall". Episode 2, in der ein Erdbeben alles ins Chaos stürzt und anschließend irgendeine uralte Gottheit die halbe Belegschaft dezimiert, war okay. Episode 3 hingegen, in der eine Performance-Künstlerin vor Publikum in eine virtuelle Realität eintaucht und dort auf den Techno-Gott trifft, war für mich kompletter Humbug.
Episode 5 beginnt spannend. Die Polizei erhält Videobänder, auf denen Morde zu sehen sind, die erst noch passieren sollen. Das hat Potenzial. Leider wird dieses Potenzial mit einer Auflösung gegen die Wand gefahren.
Generell schwankt der Film ständig zwischen guten Ideen und Momenten, die wirken, als hätte jemand drei Stichworte auf einen Zettel geschrieben und daraus ein Drehbuch gebastelt.
Unterm Strich bleibt ein durchwachsener Vertreter der Reihe. Einige Episoden machen richtig Spaß und hätten die doppelte Laufzeit tragen können. Andere wirken dagegen wie Lückenfüller. Dazu kommt die für Found Footage typische Wackelkamera, die hier teils so extrem eingesetzt wird, dass man sich fragt, ob der Kameramann während des Drehs auf einem Trampolin stand.

6,5/10 Punkten. Das Frustrierendste an V/H/S bleibt, dass genau dann, wenn man sich fragt: "Was zur Hölle passiert hier eigentlich?", die Episode endet und die nächste mit komplett neuen Figuren anfängt.
Sajo1911
Sajo1911

6 Follower 196 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 27. November 2024
Der Film macht keinen Spaß.Überall Körperteile,Tote, Blut.Ohne irgendeinen Sinn oder Geschichte.Einfach nur schwachsinnig und ekelhaft. Nach einer halben Stunde ausgemacht.
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