FSK ab 16 freigegeben
In einer Zukunft, in der die Menschheit das Träumen gegen Unsterblichkeit eingetauscht hat, werden die letzten Träumer nur „Deliriants“ genannt. Jeder von ihnen hat seinen eigenen Weg gefunden, sich das Träumen zu erhalten – nicht alle dieser Wege sind sonderlich gesund. Eine Frau (Shu Qi) verfolgt einen von ihnen, den dem Tod gefeiten Außenseiter (Jackson Yee), sogar direkt bis in einen seiner Träume hinein. Dort stößt die Frau auf einen Filmprojektor, den sie kurzerhand mit Filmrollen versorgt, durch die der Deliriant in den Träumen noch einmal in Erinnerungen an vergangene Leben schwelgen kann.
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5,0
Meisterwerk
Resurrection
100 Jahre Kino in zweieinhalb bildgewaltigen Stunden
Von Michael Meyns
Was sind die Kriterien für einen guten Film: Soll er unterhalten? Originell sein? Technisch brillant? Auf der richtigen Seite der Moral stehen? Manche Filme erfüllen keine, andere alle – und so kann man dann mehr oder weniger objektiv eine Sternewertung daraus ableiten. Aber ganz selten existiert ein Film so sehr in seinem ganz eigenen Universum, dass er sich allen konventionellen Maßstäben entzieht. So ein Film ist „Resurrection“, ein 155 Minuten langer, surrealer-überbordender Fiebertraum, mit dem der chinesische Regisseur Bi Gan weit über die Grenzen des konventionellen narrativen Kinos hinausgeht. Nach einmaligem Sehen schon völlig zu durchschauen, worum es in den einzelnen Episoden genau geht, erscheint kaum möglich.So sind die einzelnen Episoden zwar in verschiedenen Phasen der chinesischen Historie verortet, vor allem aber spielen sie mit verschiedenen erzählerischen und stilistis
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6 Nachrichten und Specials
Altersfreigabe der FSK
“Resurrection" hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen selbst in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Chinesischer Filmemacher mit Freude am deutschen Kino
Für das erste Segment seines Sci-Fi-Epos „Resurrection“ ließ sich der chinesische Filmemacher Bi Gan vor allem von seiner Liebe für den deutschen Stummfilm inspirieren, dessen filmische Sprache, der sogenannte Deutsche Expressionismus Bi ausführlich zitiert. Der Regisseur nannte im Vorfeld vor allem die Stummfilmklassiker „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920) und „Nosferatu“ (1922) als Einflüsse.
Zwei Wochen Dreharbeiten für eine einzige Einstellung
Für den aufwendigen 30-minütigen Long Take in „Resurrection“ brauchte das Team um Regisseur Bi Gan einen halben Monat, wobei die meiste Zeit für ausführliche Planungen und Proben gebraucht wurden, bevor man dann die 30-minütige Einstellung nach 3 Versuchen in 3 Nächten endlich im Kasten hatte. Allgemein ließ man sich bei den Dreharbeiten nicht hetzten und filmte insgesamt in drei Etappen von April 2024 bis April 2025 in diversen chinesischen und
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Produktionsländer
China,
Frankreich
Verleiher
Plaion Pictures
Produktionsjahr
2025
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
3 Trivias
Budget
-
Sprachen
Chinesisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-