"Pure Überwältigung": Endlich gibt es einen Trailer zum vielleicht besten Film 2026!
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Kino aus aller Welt ist wie reisen, ohne vom Sofa aufzustehen. Fremde Kulturen und neue Sichtweisen – davon kann man nie genug haben.

Wir konnten „Resurrection“ bereits bei der Weltpremiere in Cannes sehen – und waren völlig hin und weg. Nun könnt auch ihr euch einen Eindruck von dem Meisterwerk verschaffen, das in der FILMSTARTS-Kritik die vollen fünf Sterne absahnte.

„Pure Überwältigung“, „ein stilistisch aus allen Ecken der Filmgeschichte schöpfendes Wunderwerk“ und ein Spektakel, „das unbedingt in einem möglichst großen Kinosaal gesehen werden muss“, schwärmt unser Autor Michael Meyns unter anderem in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik zu „Resurrection“ – und vergibt für das eindrucksvolle Epos, das „100 Jahre Kino in zweieinhalb bildgewaltigen Stunden“ verpackt die seltene Höchstnote von fünf Sternen.

Was das neue Meisterstück von Bi Gan („Long Day's Journey Into Night“) so besonders macht und warum sich ein Kinobesuch für alle Cinephilen unbedingt lohnt, könnt ihr in der oben verlinkten Besprechung im Detail nachlesen. Wer lieber Bilder sprechen lassen will, hat zudem ab sofort die Möglichkeit, sich anhand der gerade veröffentlichten ersten Vorschau zum Film einen Eindruck zu verschaffen. Schon der Trailer zu „Resurrection“ ist eine absolute Wucht – und stimmt auf eines der außergewöhnlichsten Kinoerlebnisse der nahen Zukunft ein.

Seit der Weltpremiere beim diesjährigen Cannes Filmfestival ist inzwischen fast ein halbes Jahr vergangen. Es wurde also allerhöchste Zeit, dass endlich auch die breite Öffentlichkeit einen Vorgeschmack auf den jüngsten Geniestreich des gerade einmal 35-jährigen Filmemachers aus China bekommt. Bis wir mehr zu sehen kriegen, könnte es – zumindest hierzulande – allerdings noch ein wenig dauern. Während der Film Ende November in die chinesischen sowie im Dezember auch schon in die amerikanischen Filmtheater kommt, hat „Resurrection“ aktuell nämlich noch keinen deutschen Kinostart. Demnach gehen wir davon aus, dass es wohl erst im kommenden Jahr zu einer hiesigen Veröffentlichung kommen wird. Einen ersten Anwärter auf den besten Film 2026 gäbe es damit jedenfalls schon mal...

Das erwartet euch in "Resurrection"

In der Zukunft ist Unsterblichkeit Realität, solange man nicht träumt. Die sogenannten Fantasmer bevorzugen es allerdings, sich in Träume zu flüchten und damit nicht nur ihr Leben aufs Spiel zu setzen, sondern durch die Vermischung ihrer Fantasiewelten mit der Realität auch das Gefüge der Zeit zu stören. Eine Spezialeinheit jagt diese gefährlichen Träumer. Das Problem: Die Fantasmer können sich in jedem hintersten Winkel der (Kino-)Geschichte verstecken…

Resurrection
Resurrection
Von Bi Gan
Mit Jackson Yee, Shu Qi, Mark Chao

Bi Gan sprengt in seinem neuen Werk die Grenzen der klassischen Erzählung und bedient sich einer episodenhaften Struktur, die es ihm ermöglicht, seine Geschichte in die unterschiedlichsten Phasen der chinesischen Historie zu katapultieren. Vor allem aber nutzt er diesen Kniff, um die Möglichkeiten des Kinos von A bis Z auszuschöpfen. „Das erinnert mal an einen expressionistischen Stummfilm, mal an einen abstrakten Film noir, mal an einen sonnigen 70er-Jahre-Gangsterfilm. Der Höhepunkt ist eine 35-minütige Plansequenz ohne Schnitt“, heißt es dazu unter anderem in der FILMSTARTS-Kritik. Am Ende stürzen sich aber nicht nur die erwähnten Fantasmer in ihre Träume, wohlwissend, welche Konsequenzen dies haben kann. Regisseur Bi Gan lädt auch sein Publikum ein, zu träumen – hoffentlich auch bald in den deutschen Kinos…

Übrigens: Auch wenn euch der noch junge Regisseur vielleicht noch nichts sagen sollte, der Cast könnte euch zumindest teilweise bekannt vorkommen. Unter anderem erwarten euch etwa die aus „The Transporter“ bekannte Shu Qi, Mark Chao („Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers“) sowie Jackson Yee, der auch schon für einen der erfolgreichsten Filme der chinesischen Kinogeschichte vor der Kamera stand: „The Battle At Lake Changjin“.

Um ein nicht minder imposantes Mammutwerk, dessen Zukunft allerdings noch ungewiss ist, geht es im nachfolgenden Artikel:

Das vielleicht größte Kino-Epos unserer Zeit droht in der Versenkung zu verschwinden – und nie veröffentlicht zu werden!

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