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Lemmiblog
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2,5
Veröffentlicht am 28. September 2026
RESPEKT IM KINO ODER ARMBRUST
George liebt sein Kino, das seit Generationen in Familienhand ist. Doch ein Konzern will nicht nur seins, sondern gleich alle Geschäfte der Gegend aufkaufen – und schreckt auch vor Gewalt nicht zurück. Aber George hat zu viele Filme gesehen, um einfach aufzugeben. Es wird blutig – und ein Kinoheld hilft ebenfalls mit.
The Final Showdown läuft ca. 90 Minuten, ist ab 16 Jahren freigegeben und kommt als Action-Komödie mit Terence Howard und Dolph Lundgren in den Hauptrollen. Howard spielt einen leidenschaftlichen Kinobesitzer, der riesiger Fan von Lundgrens Figur Claude Luc Hallyday ist. Auf der einen Seite haben wir die Liebe zum Kino: die Magie, die es verströmt, die Flucht in andere Welten und die Aufforderung zum respektvollen Umgang. Wer sich danebenbenimmt wie ein Punk, der bekommt hier eben mal schnell den Eastwood gezeigt. Lundgren selbst taucht permanent in schlechten C-Movie-Einspielungen auf – ganz witzig, aber eher überflüssig. Das große Geballer gegen den Konzern ist übertrieben und kaum realistisch, macht aber irgendwie trotzdem Laune. Die Figuren sind allesamt drüber – und genau das braucht es manchmal. Brutal, blutig und mit einem lockeren Spruch auf den Lippen ist das Ganze kurzweilig, kommt aber nicht über guten Trash hinaus. Im Finale fliegen die Kugeln, es gibt Tote und sogar Schwertkämpfe im Samurai-Stil.
Unterm Strich: ein kleiner, überdrehter Streifen, der schlicht unterhalten will. Kann man mal schauen – sollte aber nicht zu viel erwarten.
5,5/10 Punkten. Jeder Störenfried – egal ob im Kino, in der U-Bahn oder sonst wo – sollte einfach den Eastwood bekommen.