Der Beginn des Films fand ich sehr gelungen mit untermahlung von klassischer Musik und der Einleitung bekam ich das Gefühl, wirklich einen hochwertigen Film nun sehen zu können aber das war leider nur eine Einbildung, denn danach geht es so schleppend und uninspiriert weiter.
Ich frage mich, warum Stallone sich noch für so schlechte Filme in seinem Alter hergibt, obwohl die Schauspieler , und da ist auch Scott mit dazu zu zählen, ihre Sache sehr gut machen und auch mit einigen Engagement.
Sie können aber über die schwache Regie nicht hinweg spielen. Die Bildsprache ist noch gut zu bewerten , die Filmmusik aber scheint aus den Siebzigern zu stammen.
Irgendwie mangelt es den Film aber auch an allem. Die Charaktere sind völlig undurchsichtig und tun Dinge , die unerklärlich sind. Man kann sich mit keinem der Figuren identifizieren. Das sind alles immer Serienkiller und das ist ja alles immer super was sie tun. Die sind die größten Helden, wo ich mich frage, wie kann man denn sowas immer hoch stilisieren? Die wechseln aber natürlich wie immer hier die Seiten und sind einfach fantastische Schützen,, im Gegensatz zu den ganzen Angreifern, die zum Teil in scharen angreifen und der Held steht in der Mitte auf weiter Flur ohne Schutz und wird nie getroffen, Nicht mal ein Streifschuss. Dagegen trifft er alle mit Schutzwesten und Schutzhelm ausgerüsteten Söldner auf Anhieb. Das ist bei jeder Schießerei so, und schießer eine gibt es sehr viel in diesem Film.
Es ist einfach hanebüchener Unsinn. Der Schluss soll auch super intelligent rüber kommen mit einem Twist, der zwar überraschend ist aber einem sowas von kalt lässt, weil es ja eh egal ist , wer in dem Film stirbt und wer nicht.
Das ist mal wieder ein Film, den man sich nicht anschauen muss.