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Casey 08
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3,0
Veröffentlicht am 3. April 2026
Ein weirder Film von einem weirdem Regisseur. Endlich ist Gore Verbinski wieder da und das mit dem warscheinlich durchgeknalltesten Film des Jahres. Hier passieren so viel verrückte Dinge und man hat richtig Spaß mit der Nummer. Sam Rockwell pielt die Hauptrolle und allein wegen ihm lohnt sich dieser Film. Weil hier auch ein paar Leute der Truppe wichtig sind, werden hier 3 Geschichten der Nebencharaktere erzählt. DIe erste Story ist fantatisch, die zweite ist ok aber sehr lusitg und die dritte geht so. Gegen Ende wollte der Film einfach zu viel und so richtig gut finde ich das Ende nicht. Der Film will auch die Botschaft verbreiten, dass man nicht so oft aufs Handy schauen soll, oder seine Kinder klonen wenn es sowas irgendwann gibt. Alles in allem ist es ein grundsolider Film mit ein paar lachern und Highlights.
Insgesamt ist es ein solider Film der schön verrückt, unterhaltsam und gut gedreht ist.
"Good Luck Have Fun Don't Die" ist ein herrlich durchgeknallter Zeitreise-Quatsch mit einem wunderbar schrägen Ensemble. In der Zukunft hat eine Super-KI die Weltherrschaft an sich gerissen und alle Menschen in hirnlose Zombies verwandelt. Ein Mann reist immer wieder aus der Zukunft zurück zu einer Stunde vor dem Zeitpunkt, wenn die KI ins Netz hochgeladen wird, wo sie sich verselbständigen wird. Dafür braucht er Unterstützung und sucht die genau richtige Zusammensetzung von Menschen, die ihm bei dieser gefährlichen Mission zur Seite stehen. Gelingt es ihnen diesmal, nachdem die vorherigen 116 Versuche gescheitert sind?
Fazit: Ein großer Spaß mit ernstem Hintergrund, definitiv sehenswert!
Ein Film der sich, mit seiner Kritik, an all jene richtet die dabei sind Ihren Verstand dem Digitalem Raum zu überlassen. Durchaus fesselnd und Lustig inszeniert. Ein großer Schwachpunkt: Das Geschehen hätte auch in einer Folge "Black Mirror" Platz gefunden.
Handys, die Menschen zu Zombies mutieren lassen, die Flucht in virtuelle (Schein)Welten - das ist durchaus ein Plot, dem man sich filmtechnisch widmen kann. Doch dieser Film von Verbinsky ist dermaßen von Slapstick durchsetzt, man kann auch sagen verunstaltet, dass sich gar keine konzise Filmhandlung aufbauen kann. So wirkt das Ganze wirr und wenig zusammenhängend - jedenfalls auf mich. Selbst seine amüsanteren Teile konnten nicht verhindern, dass ich mich im Laufe des Filmes etwas zu langweilen begann - ich fühlte mich einfach nicht 'mitgenommen'. Schade, eine verpasste Chance...
Ein Mann aus der Zukunft stürmt plötzlich in ein Diner und verkündet das Ende der Welt. Schuld sind, natürlich, Menschen die ständig auf ihre Handys starren. Nur eine bestimmte Gruppe von Leuten kann die Katastrophe noch verhindern. Das Problem, es ist bereits sein 117. Versuch und wirklich enthusiastisch ist niemand.
Good Luck, Have Fun, Don’t Die geht ca. 135 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. In der Hauptrolle Sam Rockwell und ganz ehrlich, allein für ihn lohnt sich das Einschalten. Rockwell spielt den Zeitreisenden, der in einer Art Loop gefangen ist und immer wieder von vorne anfangen muss, um die Welt zu retten. Der Film fühlt sich dabei wie ein Videospiel an, die richtigen Leute auswählen, aus dem Diner entkommen, Gefahren auf dem Weg umgehen sowie einprägen und mit Killern herumschlagen. Für die Laufzeit wird viel geboten. Rockwells Charme und sympathische Art tragen den Film locker. Besonders großartig ist, wie er seine Mitstreiter auswählt, das ist teilweise herrlich absurd. Zu einigen Figuren gibt es Rückblenden, während sich langsam das größere Bild zusammensetzt und das ist ziemlich klassisch Sci-Fi, eine Super-KI hat die Menschheit unterjocht. Was heute fast schon realistisch wirkt, wenn man sich anschaut, wie viele Leute mit ihrem Smartphone inzwischen eine feste Lebensgemeinschaft führen. Ganz ohne Schwächen kommt der Film aber nicht aus. Ein paar offene Fragen bleiben unbeantwortet und im Finale gibt es einen zu langen Monolog. Dafür liefert der Film später noch einen ziemlich guten WTF-Moment, inklusive Teenagern und einem fehlerhaften skurrilen Prompt. Unterm Strich bleibt ein unterhaltsames Werk mit sympathischen Figuren, vielen trockenen Humor und cleveren Ideen. Ein paar Logiklücken muss man allerdings großzügig übersehen.
8/10 Punkten. Zombies mit Handys vor der Nase klingt erstmal wie eine übertriebene Apokalypse. Dann schaut man kurz vom eigenen Handy auf und sieht Leute beim Laufen tippen, im Kino keine 2h ohne Bildschirm aushalten oder besondere Momente lieber filmen statt erleben.
Ein Mann, der angeblich aus der Zukunft stammt (Sam Rockwell), möchte mit einem aus Diner-Gästen zusammengestellten Team die Welt vor einer KI retten.
Gore Verbinski hat schon einige genreverschiedene Volltreffer gelandet, aber danach einen sehr teuren Flop gelandet („Lone Ranger“, 2013). Für „Good Luck, Have Fun, Don‘t Die“ musste er sich mit einem relativ kleinen Budget begnügen.
Der US-amerikanische Filmemacher wählt den satirischen Ansatz für die Erklärung der näheren Zukunft. Die Rekrutierungs-Szene zu Beginn kann ein echtes Kabinettstückchen der Filmgeschichte werden. Gotcha, das Publikum ist eingesackt. Fantastisch gut wie unterhaltsam bringt er den Stoff - ja, tatsächlich nachvollziehbar – vor die Leinwand, ohne konkret zu verraten, worauf alles hinauslaufen wird (ein Happy End ist genretechnisch vermutbar). In Kapiteln werden einige Charaktere des Teams per Rückblende erläutert. Ein bisschen Füllmenge ist schon deswegen nötig, da der actionreiche Weg der mehr oder weniger Zusammengewürfelten gar nicht so weit ist. Doch auch diese einfallsreich hochgespielten, sozialpolitisch bissigen Parts sind nicht nur erzählerisch mehr als gelungen, sondern vom Timing her hervorragend in der Inszenierung verbaut.
Wir sehen eine One-Man-Show von Sam Rockwell. Es ist einfach brillant, wie er den unermüdlichen Überzeuger, Anführer und Kämpfer mimt, gepaart an eine gewisse amüsante Gleichgültigkeit, denn seine Figur ist angeblich bereits in mehr als 100 Versuchen gescheitert, den digitalen Absturz der Welt zu verhindern, ein Wink mit dem philosophischen Zaunpfahl. Juno Temple spielt häufig naive Frauen. Hier zeigt sie weiterreichende Qualitäten ihres Könnens.
So weit, so 5 Sterne. Verbinski erliegt dann leider der Versuchung, nach der storytechnisch wie visuell eh schon reichhaltigen Darbietung den Showdown megaspektakulär gestalten zu müssen. Das ist gängige Machart für US-amerikanische Actionfilme und hier im Verhältnis der Spielzeit viel zu lang geraten. Wegen der nun einprasselnden Geschehnisse drängt sich zudem der Eindruck auf, dass das zuvor so herrlich mysteriös wie straight Aufgebaute nebst dem Finale beliebig wirken.
„Good Luck, Have Fun, Don‘t Die“ besticht mit respekterheischenden Visionen, kantigen Dialogen und perfekt ausbalancierten, kreativen Szenarien, kann das erreichte Niveau aber nicht bis ins Ziel bringen. Unterhaltsam.
Hier wird der Begriff „abgedreht“ zum regelrechten Selbstzweck: es macht Spaß, wie Sam Rockwell in einem Dinner eine Crew rekrutiert um mit ihnen auf eine absurde Mission zu gehen. Es füllt diese Welt dann geradezu aus, wenn in Rückblenden einzelne Figuren erläutert werden, aber leider nimmt es das Tempo raus. Und wenn die Mission in der Gegenwart dann fortschreitet, nehmen die absurden Vorfälle stetig zu. Allerdings stellt sich der Film ab irgendeinem Punkt regelrecht ein Freiticket aus um zu machen was er will, was mitunter recht bequem wirkt. Spaß macht die Nummer trotzdem und liefert einige wundervolle Lacher. Leider aber nicht den verrückten Kultfilm, der er gerne geworden wäre.