Zum 117. Mal überzieht dieser abgewrackte Typ (Sam Rockwell) nun schon die Gäste von Norm's Diner in Los Angeles mit denselben wirren Anweisungen. Jedenfalls behauptet der Mann das und dass alle nun mit an seinem Strang ziehen müssen, um eine schlimme Zukunft zu verhindern – eine Zukunft, in der eine außer Kontrolle geratene künstliche Intelligenz kurz davor ist, die gesamte Menschheit endgültig zu versklaven. Damit erntet der Mann aus der Zukunft im Diner der Gegenwart natürlich erst mal jede Menge ungläubige Blicke von den Gästen, darunter Ingrid (Haley Lu Richardson), Mark (Michael Peña), Janet (Zazie Beetz), Scott (Asim Chaudhry) und Susan (Juno Temple). Dennoch scheint die letzte Messe noch nicht sofort gesungen und es besteht immerhin noch eine kleine Chance, der KI doch noch das Handwerk zu legen und den Garaus zu machen – wenn sich alle zusammen wirklich ins Zeug legen und sich dessen bewusst werden, was wirklich auf dem Spiel steht.
In „Fluch der Karibik – Am Ende der Welt“ wird Jack Sparrow in die Truhe von Davy Jones verbannt, wo er seine persönliche Hölle durchleiden muss: eine endlos weiße Salzwüste, in der er mit seiner Black Pearl buchstäblich auf dem Trockenen sitzt und langsam dem Wahnsinn anheimfällt. Aber Moment mal: Ist das nicht eigentlich Teil einer Hunderte Millionen Dollar teuren Blockbuster-Reihe, die zudem noch auf dem gleichnamigen Fahrgeschäft aus den Disney-Freizeitparks basiert? Wo kommt da plötzlich solch ein experimentell-existenzieller Abstecher ins Hardcore-Surrealistische her? Die wahrscheinlichste Antwort lautet: Gore Verbinski!Ja, der ehemalige Werbefilmer hat die ersten drei „Fluch der Karibik“-Filme inszeniert – und sich anschließend mit dem Big-Budget-Flop „Lone Ranger“ ins zwischenzeitige Hollywood-Abseits katapultiert. Aber im Rest seiner Filmografie finden sich vor allem Werke, die
Ein Film der sich, mit seiner Kritik, an all jene richtet die dabei sind Ihren Verstand dem Digitalem Raum zu überlassen. Durchaus fesselnd und Lustig inszeniert. Ein großer Schwachpunkt: Das Geschehen hätte auch in einer Folge "Black Mirror" Platz gefunden.
Isabelle D.
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4,0
Veröffentlicht am 29. März 2026
"Good Luck Have Fun Don't Die" ist ein herrlich durchgeknallter Zeitreise-Quatsch mit einem wunderbar schrägen Ensemble. In der Zukunft hat eine Super-KI die Weltherrschaft an sich gerissen und alle Menschen in hirnlose Zombies verwandelt. Ein Mann reist immer wieder aus der Zukunft zurück zu einer Stunde vor dem Zeitpunkt, wenn die KI ins Netz hochgeladen wird, wo sie sich verselbständigen wird. Dafür braucht er Unterstützung und sucht die ...
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Lemmiblog
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Veröffentlicht am 17. März 2026
DA WIRD DOCH DER OSTERHASE ZUM NIKOLAUS
Ein Mann aus der Zukunft stürmt plötzlich in ein Diner und verkündet das Ende der Welt. Schuld sind, natürlich, Menschen die ständig auf ihre Handys starren. Nur eine bestimmte Gruppe von Leuten kann die Katastrophe noch verhindern. Das Problem, es ist bereits sein 117. Versuch und wirklich enthusiastisch ist niemand.
Good Luck, Have Fun, Don’t Die geht ca. 135 Minuten und ist ab 16 Jahren ...
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emkazwo
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Veröffentlicht am 6. April 2026
Sehr unterhaltsam und wie eigentlich alle Filme in OV besser (kein Wortwitz geht verloren). An manchen Stellen überraschend, insgesamt starke Dystopie.
“Good Luck, Have Fun, Don't Die" hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen selbst in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Wo Filme drehen noch ein Schnäppchen ist: Südafrika
Ursprünglich beabsichtigte Regisseur Gore Verbinski „Good Luck, Have Fun, Don't Die“ in den nordamerikanischen Filmzentren Los Angeles und Vancouver (Kanada) zu drehen, allerdings war es dort für das schmale Budget von etwa 20 Millionen US-Dollar einfach zu teuer. Mit Südafrika wurde daher eine günstige Alternative gefunden.
Der erste Indepedent-Film des einstigen Blockbuster-Regisseurs
Mit „Good Luck, Have Fun, Don't Die“ realisiert der „Fluch der Karibik“-Regisseur Gore Verbinski seinen ersten Independent-Film mit kleinerem Budget. Damit kehrt der US-Amerikaner das erste Mal seit fast 10 Jahren in den Regiestuhl zurück, nachdem sein Horrorfilm „A Cure for Wellness“ (2016) zuletzt an den Kinokassen floppte.