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DerPjoern
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5,0
Veröffentlicht am 10. Oktober 2011
Der Film ist einfach eine Wucht. Ein MUSS für alle, die sich als Filmfreak bezeichnen. Die Schauspieler spielen einfach gut, die Charakterzeichnung und die Darstellung einer amerikanischen, kleinbürgerlichen Vorstadt mit all ihren Ecken und Kanten reicht locker an "American Beauty" heran. Dabei gibt es für den Zuschauer bei jedem Anschauen die Möglichkeit das Gesehene neu zu interpretieren. Das stimmige und gänsehauttreibene Finale ist dann nur das Sahnehäubchen.
Donnie Darko hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Von der ersten Minute an, wollte ich nichts anderes machen als den Film sehen und mitzubekommen wie das ganze nun ausgeht. Eine völlig verstörende Geschichte über einen Jungen namens Donnie Darko der von einen Mann in einem Hasenkostüm träumt. Dieser Mann sagt ihm, dass in 28 Tagen die Welt untergehn soll. Auf dem ersten Blick hört sich das total verrückt an und ganz ehrlich- ich hatte null Bock auf diesen Film. Ich meine: ein Erwachsener Mann in einem Hasenkostüm der einen Teenie den Weltuntergang mitteilt? Aber wie gesagt! Der Film hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen! In meinen Augen ist Donnie Darko einen Kultfigur! Sowas von unglaublich gut von Jake Gyllenhaal gespielt. So eine schwere Rolle so gut zu meistern. Alle anderen sich auch richtig gut aber Jake Gyllenhaal bleibt einen mit Abstand am meisten hängen. Am Ende sitzt man mit einem riesen Fragezeichen da und überlegt Tagelang was das Ende zu bedeuten hat. Nun der Film stellt ungefähr 100 Fragen beantwortet aber lediglich 10. Den Rest muss man sich selbst zusammen basteln. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt. Der Film verlangt vom Zuschauer extrem viel ab. Eine Frage würdige Tat nach der anderen. Kaum fängt man an zu überlegen was nun geschehen ist, folgt das nächste riesen Fragezeichen. Der Film ist auf jeden Fall sehr Einzigartig und ich bin sehr froh ihn gesehen zu haben.
Dieser Film ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk. Er zeigt, dass man ohne herausragende Specialeffects, ohne weltbekannte Schauspieler, ohne Knarren und Drogen, ohne außergewöhnlichem Gruselhorror eine abgefahren geile Story erzählen kann, die ein Ende mit seinesgleichen sucht. Ganz ehrlich hat mich dieser Film auch bewegt, manche Dinge im Leben etwas anders zu sehen als zuvor und das schafft bei mir kaum ein Film. Zuschauer des mystisch-intelligenten Kinos sind hier richtig!
Donnie Darko ist ein zweifelsohne außerordentlich gut gespielter Mystery-Film. Jedoch verlieren sich die sympathisch-durchgeknallten Ansätze der Geschichte bald in spekulativen, überambitionierten Szenarien.
Die größte Leistung von Regisseur Richard Kelly ist es wohl, eine ungemein verwirrende, komplexe und scheinbar unzusammenhängende Geschichte spannend und emotional mitreißend zu erzählen. "Donnie Darko" ist kein einfacher Film für den Zuschauer und erfordert eine Menge Aufmerksamkeit (und im Mittelteil auch einiges an Geduld), zahlt sie aber spätestens im fantastischen Finale mehr als zurück. Dennoch werden ihn die meisten zumindest zwei- oder dreimal anschauen müssen, um alle Facetten des Drehbuchs zu erfassen. Zudem beweist "Donnie Darko" einmal mehr, dass gute Schauspieler keine Frage des Geldes sind: Jake Gyllenhaal ist fantastisch in seiner ersten Hauptrolle, und die Chemie zwischen ihm und Jena Malone passt hervorragend. Wer genau hinschaut, kann neben gestandenen Stars wie Mary McDonnell und dem perfekt besetzten Patrick Swayze übrigens auch noch Seth Rogen und Ashley Tisdale ihren ersten Kinoauftritt entdecken. Fazit: "Donnie Darko" ist edelstes Independent-Kino, dessen hochintelligente und philosophisch angehauchte Story zwar einige Längen beinhaltet, der aber dank der düster-versponnenen Atmosphäre und den tollen Schauspielern dennoch durchweg fasziniert.
"Donnie Darko - Fürchte die Dunkelheit" ist mal wieder ein klassiker, der mich nicht überzeugen konnte! ich finde den film sehr langgezogen... ich mein das ende ist sehr gut, aber der rest des films war schon sehr einschläfernd meiner meinung nach. würde man den film etwas kürzen und mehr action reinbringen und mit diesem ende dann hätte er auch bei mir zu einem mega film werden können.
Bei dem Film weiss ich nicht so ganz was ich dazu sagen soll. Ich denke jedenfalls, dass der Grundgedanke nicht schlecht war, mit Zeitreise, dem verkannten Genie und letztlich dem Opfer, dass Donnie bringt. Man wartet den ganzen Film auf diesen Aha Moment, der auch eintritt, als Donnie mit seiner toten Freundin im Auto sitzt. Allerdings wird darauf nur ne knappe Minute verwandt, was ich sehr schade finde. Ich habe den Eindruck, dass sie Macher zu wenig Zeit auf die wichtigen Punkte im Film gelegt haben. Wie der Kerl im Hasenkostüm in Echt, mit dem Kerl im Hasenkostüm aus seiner Fantasie zusammenhängt ist mir auch irgendwie schleierhaft. Klar, kann man sich denken, dass der Hase in seinen Visionen die Zukunft darstellt, aber das ist halt nur Interpretation und man würde doch gerne Klarheit haben. Plump finde ich auch, dass Donnie durch eine Turbine umkommt. Klar ist sie Zeichen dafür, dass seine Mutter und seine Schwester verschont werden. Für seinen Tod hätte man sich allerdings was besseres einfallen lassen können Gestört hat mich auch irgendwie diese starke Typisierung der Charaktere, sowie diese original Ami Teenie Scheisse. Diese Sachen, die ich persönlich nicht gut finde, vorallem diese weitläufige Interpretationssachen sollen aber den Film nicht schlecht machen. Wer auf derartige Dinge steht wird damit gut beraten sein und sich um seine Zeit nicht betrogen fühlen. 5 von 10.