Das letzte Einhorn
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Cursha
Cursha

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3,0
Veröffentlicht am 16. Juni 2024
"Das letzte Einhorn" bietet viele kreative Ideen und Figuren, die man ins Herz schließt und auch visuell sieht der Film sehr schön aus, dennoch hat mich die Musik und auch der Humor in dem Werk über weite Strecken aus der Immersion gerissen, was gleich zu Beginn durch einen Schmetterling bereits einen skurrilen Auftakt nahm, den ich unfreiwillig komisch finde, Kein schlechter Film, aber für mich nicht greifbar. Aber als großer Fan von Christopher Lee komm ich hier dennoch auf meine Kosten, wenn er sich im deutschen sogar selbst spricht.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 4. Januar 2014
Ich kenne diesen Film seit meiner Kindheit und bis heute ist er einer meiner Lieblingsfilme geblieben! Die Geschichte ist Wunderschön magisch erzählt! Es ist wirklich ein Film für jedes alter und für die ganze Familie!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 4. Juli 2017
Für mich ein absolutes Meisterwerk was in keiner DVD Sammlung fehlen darf. Macht Spaß mit Herz und Leidenschaft.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 28. Januar 2021
Ganz klar ein Meisterwerk, der in keiner DVD-Sammlung fehlen darf. Nur wenige Filme verknüpfen Freud und leid zu gut wieder dieser. Er zeigt uns was Hoffnung alles bewirken kann. Hinzukommt kommt der grandiose Soundtrack. Einfach klasse.
horrispeemactitty
horrispeemactitty

116 Follower 221 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 26. April 2011
Ein netter Kinderfilm,war früher mein Lieblingsfilm. Hat aber heute irgendwie an Glanz bei mir verloren.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 404 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 23. August 2026
Rührende Fantasy-Story, die jedoch an den schwachen Animationen leidet

In den frühen 80ern war die Zeichentrick-Landschaft auf wackeligen Füßen, denn Disney hatte seine bis dato dunkelste Epoche. Don Bluth hingegen kreierte 1982 „Mrs. Brisby und das Geheimnis von NIMH“, einen wahren Klassiker, der Disney für kurze Zeit die Zeichentrick-Krone stahl. Doch auch andere Studios versuchten sich am Markt durchzusetzen und besonders ein Film wurde zum Kultklassiker: „Das letzte Einhorn“. Wie auch Bluths Meisterwerk, erschien die Zeichentrick-Adaption von Peter S. Beagles Buch 1982, war zunächst aber kein Erfolg an den Kinokassen. Erst Jahre später kam der Film zu seinem Kultstatus. Und irgendwie ging „Das letzte Einhorn“ immer an mir vorbei, nie hatte ich den Film gesehen als Kind oder auch als Jugendlicher. Besser spät als nie. Mittlerweile hat das Ganze fast 45 Jahre auf dem Buckel (Stand 2026) und ist immer noch äußerst beliebt bei Fans auf der ganzen Welt. Doch hat die Adaption den Ruhm auch verdient?

Die Story beginnt mit dem letzten Einhorn, welches sich auf die Suche nach seinen Artgenossen macht. Auf seiner Reise trifft es den gutmütigen, aber talentlosen Zauberer Schmendrick und die einsame Molly. Doch am Ende ihrer Reise wartet nicht nur ein teuflischer Stier auf die Held*innen, sondern auch eine tragische Erkenntnis über das Menschsein…

Die Geschichte ist deutlich facettenreicher als hier beschrieben und in meinen Augen auch einer der besten Aspekte des Films. Es gibt einige wirklich schöne und wahrlich fantasievolle Ideen, die man so oder so meistens zwar schon mal anderswo gesehen oder gelesen hat (so gibt es etwa viele Parallelen zu „Die kleine Meerjungfrau“ von Andersen) und ich will unbedingt das Buch von Beagle lesen, denn der Film ließ offenbar einige Storyelemente weg, darunter auch ein paar wirklich essentielle.

Die Story ist im Grunde sehr schön und ein klassisches Märchen-Spektakel mit Zauberern, Helden, Hexen, bösen Magiern und eben Einhörern. Leider ist die Umsetzung und die Präsentation dieser Geschichte nicht so gut gelungen, was mich wirklich enttäuscht hat. Viele Ereignisse und Handlungen sind teilweise echt schwach kommuniziert und nicht selten hab ich mich gefragt, was gerade passiert war. Man kann vieles erahnen, wie zum Beispiel in den Actionszenen, aber diese sind so holprig geschnitten und umgesetzt, dass es echt anstrengend ist, den Geschehnissen zu folgen. Und der Hauptgrund dafür sind in meinen Augen die Animationen…

Ich war wirklich gespannt auf die Optik des Films, da ich viele der Bilder schon hier und da mal gesehen hatte. Jedoch wurde ich sehr enttäuscht. Die Animationen wurden von dem japanischen Studio Topcraft übernommen, aus welchem ironischerweise später Ghibli entstand, das einige der der besten Animes aller Zeiten kreierte. Doch hier gab es wohl nicht viel Zeit und viele Animateur*innen, denn das Endergebnis ist überaus roh und abgehackt. Kaum eine Bewegung ist fließend, alles ist sehr seltsam animiert (besonders die kleinen Gesten der menschlichen Charaktere) und in den eben angesprochenen Actionszenen gibt es nicht selten kuriose Momente, die überaus träge und behäbig wirken. Ja, Disney war viele Jahre die Spitze des Zeichentricks und sollte das auch noch lange bleiben, aber auch andere Zeichentrickwerke konnten mit Qualität überzeugen. Aber hier ist die schwache Animation der Figuren wirklich ein Hauptgrund, warum der Film mich nie wirklich mitreißen konnte, da Vieles so albern und kurios aussah. Ein paar Shots und Momente sind eindrucksvoll umgesetzt und die generelle Ästhetik des Films ist sehr schick, besonders da man hier diesen wundervollen Retro-80´s-Fantasy-Look hat. Doch der Großteil der Animationen riss mich leider immer wieder aus dem Film.

Hinzu kommen einige kuriose Szenen, wie etwa die Verwandlung des Baums mit der riesigen Oberweite und vor allem der Schmetterling zu Beginn war ein Fiebertraum. Ganz besonders die deutsche Synchronisation hat hier (und auch in manch anderen Momenten), die Ernsthaftigkeit der Geschichte kaputt gemacht. Die peinlichen Referenzen an zum Beispiel damalig, aktuelle Songs waren schon wirklich dämlich und albern. Auch einige der Songs wurden interessanterweise nicht eins zu eins übersetzt, stattdessen singen die Figuren in Englisch, während die deutsche Stimme den Text darüber spricht… Und auch wenn es cool ist, dass Christopher Lee sowohl im Englischen als auch im Deutschen den Antagonisten spricht, so ist seine Performance doch nicht so wirklich gut, ganz zu schweigen von dem teils schrecklichen Soundmixing, was allerdings ein Problem der neueren Blu-ray sein könnte… Hier würde ich wirklich das englische Original empfehlen.

Ein Lichtblick ist der Soundtrack von der Band America und Jimmy Webb. Besonders der ikonische Titelsong („The Last Unicorn“) ist nach wie vor ein Banger und wirklich wunderschön. Auch der Score gefällt mir sehr (eingespielt vom London Symphony Orchestra).

Fazit: „Das letzte Einhorn“ ist ein tragisches Zeichentrickwerk. Einerseits gibt es tolle Elemente, die den Film schon sehenswert machen, auf der anderen Seite haben wir aber auch schwache, teils fehlerhafte und unfertige Animationen, die dem Werk viel seiner Ernsthaftigkeit rauben. Ich denke, dass die Geschichte deutlich besser als Buch funktioniert. Ein Remake dieses Films hätte in meinen Augen sogar Potential, aber bitte nicht als Live-Action-Rotz! Ich kann verstehen, warum dieser Film vielen Menschen so viel bedeutet, immerhin hat er eine ikonische Optik und sehr berührende Themen. Mich aber stört die holprige Umsetzung leider zu sehr...
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