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2,5
Veröffentlicht am 30. April 2026
Jo, „Rambo II“ ist ein lupenreiner End-80ies-Actionkracher ohne Kompromisse und auch ohne Sinn und Verstand. Die Story ist natürlich vollkommen bekloppt, die wenig subtilen Rassismus- und auch politischen Stiche muss man ignorieren können. Aber der Film ist halt auch ganz klar ein Kind seiner Zeit, 1988 sind nunmal halbnackte Muskelberge mit dem M60-Mashicnengewehr einhändig im Hüftanschlag durch die Szenerie gestapft und da wird dann geballert und geballert bis die Heide wackelt. Da wird nicht gefragt, da wird nicht geredet und schon gar nicht werden Gefangene gemacht.
„Rambo II“ ist der Prototyp dieser Art von Film, der Ausdruck „Rambo“ ist längst zu einem geflügelten Wort in der Popkultur geworden für blinde, sinnfreie Aggessivität. Das kann man mögen und feiern oder man kann das scheiße finden, dazwischen ist nicht viel Spielraum. Ich erinnere mich, dass wir damals auf dem Schulhof die VHS-Kassette ausgetauscht haben und mit einem Kasten Bier den guten Sly gnadenlos abgefeiert haben, schleiß auf die politische Message. Heute sehe ich das natürlich differenzierter und es fällt schon schwer, diese lächerliche amerikanische „Jetzt-gewinnen-wir-den-Vietnamkrieg-doch-noch“-Attitüde zu ignorieren.
Fun-Facts am Rande: Der Mi-24 Kampfhubschrauber im Film war gar kein echter, 1988 gab es keine Möglichkeit, für einen Film an einen russischen Kampfhubschrauber zu kommen. Stattdessen hat man einen Aérospatiale SA 330 Puma mit zusätzlichen Flügeln und Waffenattrappen ausgestattet. Und das M60-Maschinengewehr, dass da am Ende einhändig aus der Hüfte feuert, wiegt mit Munition mindestens 12 kg, da muss man also schon ziemlich lässig sein, um das so hinzubekommen. Sylvester Stallone kann das offensichtlich.
Nachdem der erste Teil ein fantastisches Action-Drama war, ist Teil 2 pure Action die auch gut ist. Hier gibt es kaum Gefühle nur Explosionen, Böse Blicke, unzählige Leichen, extrem viel Kugeln und ordentlich aufs Maul. Also man spürt wenig von Teil 1. Es ist zwar eine hirnlose Nummer, wo weder das Schauspiel noch die Story richtig funktioniert aber die Action ballert einfach. Stallone killt die ganze Armee auf Vietnam und dass auch noch allein. Also wenn in den explodierenden Häusern Menschen wahren killt er vielliecht 1000 Leute. Er ist auch nie langweilig aber der Film hält sich in der ersten Hälfte eher zurück aber die zweite Hälfte ist durchweg Action. Er erinnert mich auch etwas an "Predator". Also an Teil 1 kommt er nicht ran aber macht halt richtig Spaß.
Insgesamt ist es ein guter Film mit unzähligen Leichen, extrem viel Blut, Action und Spaß.
Ein absolutes Meisterwerk. Handwerklich und von der Dramaturgie ist es immer noch schnell, Kompromisslos und eine einzige Naturgewalt. Mir fällt kein Film ein, der eine höhere Geschwindigkeit hat und dabei einem stringenten Handlungsablauf folgt. Stallone hat sich körperlich in absolute Peak Performance gebracht und im Hintergrund hat James Cameron die Storyline perfektioniert. Ist das nun ein Film oder ein wütender Traum? Das kann man sich anhand der unrealistischen StoryLine denken und ich erkläre mir Rambo 2 so: Rambo ist immer noch im Gefängnis und halluziniert und stellt sich dabei vor, das er frei kommt für eine geheime Mission und dort sich an allen rächt und alles Hero zurück kehrt. Als Traumsequenz macht der Film viel mehr Sinn.
Harter, spektakulärer Höhepunkt des damals beliebten „Rettet die zurückgebliebenen Kameraden aus vietnamesischer Kriegsgefangenschaft“ –Schemas, das von Cosmatos exotisch bebildert wurde und von den Effektspezialisten in ein Actioninferno der Sonderklasse verwandelt wurde. Für Actiongeeks bleibt „Rambo: First Blood Part II“ bis heute ein zum Klassiker erwachsenes, audiovisuelles Fest für die Sinne und damit gemeinsam mit den anderen Teilen Pflichtprogramm.
Rambo II ist Hammerkino. In Rambo 1 wurde er quasi nur vorgestellt und man erhielt einen klitzekleinen Einblick was John J. so draufhat.
Nach dem erste Teil, der ja eher ein Drama war, ist der 2. Teil Action PUR !
Rambo wird aus dem Knast geholt & wieder in die Hölle geschickt, wo er Kriegsgefangene rausholen soll... Nur: Man verarscht ihn, hat gar kein Interesse an den Gefangenen & lässt ihn mit selbigen alleine im Dschungel zurück... Soweit, so gut :
Jetzt läuft Rambo quasi in der 2. Hälfte komplett Amok im Dschungel ! :-O Selbst ein kleiner, schnulziger Liebesversuch ist drin xD
Man hätte Rambo lieber in der 2. Hälfte im Dschungel rumschleichen lassen sollen, die Vietnamesen abschlachten sollen, aber teilweise ist es am Ende zuviel, alleine dieses unnötige Vaterlandsgelaber am Ende, nenene... :/
Und ab hier geht's bergab: war der erste Film noch ein ernstzunehmendes Drama ist der zweite Teil nichts weiter als ein krachender Actionfilm ohne viel Sinn und Verstand. Rambo wird hier zu einem simplen Pappkamerad reduziert der mit stoischer Mine und dicker Wumme durch den Dschungel zieht und alles wegballert dass sich ihm in den Weg stellt. Klar stellt der Actionanteil für Fans eine große Freude dar, es ist alles handwerklich perfekt inszeniert und für Spannung ist durchaus auch gesorgt - aber der Film stößt ab, zum einen eben weil mit der Figur durchaus mehr drin gewesen wäre, zum anderen eben weil er unmenschlich brutal ist. Fans hats aber nicht gestört.
Fazit: Brutales Actionepos mit meterhohen Leichenbergen - handwerklich gut und mit Stallone in einer seiner besten Rollen!
Ein richtiger 80er Actionstreifen! Auf höchstem Niveau Unpolitisch und mit viel Pathos angereichert! Sicher ist diese Ein-Mann-Armee Show unterhaltsam, lässt es aber, in der heutigen Sicht, ziemlich Kalt! Trotzdem ist es Legendär!
Der 2. Teil von Rambo finde ich am besten. Weil John Rambo dahin gehört wo er am besten dazu passt. Im Dschungel mit eine Überarmee. Die Story passt hier am besten dazu. Es wird gekämpft und geschossen was das Zeug hält.