Eine Gruppe von bosnischen Soldaten gerät 1993 in dichten Nebel und in das Kreuzfeuer serbischer Einheiten. Der einzige Überlebende des Angriffs Ciki (Branko Đurić) erwacht in einem Schützengraben. Er muss sich einem Serben (Rene Bitorajac) zur Wehr setzen, der mit einem verwundeten Kameraden (Filip Šovagović) ebenfalls im Graben sind. Zunächst entsteht ein Kampf um die Vorherrschaft im Schützengraben. Als die drei erkennen, dass ihre Situation ausweglos ist, müssen sie zusammen eine Lösung finden. Ihr Verhältnis wird zunehmend freundschaftlich. Vor allem, als sie erfahren, dass Ciki und einer der Serben die ein und selbe Frau unabhängig voneinander kennen gelernt haben. Doch als sich die französischen Blauhelmsoldaten der Vereinten Nationen nähern, die ja neutral bleiben müssen, werden die Wortgefechte wieder hitziger.
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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,5
hervorragend
No Man's Land
Von Ulrich Behrens
„Von Beginn an wollte ich eine kleine Geschichte erzählen, die sich in einer beschränkten Zeitspanne und auf beschränktem Raum entwickelt. Ich wollte auf keinen Fall ein Epos filmen, ich wollte keinen ‘klassischen’ Kriegsfilm machen, denn der Krieg ist weit entfernt von dem, was man in diesem Filmgenre sieht. Der Krieg, das ist eine Geistesverfassung. Es ist nicht der Lärm der feuernden Waffen oder die Propellerflügel eines Helikopters direkt über den Köpfen, auch wenn das natürlich dazugehört [...].“ In „Saving Private Ryan“ erhält eine Gruppe von Soldaten den Auftrag aus dem Hauptquartier der US-amerikanischen Streitkräfte, den letzten noch lebenden Sohn der Familie Ryan in Nordfrankreich nach der Invasion der Alliierten zu retten. Die Soldaten verstehen nicht, warum sie sich wegen einem einzigen Mann zusätzlich zu den sowieso schon extremen Kriegsrisiken in Lebensgefahr bringen sollen