James Bond 007 - In tödlicher Mission
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Cursha
Cursha

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2,5
Veröffentlicht am 21. September 2015
Leider ist auch dieses Bond Abenteuer wieder sehr Mittelmäßig, weil hier wieder mal die gesamte Kompination nicht stimmt. Moore ist doch schon zu Alt. Einzig der Titelsong ist fantastisch.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 9. September 2017
Also, bei der Eröffnungsszene dürften sich so manche James Bond Fans ziemlich ratlos am Kopf kratzen: Blofeld, der altbekannte Fiesling der Bond viele Filme das Leben schwer gemacht hat taucht noch einmal auf und wird noch bevor die Credits laufen ein für allemal entsorgt – auf ziemlich lächerliche Weise. Den ein oder anderen verstört es vielleicht wenn ein Fiesling der zwanzig Jahre Bestand hatte so ganz beiläufig entorgt wird – auch ich sehe das mit einem Schulterzucken. Beim restlichen Film gibt’s aber weig zu klagen – Moore ist nunmal ein optimaler Bond Darsteller und absolviert hier wieder einmal zwei spannende Filmstunden, angefüllt mit sehr viel Action (eigentlich gerät Bond fast im Zehn-Minuten-Takt in eine Verfolgung) an unterschiedlichen Schauplätzen (auf Skiern, beim Bergsteigen usw.) und den obligatorischen Bond Girls. Nicht gerade das außergewöhnlichste 007 Abenteuer, aber ein so spaßvolles und solides das man nichts zu klagen hat (abgesehen vom Anfang

Fazit: Bond in Bestform in einem soliden Thriller mit vielleicht ein paar Leichen zuviel
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. Februar 2013
Hier erlebt man zu Beginn etwas, das bei Bond selten gemacht wurde. Einen direkten Querverweis zu einem anderen Film. Wenn Bond Blumen am Grab seiner Frau, die am Ende von "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" getötet wurde, niederlegt. Auch den Mann im Rollstuhl mit Halskrause weiß man sofort zuzuordnen. Denn eine solche trug Blofeld am Ende von genanntem Film. Fast könnte man bei dem, was folgt meinen, 007 hätte hier endlich Gelegenheit Rache für Tracys Tod zu nehmen. Auch könnte man es als Hinweis sehen, dass man damit an einen der besten Bond-Filme anknüpfen wollte, bei dem mehr die Story, statt die Effekte zählten. Denn jedem Bond-Fan war am Ende von "Moonraker" klar, dass das der Gipfel war. Noch höher hinaus konnte Bond nicht.
Einzigartig von "In tödlicher Mission" ist die Titelsequenz. Zum einzigsten Mal in der Serie ist die Titelsängerin auch in den Titeln zu sehen, die wie bei vielen Bond-Filmen ein kleines künstlerisches Meisterwerk für sich ist.
Gekonnt wird hier in Folge der Eindruck erweckt, dass dieser Bond wieder härtere Töne anschlagen wird, wie z.B. durch den brutalen Anschlag auf die Havelocks. Und wohl nie zuvor hat man ein entsetzteres und vor Wut kochenderes Bond-Girl gesehen, als Melina, deren Blick nur eins aussagt: Ich will Rache.
Gekonnt ist die Rückkehr des Lotus Esprit, weil man sich natürlich fragt, welche Raffinessen das Wägelchen nach "Der Spion, der mich liebte" diesmal auf Lager hat. Die Antwort folgt schnell und ist eine gelungenes Spiel mit den Zuschauererwartungen. Denn der Autostar des Films ist der wohl ungewöhnlichste Wagen, den Bond je fuhr - ein Ente. Bonds Blick spricht beim Anblick des 2CV Bände. Doch was mit diesem unscheinbaren Wagen für eine Verfolgungsjagd gezaubert wurde, ist rasant, innovativ, lustig, spektakulär und von toller Musik Bill Contis (John Barry pausierte zum 3. Mal) unterlegt.
Ein Bond-Novum nach einigen tollen Szenen im Wintersportort Cortina d Ampezzo ist es, wenn Bond eine Frau zurückweißt, die ihm Avancen macht. Moores Gesicht bei der Art, wie er die viel zu junge Bibi zurück weißt ist köstlich.
Gekonnt legt der Film auch Hinweise wer der Böse sein könnte, statt dem Zuschauer direkt zu sagen, wer es ist.
Ein Kracher sind die Skiszenen. Was hier auf der Skipiste und in der Bobbahn abgeht, ist atemberaubend und toppt die Skiszenen in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" und "Der Spion, der mich liebte".
Interessant ist eine Szene, in der Bond eine Affäre mit Contessa Lisl hat. Ihre Darstellerin Cassandra Harris war die damalige Ehefrau von Pierce Brosnan, der ebenfalls bei den Dreharbeiten zugegen war und den Produzenten im Gedächtnis blieb. Wie alle Figuren im Film, stirbt Lisl einen recht schnellen und grausamen Tod.
"In tödlicher Mission" räumte gründlich mit dem sich hartnäckig haltenden Vorurteil auf, dass Moore nicht zur Härte Connerys fähig wäre. Wie er hier einen Killer samt seinem Wagen abserviert, ist absolut skrupellos. Man nimmt es Moore in dieser Szene auch ab, weil er den ganzen Film bei weitem nicht so humorig wie früher, sondern bodenständiger, aber mit Charme spielt.
Und besieht man sich, wie schnell hier die Anschläge auf Bond verübt werden, z.B. auch Unterwasser, wird einem auffallen, dass es in keinem Film zuvor soviele Versuche gab, Bond zu töten. Eine der grandiosesten Szenen ist diesbezüglich eine, in der Bond und Melina im Meer zu Tode geschleift werden sollen.
Eine der bis heute spektakulärsten Bond-Szenen ist, Bonds Klettertour zum letzten Versteck des Schurken. Diese wurde in Punkto Spannung und Dramatik voll ausgereizt.
Schlicht fällt zwar die letzte Konfrontation aus, doch vermisst man bei diesem Film keine große Schlacht, weil das Ende absolut stimmig ist, bei diesem großartigen Film, der Bond so gut es nur irgend möglich war, auf die Erde zurück holte.
Der Thrillerstil, der spätestens nach "Leben und sterben lassen" etwas abhanden gekommen war, ist wieder da, es gibt viele beeindruckende Actionhighlights, der Soundtrack ist perfekt, die Schauplätze eine Pracht, die Ideen innovativ. All das ergab für mich den besten Bond seit "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" von 1969.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
"For Your Eyes Only" ist die Rückkehr zum originalen uind bodenständigen Bond. Eigentlich sollte dieser der Nachfolgefilm zu "The Spy Who Loved Me" werden, was man auch im Abspann von "The Spy" sieht, aber nach dem grandiosen Erfolg von Star Wars beschloss man kurzfristig "Moonraker" zu drehen. Der Film war ein voller Erfolg, dennoch waren einige Bondanhänger skeptisch. Bei "For Your Eyes Only" übernahm John Glen erstmals Regie zu einem Bondabenteuer und er machte seine Sache sehr gut. Dieser Bond ist wieder etwas ernster, jedoch ohne den typischen Humor vermissen zu lassen. Grandios die Actionszenen und die Stunts, die mit zum besten des Franchise gehören. Leider verstarb ein Stuntman bei den Drehs zur Skiverfolgungsjagd auf der Bobbahn. Einziges Manko: Julian Glover gibt nicht gerade den besten Bösewicht. Er wirkt etwas zu brav. Roger Moore aber gibt wohl nach "The Spy Who Loved Me" seine beste Leistung als Bond ab.

Erwähnenswert auch der Titelsong von Sheena Easton, der damals auch Oscarnominiert war. Für viele und für mich persönlich ist es ebenfalls einer der besten Bond-Titelsongs. Sheena Easton ist bisher auch die Einzige der Interpreten, die die Ehre haben im Vorspann sehen sein zu dürfen.

Ich würde 9/10 geben, hier runde ich es auf 5 auf.

Der Film gehört nämlich zu meinen drei liebsten Bondabenteuern.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 929 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 10. Februar 2026
Dieser Bond-Film ist zwar weit vom besten Bond entfernt aber wenigstens ist es ein Bond Film ohne Sci-Fi und halbe Superhelden. Denn Superheld Roger Moore ist schon gar nicht mehr der jüngste und leider etwas zu alt für Bond. Das Finale funktioniert nicht und der Schurke auch nicht. Die Action ist toll und macht Spaß und der Charme ist schon so halb wieder da. Also es ist nicht Roger Moores Bester Bond aber acuh nicht der schlechteste. Also die Action passt und das Schauspiel im Großteil auch aber das ist so ein Bond wo ich mit dem Kritiken von über 3,5 Sternen nicht mitgehen kann. Also in der kompletten Bond-Reihe solides Mittelfeld.

Insgesamt ist es ein solider Film der tolle Action und weniger Superheld und mehr Bond ist.
Maddin
Maddin

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4,5
Veröffentlicht am 24. Februar 2026
James Bond 007 – In tödlicher Mission markiert nach dem spektakulären Weltraumabenteuer von Moonraker eine bewusste Rückkehr zu einer realistischeren und bodenständigeren Ausrichtung der Reihe. Mit Roger Moore als 007 präsentiert sich der Film ernster, spannender und stärker am klassischen Spionage-Thriller orientiert.

Die Handlung dreht sich um ein streng geheimes Steuerungssystem für Atom-U-Boote, das nach einem Schiffsuntergang in falsche Hände geraten könnte. Bonds Mission führt ihn durch mediterrane Schauplätze wie Griechenland und Italien und setzt stärker auf Spannung, Intrigen und präzise inszenierte Action statt auf übertriebenes Spektakel.

Besonders hervorzuheben sind die intensiven Actionsequenzen, darunter spektakuläre Verfolgungsjagden und eine nervenaufreibende Kletterszene an einem steilen Felsenkloster, die zu den besten Momenten des Films zählt. Die Inszenierung wirkt konzentriert und atmosphärisch dicht.

Roger Moore zeigt hier eine seiner überzeugendsten Darstellungen als Bond. Sein Spiel wirkt ernster und entschlossener als in früheren Filmen, ohne den typischen Charme der Figur zu verlieren. Diese Mischung verleiht dem Film zusätzliche Tiefe und Glaubwürdigkeit.

Der Film verzichtet weitgehend auf übertriebene Gadgets und humorvolle Überzeichnungen, was ihm eine angenehm realistische Note gibt. Dadurch wirkt die Geschichte fokussierter und spannender als viele andere Beiträge der Moore-Ära.

Fazit:
Ein spannender und überraschend ernster Bond-Film, der mit starker Atmosphäre, intensiver Action und klarer Ausrichtung überzeugt. Einer der besten Beiträge der Roger-Moore-Ära.
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