Neueste Kritiken: Young Guns - Sie fürchten weder Tod noch Teufel
Young Guns - Sie fürchten weder Tod noch Teufel
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Veröffentlicht am 30. August 2026
Ein etwas seltsamer Versuch, einen 80ies-Western für die MTV-Generation zu kreieren. Dementsprechend sind dann auch die seinerzeit angesagten Jungstars versammelt: Emilio Estevez, Charlie Sheen, Kiefer Sutherland und Lou Diamond Phillips. Und auch der Film ist dann eher wie ein überlanger Videoclip inszeniert, als wie ein echter Western. Die Jungs sehen in jeder Szene top frisiert und gewaschen aus, vom rauen, „wilden“ Westen ist hier nix zu sehen. Es gibt viele 80er-typische SloMo-Szenen, die Musik mit seltsamen Synthesizer-Klängen könnte unpassender nicht sein. Die Geschichte selbst ist wenig originell und verläuft konsequent in den üblichen Genre-Bahnen, es gibt keine Überraschungen oder unerwartete Wendungen. Die Figuren sind flach und ohne jede Tiefe, lediglich Billy The Kid bekommt ein klein wenig Profil. Und so ist es uns dann irgendwie auch ein bisschen egal, was die Jungs da machen und warum die das machen.
FAZIT: Wenig begeisternder Late 80ies-Videoclip-Western, der damals für die Zielgruppe der Young Adults sicherlich voll der Burner war, heute aber nicht mehr wirklich gut funktioniert. Mich hat der Film zu keinem Zeitpunkt abgeholt, von mir gibt’s hier keine Empfehlung.
Schwache Umsetzung der Story, schlechte Handlung, seichte Dialoge und langatmiger Fortgang. Die sinnlosen Ballereien reißen das Ganze auch nicht raus. Lau.
Eigentlich eine geniale Idee: man nehme 6 junge, frische Youngsters und macht sie zu den Hauptfiguren eines rasanten Westerns. Das funktioniert hier wirklich gut, aus mehreren Gründen: zum einen ist die Bande es mit den (damaligen) Heißspornen Kiefer Sutherland, Charlie Sheen, Emilio Estevez und Lou Diamond Phillips außerordentlich gut besetzt, zum zweiten gibt's eine durchweg brauchbare Geschichte und zum dritten zahllose ungemein rasante Ballereien - der Film ist so wild und ungestüm wie seine Hauptfiguren. Daß eigentlich allen von ihnen die große Karriere verwehrt geblieben ist dämpft den Spaß hieran kein bisschen - wer sich diesen Film noch mal irgendwoher zulegt kann sich auf temporeiche und extrem bleihaltige anderthalb Stunden freuen!
Fazit: Rasante Westernaction mit wilden Helden - temporeich und flott, nur leider auch sehr brutal!