Kap der Angst
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3,9
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Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

2.406 Follower 1.009 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 18. Mai 2014
"Kap der Angst" war ok, aber hat mich nicht vom hocker gehauen. viele logikfehler waren dabei und story ist jetzt nicht unbedingt was besonderes... nicht das beste werk von Scorese!
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 15. August 2021
Leider etwas enttäuschend. Nick Nolte geht leider gar nicht gut auf als Hauptdarsteller und auch Robert De Niro fand ich nicht so stark wie in anderen Rollen. Gerade zu Beginn brauchte ich ewig bis ich reingekommen bin, später wird es dann besser, aber leider bin ich doch enttäuscht.
Christian Alexander Z.
Christian Alexander Z.

201 Follower 995 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 16. August 2025
Etwas überbewerteter Stalking Psycho Thriller. Ja. das Line-up ist sensationell, inbesondere Juliette Lewis überrascht mit überragender Leistung. Lästig und immer wieder auftretend, sind unlogische Momente, die den Spannungsbogen schwächen. Auch wirkt die ganze Handlung übertrieben - wie ein Fernseher mit zu viel Farbsättigung. Dieses "Too Much" steiger sich dann im Show Down, das einfach nicht glaubwürdig ist. Weniger wäre sehr viel mehr gewesen.
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

169 Follower 590 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2025
Ich habe den Filme einst im TV gesehen und nahezu komplett im Kopf gelöscht, daher war dieser Rewatch interessant. Aber hat mich dann doch relativ kalt gelassen. Scorsese inszeniert routiniert, aber nur mit wenigen Highlights. DeNiro ist in herausragender Bestform, obwohl er einfach nur die Rolle des schurkischen Psychopathen spielen muß. Insbesondere hängt der Film für mich an den „Guten“: Jessica Lange und vor allem Nick Nolte geben derartige Unsympathen ab, dass mir ihr Stalkerproblem total egal ist.

Fazit: Effektive Hochspannung mit Robert DeNiro im Freidrehmodus, aber ereignisloser Handlung und unangenehmen HEldenfiguren
Telefonmann
Telefonmann

108 Follower 231 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. August 2010
Es ist lange her, dass ich mir "Kap der Angst" angesehen habe, und ich hatte mal wieder richtig Lust mir diesen Film anzugucken. Er stellt ein Remake von "Ein Köder für die Bestie" von 1962 dar, beide Filme basieren allerdings auf einem Roman. Das Original kenne ich nicht und kann deshalb auch keine Vergleiche anstellen, aber auf jeden Fall hat mir "Kap der Angst" sehr gut gefallen.
Die Story ist an sich recht simpel. Max Cady kommt aus dem Gefängnis frei und sucht seinen Anwalt von damals auf. Dieser hat ihm nicht die Verteidigung gegeben, welche er verdient hätte, weil er Beweise unterschlagen hatte. Deshalb ist Cady auf Rache aus. Dabei ist es sehr spannend mit anzusehen, wie sich seine Attacken langsam steigern. Anfangs tut er noch gar nichts und bedroht die Familie des Anwalts nur mit seiner Präsenz. Dabei bleibt es allerdings nicht lange. Er schafft es sogar fast, die Tochter auf seine Seite zu ziehen. Das Szenario ist auf jeden Fall ziemlich beklemmend und sehr bedrohlich.
Die Darsteller sind allesamt top. An erster Stelle muss ganz klar Robert De Niro genannt werden. Er spielt seine Figur sehr wahnsinnig und bringt eine beachtliche Leistung. Dabei schafft er es durch sein tolles Schausspiel, seine an sich mehr als böse Person sogar noch sympathisch rüberzubringen. Nick Nolte kann ihm ganz klar nicht das Wasser reichen, hat mir aber auch gefallen. Er spielt auf jeden Fall gut genug, damit es ein tolles Duell zweier Charaktere gibt. Die junge Juliette Lewis weiß ebenfalls zu überzeugen und spielt gut, ebenso wie Jessica Lange. Auch noch gefallen hat mir Joe Don Baker als ein kauziger Privatdetektiv. Die restlichen Darsteller spielen aber auch alle gut. Die Charaktere sind interessant. Dies bezieht sich gerade auf die Figur des Max Cady. Er ist eigentlich schon nah an einer Karikatur, weil er ziemlich übermenschlich dargestellt wird und sich auch des öfteren mit Gott vergleicht. Das macht seine Figur aber auch wirklich bedrohlich und wird Dank De Niros toller Darstellung auch nicht lächerlich oder sehr unglaubwürdig. Die restlichen Charaktere sind eigentlich Stereotypen. Da wäre der Anwalt, der für das Gute kämpft und deshalb auch schon mal Beweise unterschlägt, die Ehefrau, mit der er natürlich auch Probleme hat und die pubertierende Tochter. Allerdings werden alle Figuren glaubwürdig verkörpert und so stört das hier überhaupt nicht.
Die Inszenierung von Martin Scorsese ist natürlich sehr gelungen. Trotzdem ist sie teilweise etwas gewöhnungsbedürftig geworden. So wechselt das Bild zum Beispiel ab und zu mal ins Negative und auch wenn die Wolken über dem Haus ganz schnell vorbeiziehen, hat das einen leicht surrealen Touch. Dazu gibt es einige seltsame Kamerafahrten und Ansichten. Das alles erzeugt eine recht einzigartige Atmosphäre. "Kap der Angst" wirkt nicht total realistisch, weil er, zwar nur ganz selten, eine etwas übernatürliche Ader hat. Dies macht sich zum Beispiel auch bemerkbar, wenn Cady in dem einen Moment noch zu sehen ist und plötzlich samt Auto verschwunden ist. Mir hat das allerdings sehr gut gefallen und auch die teilweise etwas überzogene und übertriebene Darstellung fand ich passend.
Der Unterhaltungswert ist auf jeden Fall weit oben. Das Szenario legt sofort, ohne weitere Einleitung, los. Von Anfang an gibt es leichte Spannung, die sich dann stetig steigert. Das Finale ist recht lang geworden und beinhaltet auch viel Action. Langweilig wurde mir auf jeden Fall nie. Der Score, der das Ganze begleitet, ist sehr gut geworden. Er klingt sehr pompös und erzeugt des öfteren auch schonmal eine Horroratmosphäre.
Fazit: "Kap der Angst" ist ein echt starker Thriller, der sehr spannend ist und einen sehr hohen Unterhaltungsfaktor hat. Die Inszenierung und Atmosphäre ist eigenwillig und hat mir gefallen. Dazu gibt es noch tolle Darsteller und einen sehr guten Robert De Niro zu sehen und der Score kann sich hören lassen. Meines Erachtens sehr empfehlenswert!
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 356 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 2. Oktober 2025
„Every man... every man has to go through hell to reach paradise.“

Kaum einer kann menschliche Abgründe filmisch so gut erzählen, wie Martin Scorsese. Nicht umsonst sind einige seiner Filme gerade deswegen so große Klassiker geworden („GoodFellas“, „Taxi Driver“ oder „Shutter Island“). Doch Scorsese drehte auch abseits dieser Meisterwerke richtig starke Filme. Einer davon ist „Kap der Angst“ von 1991. Das Werk basiert auf einem Thriller-Roman von John D. MacDonald unter dem Namen „The Executioners“. Bereits 1962 wurde der Stoff jedoch verfilmt, unter selbem Namen („Kap der Angst“). Für die Neuverfilmung jedoch war zunächst Steven Spielberg vorgesehen, doch dieser gab das Projekt in die Hände seines Freundes Scorsese. Und kaum jemand war so gut für diesen Stoff geeignet. Scorsese orientierte sich bei der Umsetzung dieses düsteren Thrillers am großen Alfred Hitchcock, konnte aber seinen eigenen, gnadenlosen Stil wunderbar mit ein bringen. Das Ergebnis ist ein Psycho-Thriller der Extraklasse!

Als der Vergewaltiger Max Cady nach 14 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, sucht er seinen damaligen Verteidiger auf, Samuel Bowden. Bowden erinnert sich zunächst nicht an den tätowierten und dubiosen Mann, doch das ändert sich schnell als Cady anfängt Bowdens 15-jähriger Tochter nachzustellen…

Die Story ist so simpel, wie genial und hat mich direkt mitgerissen. Dabei beginnt alles recht harmlos und wir als Zuschauer sind genauso unwissend, wie Familienvater Sam. Doch genau wie Sam, werden wir immer mehr in einen düsteren Strudel gesogen. Dabei ist es leicht Cady als das pure Böse hinzustellen, was er in vielen Bereichen auch ist. Doch auch Sam, der als Anwalt eigentlich die höchste moralische Instanz sein sollte, entwickelt blutrünstige Gedanken. Und es ist wirklich clever, dass Cady das Gesetz und seine offensichtlichen Lücken ausnutzt, um Sam und seine Familie zu terrorisieren. So dreht Scorsese die beiden Protagonisten auf die andere Seite und die Grenze zwischen Recht und Unrecht verschwimmt zunehmend.

Das Finale ist dabei etwas over the top inszeniert, behält aber die Spannung und Intensität, die der Film die ganze Zeit über aufbaut. „Kap der Angst“ ist stellenweise nicht nur beängstigend realistisch, sondern auch traumatisierend, was nicht zuletzt an den großartigen Performances der Darsteller*innen liegt.

Der Cast ist fantastisch und Robert De Niro spielt hier eine seiner besten Rollen als diabolischer Max Cady. Ja, das soll schon was heißen bei einem De Niro, aber der Kerl war und ist noch ein Gigant in der Schauspielerwelt. Er ist Cady, er spielt ihn nicht und nie hat man Zweifel an seiner Performance. Nicht ohne Grund gab es hierfür eine Oscar-Nominierung. Aber auch Nick Nolte ist sehr überzeugend, ebenso wie Jessica Lange und besonders Juliette Lewis. Letztere erhielt ebenfalls eine Nominierung und das zurecht, denn sie spielt das junge, naive und rebellische Mädchen extrem überzeugend! Daneben gibt es sogar einen Gastauftritt von Gregory Peck, der im ersten Film von 1962 die Rolle als Bowden übernahm.

Visuell beeindruckt der Film mit einer glatten, aber auch rustikalen Kameraführung von Freddie Francis. Besonders einige der gewaltsamen Szenen sind überaus schockierend in Szene gesetzt. Scorsese und sein Kameramann schrecken vor blutigen Momenten nicht zurück, ganz im Gegenteil. Doch diese Momente braucht es auch, da man sonst keinen guten Eindruck von dem bekommt, zu was Cady fähig ist.
Scorsese orientierte sich wie bereits geschrieben an Hitchcock und das nicht nur in Bezug auf Story und Inszenierung, sondern auch optisch. Besonders die Arbeit mit Filtern, Farben und wilden Schnitten in essenziellen Momenten machen das deutlich.

Die Musik ist großartig und stammt sogar eins zu eins vom Originalfilm, aus der Feder von Bernard Herrmann. Elmer Bernstein arrangierte diesen neu für das Remake.

Fazit: „Kap der Angst“ ist einer der besten Filme des Jahres und auch heute noch extrem spannend und mitreißend. Scorsese zeigt uns, wie schnell die eigene Moral gebrochen werden kann und zu was Menschen fähig sind, wenn sie in eine Ecke gedrängt werden. Eine Story, die viele andere Filme benutzen, aber nur wenige wirklich meistern. „Kap der Angst“ hat sie gemeistert und bietet einen Psycho-Thriller, der nicht nur unter die Haut geht, sondern auch mit großartigen Schauspieler*innen, starker Optik und ebenso starkem Soundtrack aufwartet!
Casey 08
Casey 08

14 Follower 929 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 8. Juli 2025
Martin Scorsese gehört zu den besten Regisseuren der Welt dank genialer Werke wie "Tax Driver" "GoodFellas" oder wie auch für mich "Shutter Island". Er hat so viele tolle Filme aber halt auch weniger gute. Und zu seinen schlechtesten Filmen gehört leider "Kap der Angst". Was nicht nur an einem eher gelangweilten Nick Nolte liegt sondern auch an einer schwachen Story die sich auch sehr viel Zeit lässt. Das Ende auf dem Schiff war zwar nicht so gut gemacht aber war schon nicht schlecht. Robert De Niro ist immer toll auch wenn man ihn schon beser gesehen hat. Hier ist er ein richtiges Dreckschwein und terrorisiert die Familie. Man merkt das Gangsterfilme Martin Scorsese besser liegen aber man kann ihn sich anschauen, weil wie gesagt, Martin Scorsese hat keine schlechten Filme zumindest die, die ich kenne.

Insgesamt ist es ein solider Film der ein gutes Ende und einen wie immer tollen und hier auch fiesen Robert De Niro bietet.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 22. Januar 2014
Der ganze Film wird allein von De Niro gestemmt. Definitiv eine seiner besten Rollen. Der Film allerdings ist eher ein schwächerer Scorsese. Sehenswert, kann aber nicht mit Filmen wie Casino oder Taxi Driver mithalten.. 7/10
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich habe den Film jetzt schon einige male gesehen. Jedesmal kam bei mir wieder nervenkitzel auf, wenn zum beispiel der detektiv von hinten erdosselt wird oder de niro sich unter dem wagen festschnallt, immer mit dem willen, die familie Bowden zu zerstören. Meiner Meinung nach passt so gut wie alles in dem Film. Angefangen von der Bestzung. Über De Niro brauch man gar nicht sprechen, der spielt sowieso in einer ganz anderen Liga. Nick Nolte ist meiner Ansicht nach der perfekte Mann für die Rolle. Sicher spielt er nicht auf Augenhöhe mit ersterem. Aber das soll er ja auch gar nicht. Die Rolle des Sam Bowden ist ja zwangsläufig etwas ungestüm, nehmen wir zum beispiel die Szene in der er auf der Blutlache ausrutscht. Der Rest fügt sich auch sehr gut ein, die Tochter, die relativ großen Raum in der Geschichte einnimt, ist zugegebenermaßen etwas nervig, so bekommt der Thriller unnötige Längen ("Theaterunterricht"). Dennoch passt dies perfekt zu der Person Max Cady, die nach und nach immer mehr einen Keil durch die Familie dringen will. Das schafft er erstens mit der Misshandlung der Kollegin Bowdens sowie mit dem Treffen mit dessen Tochter.

Was ebenfalls großartig ist, ist der Soundtrack des Films. Durch ihn wird die Spannung angeheizt, wem fährt es nicht eiskalt den Rücken runter wenn diese pompöse Melodie ertönt, wenn sich Cady als Passagier unter dem Wagen der Bowdens preisgibt?

Anzufügen wären noch passende Spielereien mit den Farben, vor dem Abspann oder im Ehebetts der Bowdens beispielsweise.



Fazit:Ein herausragender Thriller, der Hochspannung garantiert und ein weiteres mal aufzeigt, weshalb De Niro zu den besten seiner Zunft gehört.

Schade dass er sich im Rennen um den Oscar 92' nicht gegen Hopkins (Hannibal Lector) durchsetzen konnte.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 16. April 2012
Sehr guter Psychothriller mit stetig ansteigendem Spannungspotential. In jeder Besetzung sehr gute bis herausragende schauspielerische Leistungen. Fazit: Unbedingt ansehen!
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